Im Dezember 2022 fand das 6. Europäische Ressourcenforum – "Transformative Ansätze für eine nachhaltige Ressourcennutzung und eine Kreislaufwirtschaft" statt. Dr. Aissa Rechlin vom Ecologic Institut unterstützte das Umweltbundesamt in inhaltlichen Fragen rund um das Forum, unter anderem bei der Erstellung dieses Hintergrundpapiers.
Der Wandel hin zu einer nachhaltigen Ressourcennutzung und einer Kreislaufwirtschaft wird allgemein als ein wichtiger Hebel zur Bewältigung der verschiedenen aktuellen Krisen anerkannt. Die Debatten in verschiedenen internationalen Organisationen deuten darauf hin, dass ein solcher Wandel tiefgreifende systemische Veränderungen und eine stärkere Integration bisher getrennter Politikbereiche erfordert, um die erwarteten Vorteile zu erzielen. Außerdem konzentrieren sich die derzeitigen Bemühungen weitgehend auf ganze Produktwertschöpfungsketten.
Im Dezember 2022 fand das 6. Europäische Ressourcenforum – "Transformative Ansätze für eine nachhaltige Ressourcennutzung und eine Kreislaufwirtschaft" statt. Aaron Best vom Ecologic Institut unterstützte das Umweltbundesamt in inhaltlichen Fragen rund um das Forum, unter anderem bei der Erstellung dieses Hintergrundpapiers.
Die Bepreisung von Kohlenstoff gewinnt weltweit an Bedeutung, da immer mehr Länder Emissionshandelssysteme einführen oder Kohlenstoffemissionen besteuern, um ihre Klimaziele zu erreichen. Der jährlich erscheinende Bericht "State and Trends of Carbon Pricing" ist eine der meistbeachteten Veröffentlichungen der Weltbank in diesem Bereich und bietet einen präzisen, aktuellen Überblick über die jüngeren Entwicklungen. Mit über 70.000 jährlichen Downloads ist er eine der bekanntesten Publikationen zu diesem Thema. 2023 erscheint der State and Trends-Bericht zum 10. Mal. Ein Konsortium aus adelphi und dem Ecologic Institut unterstützte die Weltbank bei der Entwicklung der 2023-Ausgabe des Berichts.
In Zusammenarbeit mit dem International PtX Hub analysierten wir die entstehenden EU- und internationalen Regelungen bezüglich ihrer Treibhausgasbilanzierung und Nachhaltigkeit. In bilateralen Online-Workshops boten wir Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung aus den Partnerländern Algerien, Chile, Indien, Jordanien, Kenia, Kolumbien, Namibia, Südafrika, Uruguay und Vietnam unsere Expertise, detaillierte Präsentationen und Beratung an.
Am 1. Dezember 2022 fand das vierte online Dialogforum "Private Haushalte" statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Citizen Science Projekt "Deutschland rettet Lebensmittel". Über 70 Teilnehmer:innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Vereinen tauschten sich in der dreieinhalbstündigen Veranstaltung mit dem Team des Dialogforums und drei Referentinnen aus der Praxis zu Aktionen, die im Rahmen der Aktionswoche durchgeführt wurden, zu (Erhebungs-)Tools und ersten Erkenntnissen aus dem Citizen Science Projektes aus.
Dieses Gutachtens analysiert bestehende Hemmnisse für den Rezyklateinsatz sowie Instrumente zur Überwindung dieser. Das Gutachten enthält Empfehlungen für einen erfolgreichen Policy-Mix zur Stärkung des Rezyklateinsatzes.
Klimaanpassung und Klimaschutz gehören zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit und sind daher zu einer großen Verantwortung der Politik geworden. Gleiches gilt für den Erhalt der Biodiversität und die Sicherung der Verfügbarkeit von Wasser. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen können naturbasierte Lösungen (NBS) eine essenzielle Rolle spielen, da sie multifunktional sind und hohe Synergieeffekte erzeugen können. Aber was sind NBS genau, was haben sie mit der Klimaanpassung zu tun haben und können sie umgesetzt werden? Diese Fragen hat Sandra Naumann, Senior Fellow beim Ecologic Institute, im Interview mit adelphi beantwortet. Das Interview ist im Newsletter Nr.5 des Zentrum KlimaAnpassung erschienen.
Angesichts aktueller Erfahrungen in den Energiemärkten, prüfen die westlichen Demokratien und insbesondere die EU neue Lieferketten und Strategien, um ihre Rohstoffabhängigkeit von China zu reduzieren. Die von den Autoren dieser Studie hier dargestellten Ergebnisse bieten einen Überblick über die Hauptoptionen, mit denen die EU aktuell dem Druck aufgrund von wachsenden Abhängigkeiten entgegenwirken kann. In dieser Studie werden einige positive Beispiele umsetzbarer Kreislaufansätze besprochen, die auf Einsparungen beim Einsatz von Seltenen Erden zielen.
Dieses Dokument enthält die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse aus einem Workshop, der vom Ariadne-Projekt am 30. November 2022 in Brüssel organisiert wurde. An dem Workshop nahmen Expert:innen aus sieben Organisationen teil, die Kohlenstoffmarktmodelle betreiben – sowohl akademische Einrichtungen als auch Analyst:innen für den Kohlenstoffmarkt.
In dem Bericht werden vier politische Wege aufgezeigt, wie die EU Klimaneutralität erreichen könnte. Die politischen Wege bestehen aus einer Mischung von politischen Instrumenten, die im Laufe der Zeit aufeinander folgen, und den institutionellen Vorkehrungen zu deren Umsetzung. Jeder politische Weg verkörpert ein anderes Paradigma, d. h. einen anderen Ansatz für die (Klima-)Politikgestaltung. Sie skizzieren somit verschiedene Wege, die die EU einschlagen könnte, um ihre Klimapolitik auf das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 auszurichten.
Mit dem Fit-for-55-Paket, das kurz vor der Verabschiedung steht, und dem RePowerEU-Plan, der als Reaktion auf die Energiekrise verabschiedet wurde, erlebt die Klima- und Energiepolitik der EU den tiefgreifendsten Wandel seit Jahren. Beide sollen die EU auf dem Weg zu einem postfossilen Energiesystem entscheidend voranbringen. In einer dreitägigen Veranstaltungsreihe präsentierten die Partner des Ariadne-Forschungsprojekts wichtige Erkenntnisse aus ihrer Arbeit, die für die weitere Entwicklung der EU-Klima- und Energiepolitik relevant sind, und diskutierten diese mit Vertretern aus politischen Institutionen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Veranstaltungen dienten dazu, Forschungserkenntnisse auszutauschen, die Ergebnisse und ihre Relevanz für den politischen Prozess der EU zu diskutieren sowie Anregungen für weitere Forschungsfragen zu sammeln.
Auf dieser Veranstaltung wurde diskutiert, wie trotz der Unsicherheiten der heutigen Zeit eine politische Richtung mit Weitblick beibehalten werden kann. In diesem Zusammenhang wurde die Rolle von nationalen Langfriststrategien und wissenschaftlichen Klimabeiräten näher beleuchtet.
Am 13. September 2022 fand der Online-Workshop "Resilienz von Lieferketten stärken: Klimarisiken erkennen und Anpassungsmaßnahmen ergreifen" im Rahmen der vom BMUV organisierten Woche der Klimaanpassung statt. Die Workshop-Dokumentation fasst die Informationen zu den verschiedenen Vorträgen und Empfehlungen zusammen, inkl. weiterführender Links.