Dieser Policy Brief zieht eine Bilanz der bestehenden JETPs und zieht erste Lehren. Darüber hinaus erörtern die Autoren einige der Herausforderungen, mit denen JETP konfrontiert sind, und erläutern, wie JETP verbessert werden können. Abschließend skizzieren sie Empfehlungen für die G7 und die G20.
Haushalte in ganz Deutschland bekamen die Energiekrise 2022 zu spüren und hatten mit einem dramatischen Anstieg der Energiepreise zu kämpfen. Die Gesamtenergiekosten in Deutschland stiegen 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 31 %. Dieses Länderbriefing beschreibt die politischen Maßnahmen Deutschlands zur Bewältigung der Energiekrise 2022 und liefert eine mikrosimulationsbasierte Zusammenfassung der Verteilungseffekte von Energiepreisschocks auf deutsche Haushalte.
Am 28. Juni 2023 luden Ricarda Faber und Aaron Best (Ecologic Institut) zur Diskussion über das von der Europäischen Kommission kürzlich vorgeschlagene Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (EU Nature Restauration Law) ein. Zusammen mit den Expert:innen Sabien Leemans (WWF) und Humberto Delgado Rosa (Generaldirektion Umwelt) und zahlreichen Teilnehmer:innen erörterten sie, was getan werden muss, um unsere Ökosysteme und den Schutz der biologischen Vielfalt in der EU sowie global zu gewährleisten und welche Rolle die Verordnung dabei spielt.
Das Europäische Klimagesetz verpflichtet die EU rechtlich dazu, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Art und Weise ändern, wie wir produzieren, konsumieren, uns fortbewegen und essen. Die EU-Institutionen haben bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um Regierungen, Unternehmen und Bürger:innen bei dieser Umstellung zu unterstützen. Nun müssen die politischen Entscheidungsträger:innen klären, wie und in welchem Tempo diese Maßnahmen in der Praxis umzusetzen sind, um wirksam zu sein. Der Leitbericht des European Climate Neutrality Observatory (ECNO) ist die erste Bewertung, die diese Informationen auf gesamtwirtschaftlicher Ebene bietet.
Der erste jährliche Bericht über die Fortschritte der EU auf dem Weg zur Klimaneutralität wurde am 26. Juni 2023 anlässlich des offiziellen Starts der Initiative in Brüssel vorgestellt. Er betrachtet 13 grundlegende sektorale und horizontale Bausteine für eine klimaneutrale Zukunft.
Nationale Klimarahmengesetze nehmen unterschiedliche Formen an. Die Info-Matrix für Klimarahmengesetze bietet eine zentrale Plattform, um alle relevanten Informationen an einem Ort zusammenzufassen.
Die zweite Folge des 4i-TRACTION-Podcasts thematisiert die Bedeutung von Innovationen für die europäische Klimapolitik. Gemeinsam mit den Klimaexperten Brendan Moore (Centre for Environment, Economy and Energy der Brussels School of Governance) und Harm Rienks (Wageningen University and Research) erörterten wir, welche konkreten Instrumente die EU zur Förderung von Innovationen einsetzt und wie.
Politik braucht Polarisierung, aber zu viel schadet ihr. Die deutsche Klimadebatte war lange von einem guten Maß an Polarisierung gekennzeichnet. Aber nun besteht die Gefahr überzogener Polarisierung, schreibt Nils Meyer-Ohlendorf im Tagesspiegel. In seinem Beitrag macht er Lösungsvorschläge.
Am 21. Juni 2023 fand in der TU Berlin die Abschlusskonferenz des Dialogforums private Haushalte statt. Das Team des Projektes Dialogforum "Private Haushalte" präsentierte die Ergebnisse der zahlreichen Datenerhebungen, u. a. des Citizen-Science-Projektes und repräsentativer Erhebungen, die wichtige Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Aktionen zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten liefern.
Diese Studie analysiert verschiedene CBAM-Ansätze, die die Wettbewerbsfähigkeit exportorientierter Unternehmen sicherstellen sollen, und bewertet diese anhand verschiedener Kriterien. Während eine kostenlose Vergabe von Zertifikaten sowie Exportsubventionen in der Bewertung schlecht abschneiden, empfehlen die Studienautoren zielgerichtete Innovationsförderung als besonders geeignetes Politikinstrument.
Bei dem Webinar "Making Carbon Removals a Real Climate Solution - How (not) to integrate carbon removals into EU climate policies" wird ein neues Ecologic Papier mit ebendiesem Titel vorgestellt.
Dieser Bericht geht der Frage nach, welchen Stellenwert die deutsche Umweltpolitik einer Regionalisierung von Wertschöpfungsketten zumessen sollte und welche Rolle dieser Ansatz bei einer sozial-ökologischen Transformation des Ernährungssystems spielen kann.
Europäische Städte sollen die EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 über ambitionierte Stadtnatur-Pläne umsetzen. Die Hochschule Geisenheim University und das Ecologic Institut suchen Kommunen, die herausfinden wollen, inwieweit ihre Freiraumkonzepte, Biodiversitätsstrategien, Klimaanpassungskonzepte etc. als Stadtnatur-Plan gesehen werden können oder wie sie einen Stadtnatur-Plan entwickeln können. Wir bieten an, Sie zu beraten und zu begleiten, um daraus Erfahrungen für andere Kommunen zu entwickeln. Bitte melden Sie sich bis Ende Juli 2023.
Mit einer Online-Umfrage für die EU Kommission wollen wir sowohl Fakten als auch die Sichtweisen der Betroffenen einholen. Wir bitten insbesondere um die Teilnahme von Landwirt:innen, Vertreter:innen von Wirtschafts- und Handelsorganisationen entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, Forstwirt:innen, nationalen/regionalen/lokalen Behörden in den Mitgliedstaaten, Organisationen der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler:innen und Forscher:innen in den einschlägigen Bereichen.
In Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut bewertet das Ecologic Institute, ob der Vorschlag der Kommission für einen Rahmen zur Zertifizierung der CO₂-Entnahme (CRCF) mit dem Vertrag über die Arbeitsweise der EU vereinbar ist. Das Papier wurde als Fact Sheet des Umweltbundesamtes veröffentlicht. Es kommt zu dem Schluss, dass der CRCF gegen Artikel 290 des Vertrags verstößt, da wesentliche Elemente der Verordnung an die Kommission delegiert werden würden. Dieses Problem kann im Gesetzgebungsverfahren behoben werden.