Dieses Dokument entwirft ein Konzept für die Informationsarchitektur und die Benutzeroberfläche der Website des European Climate Neutrality Observatory (ECNO). Es diente dazu, innerhalb des Projektteams eine gemeinsame Vision der Website und ihrer Datenstruktur zu entwickeln.
Tierische Produkte sind ein wesentlicher Bestandteil in der deutschen Ernährung und gleichzeitig mit einer Vielzahl von Umweltproblemen verbunden wie z.B. globale Klimaerwärmung, Eutrophierung von Böden und Gewässern, usw und führen zu "externe Kosten" für die Gesellschaft. Die Studie, mitverfasst von Aaron Scheid und Benjamin Görlach vom Ecologic Institut, berechnet die externen Kosten für tierische Produkte und untersucht mögliche Preisinstrumente zur Internalisierung dieser Umweltkosten.
Dieses Dokument enthält länderspezifische Informationen zu Schlüsselelementen aus den 22 nationalen Langfriststrategien, die für die länderübergreifende Analyse in Tabellenform extrahiert wurden. Es ermöglicht die Auswahl spezifischer Kriterien sowie die Auswahl bestimmter Länder, um diese einzusehen und zu vergleichen.
Indikatoren zur Messung des Fortschritts auf dem Weg zur Klimaneutralität müssen jedoch die oft strukturellen, sektoralen und sektorübergreifenden Veränderungen berücksichtigen, die der Übergang mit sich bringt. In diesem Arbeitspapier testet das Ecologic Institut ein Konzept zur Fortschrittsmessung mittels Indikatoren. Das Dokument bietet einen Einblick in die Bereiche, die sich derzeit in die gewünschte Richtung entwickeln oder hinter den Anforderungen zurückbleiben.
Nach vierjährigen Verhandlungen verabschiedeten die Vertragsparteien des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) am 19. Dezember 2022 einen neuen globalen Rahmen für die biologische Vielfalt bis 2030 (Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework), das den strategischen Plan für die biologische Vielfalt 2011-2020 und die Aichi-Ziele des CBD ersetzt. Das Ecologic Institut erstellte mehrere Policy Briefs zur Wiederherstellung von Ökosystemen, die eine wichtige Priorität und ein spezifisches Ziel im neuen globalen Biodiversitätsrahmen ausmachen. Eine separate Publikation zu den Ergebnissen der CBD COP15 und ihrer Bedeutung für die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen ist in Vorbereitung.
In diesem Beitrag bewerten Forscher:innen des Ecologic Instituts und des Öko-Instituts kritisch den Vorschlag der EU-Kommission aus dem Jahr 2022 für einen Zertifizierungsrahmen für die Kohlestoffentnahme durch eine klimafreundliche Bodenbewirtschaftung. Sie untersuchen dabei insbesondere, ob die sogenannten QU.A.L.ITY-Kriterien (Quantifizierung, Zusätzlichkeit, Langzeitspeicherung, Nachhaltigkeit) ausreichen, um eine hohe Qualität der Kohlenstoffentnahme durch Bodenbewirtschaftung zu gewährleisten. Der Beitrag gibt einen Überblick über die besondere Herausforderung, die die Kohlenstoffentnahme durch Bodenbewirtschaftung darstellt, zeigt Probleme des derzeitigen Richtlinienvorschlags auf und gibt Empfehlungen für Verbesserungen. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Dieser Bericht bietet eine kritische und tiefgehende Analyse der aktuellen Finanzierungs- und Implementierungspraktiken für Klimaanpassungsmaßnahmen in Europa und gibt strategische Empfehlungen zur Optimierung dieser Prozesse.
Dieser Policy Brief beleuchtet die Potenziale und die Vorteile der im Gesetzesvorschlag vorgeschlagenen Meeresrenaturierung. Meeres- und Küstenökosysteme sind für die biologische Vielfalt und das menschliche Wohlergehen von enormer Bedeutung. Die Wiederherstellung von Meeresgebieten kann Meeres- und Küstenökosysteme in die Lage versetzen, (wieder) ihre natürlichen Funktionen zu erfüllen und so ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern.
Der Kommissionsvorschlag zur Zertifizierung von Kohlenstoffentnahme ist ein klimapolitischer Meilenstein, aber er steuert die EU-Klimapolitik auf gefährliche Untiefen zu. Wie diese umschifft werden können, diskutiert Nils Meyer-Ohlendorf zusammen mit Anne Siemons und Hannes Böttcher vom Öko-Institut im Tagesspiegel.
Was sind der Auftrag und die Perspektiven für die Nachhaltigkeitsforschung in den kommenden Jahren? Und was sind Orientierungspunkte für die forschungspolitische Agenda im Kontext multipler Krisen? Diese Fragen wurden am 24. Januar 2023 mit Gästen aus Politik und Zivilgesellschaft diskutiert.
Ecologic Institut und IEEP als Teil des Think Sustainable Europe Netzwerks erstellten mehrere Policy Briefs. Diese sollen politische Entscheidungsträger über einige der wichtigsten Komponenten und Vorteile des EU-Gesetzesvorschlags zur Wiederherstellung der Natur im Kontext unterschiedlicher Thematiken informieren.
Die EU-Taxonomie für nachhaltige Finanzen hat viel Aufmerksamkeit erregt. Wir leben in einer sich rasch verändernden Welt, daher muss die Verordnung regelmäßig überarbeitet und aktualisiert werden. Wie geht es nun mit der Entwicklung dieses Regelwerks weiter? Am 16. Januar 2023 kamen Vertreter:innen aus Politik, Industrie (Finanz- und Nichtfinanzsektor), Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um genau das zu diskutieren. R. Andreas Kraemer moderierte die Veranstaltung, die mit einem Impuls von Korbinian Reiter (Kanzlei Redeker) und Kommentaren von Silke Stremlau (Hannoversche Kassen) und Sabine Pex (BMUV) begann.
Am 15. Januar 2023 hielt Ewa Iwaszuk einen Vortrag für die Studierenden der Intercollegiate Academy of Climate, einem von drei Universitäten in Polen gemeinsam durchgeführten Postgraduierten-Diplomkurs. Ewa Iwaszuk stellte in ihrem Vortrag die entscheidenden Schritte und Aspekte vor, die von lokalen Regierungen bei der Entwicklung von Klimaschutz- und Anpassungsstrategien berücksichtigt werden müssen. Außerdem stellte sie eine Palette von lokalen Governance-Instrumenten vor, die entwickelt und umgesetzt werden können, um eine integrierte Planung, sektorübergreifende Zusammenarbeit, die Beteiligung der Bürger:innen und die nachhaltige Umsetzung solcher Strategien zu unterstützen.
Das Ecologic Institut organisierte die europäische Veranstaltung "Tackling microplastics in the environment". Im Mittelpunkt standen konkrete Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus wissenschaftlichen Forschungsprojekten aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten. Wir luden politische Akteure auf EU-Ebene sowie andere interessierte Stakeholder ein, mehr über die neuen Erkenntnisse zu Mikroplastikemissionen in die Umwelt und deren Reduzierung zu erfahren. Es wurden Social-Media-Karten erstellt, um die Stakeholder auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen.