Mitgliedstaaten nutzen verschiedene Herangehensweisen um unternehmerische Ressourceneffizienz zu fördern - von freiwilligen bis regulatorischen Maßnahmen. Die Studie erfasst den Grad der Anwendung von zehn relevanten Maßnahmen und liefert Beispiele der guten Praxis innerhalb von EU Mitgliedstaaten. Durch Vor-Ausfüllen von Informationen und das Einholen von Rückmeldungen von Beamten der Mitgliedstaaten hat diese Studie eine große Bandbreite an Beispielen für Maßnahmen ermittelt. Diese fallen sehr unterschiedlich aus in den einzelnen Ländern und Regionen. Unterschiede finden sich auch in den Lehren, die aus der Praxis der Mitgliedstaaten gezogen werden können. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Welche Möglichkeiten haben Industrienationen, -regionen und -städte, um Treibhausgasemissionen in den unterschiedlichen Wirtschaftssektoren zu vermindern? Beim internationalen Workshop "Entkarbonisierung - 100% Erneuerbare Energien und mehr" wurden verschiedene Strategien und Ansätze zur Entkarbonisierung mit Hinblick auf ihre länderübergreifende Übertragbarkeit vorgestellt und diskutiert, welche aktuell in der EU auf unterschiedlichen politischen Ebenen verfolgt werden. Im Anschluss an die Vorstellung expliziter Beispiele von EU-Ländern, wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der jeweiligen nationalen sowie städtischen Strategien diskutiert. Der hochrangige Workshop wurde vom Umweltbundesamt mit der Unterstützung des Ecologic Instituts organisiert und fand am 9. November 2015 in Berlin statt.
Die effiziente Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen war eine zentrale Herausforderung in der europäischen Energiepolitik. Das multEE-Projekt, finanziert durch das Horizon-2020-Programm der Europäischen Union, setzte hier an: Es entwickelte innovative Monitoring- und Verifikationssysteme (M&V) und verbesserte die vertikale Koordination zwischen Verwaltungsebenen. Durch diese Maßnahmen wurden nationale und lokale Energieeffizienzpläne besser aufeinander abgestimmt und deren Wirksamkeit präziser gemessen. Dieser Bericht beschrieb das Projekt, seine Ziele und die angewandten Methoden.
Boteler, Benjamin et al. 2015: Dissemination Plan – Strategy for disseminating AQUACROSS results and findings. Deliverable D1.1. Berlin, unveröffentlicht.
Hinzmann, M. und Hirschnitz-Garbers, M. (2015): Argumentation für nachfrageseitige Innovationspolitik aus der Perspektive der Ressourcenpolitik. Kurzanalyse 23 im Projekt Ressourcenpolitik: Analyse der ressourcenpolitischen Debatte und Entwicklung von Politikoptionen (PolRess).
Auf Einladung des Rock Environment and Energy Institute nahm Susanne Langsdorf vom Ecologic Institut an der "Energy Transformation Roundtable Discussion" am 3. November 2015 in Peking teil. Im Rahmen des runden Tisches präsentierte und diskutierte eine Gruppe internationaler Experten verschiedene Pläne ("Roadmaps") für eine Transformation des Energiesystems. Susanne Langsdorf stellte die Energiewende in Deutschland vor.
Während des "International Symposium on COP 21" in Shanghai sprach Susanne Langsdorf vom Ecologic Institut darüber, welche Rolle nicht-staatliche Akteure bei internationalen Klimaverhandlungen spielen können. Schwerpunkt dabei war die Rolle von Städten. Während nicht-staatliche Akteure definitionsgemäß nicht dem internationalem Recht unterliegen bzw. Teil des Völkerrechts sind, bieten die "Lima-Paris Action Agenda", die "Ad Hoc Working Group on the Durban Platform for Enhanced Action" und Aktivitäten wie die "non-state actor zone for climate action" neue Möglichkeiten für nicht-staatliche Akteure, eine Rolle bei den internationalen Klimaverhandlungen zu spielen. Die Präsentation steht als Download zur Verfügung.
"Ziemlich beste Freunde?" war der Titel einer Konferenz am 2. November 2015. Sie fand anlässlich des 30 jährigen Bestehens des IÖW und VÖW statt. Veranstalter waren das Ecological Research Network (Ecornet) – dem auch das Ecologic Institut angehört – zusammen mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Brot für die Welt und Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende.
Die EU Mitgliedstaaten setzen unterschiedliche Politikinstrumente und -maßnahmen ein, um Ressourceneffizienz in Unternehmen zu fördern. Die Infografik zeigt das Anwendungsspektrum von zehn ausgewählten Maßnahmen in 28 EU Ländern. Der Anwendungsumfang variiert sowohl zwischen den Mitgliedstaaten als auch zwischen den einzelnen Maßnahmen. Die Infografik wurde für den Abschlussbericht des Projekts "Verbesserung der Ressourceneffizienz in europäischen Unternehmen" erstellt.
Im Oktober 2015 veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) einen Synthesebericht, der die wichtigsten Ergebnisse des Projektes "Globale Landnutzung und Nachhaltigkeit (GLOBALANDS)" zusammenfasst, an dem das Ecologic Institut maßgeblich beteiligt war. Der Bericht geht dabei besonders auf zukünftige politische Pfade hin zu einer global nachhaltigen Landnutzung ein und behandelt in diesem Zusammenhang die Rolle Deutschlands in der internationalen Politik. Der Bericht endet mit noch offenen Fragen, die weiterer Untersuchungen und Diskussionen bedürfen und steht zum Download zur Verfügung.
Diese Kurzstudie gibt einen Überblick über die Geschichte des ILVA Stahlwerks. Sie erläutert die behördlichen und gerichtlichen Maßnahmen, die ergriffen wurden, um gegen die Verletzung der geltenden Umweltvorschriften durch das Werk vorzugehen. Zudem zeigt sie die umweltbezogenen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen der Verletzung der geltenden Umweltnormen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Im EU-Forschungsprojekt SmartSOIL wurde eine Toolbox entwickelt. Sie hilft Landwirten eine gute Balance zwischen Pflanzenproduktivität, Bodengesundheit und Bodenkohlenstoffspeicherung zu erzielen. Die SmartSOIL-Toolbox ist eine interaktive Plattform, die Beratern und Landwirten zeigt, welche Auswirkungen Bewirtschaftungspraktiken auf den Ertrag und den organischen Bodenkohlenstoffgehalt haben können. Die Toolbox steht online zur Verfügung.
Dieser Policy Brief fasst die Erkenntnisse zusammen, die im Projekt CECILIA2050 über die internationalen Dimensionen der EU-Klimapolitik gewonnen wurden. Ziel der Forschung war es, die wirtschaftlichen und politischen Wechselwirkungen zwischen der EU-Politik und anderen Ländern zu verstehen, die Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu bewerten und die rechtliche und politische Durchführbarkeit politischer Maßnahmen zur Verringerung des Risikos der Verlagerung von CO₂-Emissionen zu bestimmen.