Publikation:Knowledge for Future – Der Umwelt-Podcast
Um die EU-Klimaziele zu erreichen, muss viel Geld investiert werden - nach Schätzungen der EU-Kommission 350 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr bis 2030. Seit 2020 gibt es die EU-Taxonomie, um Greenwashing zu vermeiden und sicherzustellen, dass diese Mittel tatsächlich in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten fließen. Was sind die Schwächen der Taxonomie und wie könnte sie in Zukunft weiterentwickelt werden?
Die Finanzierung für die Umsetzung des Gesetzes ist ein zentraler Aspekt und ein Spannungspunkt in den Verhandlungen. Dieses Kurzdossier befasst sich mit drei Fragen: 1.) Wie viel wird die Umsetzung der NRL kosten und wie viele Mittel sind verfügbar? 2.) Wie können die Mitgliedstaaten Mittel für die Wiederherstellung der Natur mobilisieren? 3.) Wie steht der wirtschaftliche Nutzen der Renaturierung im Vergleich zu ihren Kosten?
Der vorliegende Policy Brief unterstreicht die große Bedeutung gut funktionierender Ökosysteme für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen – nicht zuletzt im Hinblick auf den Klimawandel. Zudem wird das Potenzial der Wiederherstellung und insbesondere des Naturschutzgesetzes zur Schaffung eines gesünderen Lebensumfelds und zur Milderung diverser physischer, psychischer und sozialer Gesundheitsrisiken aufgezeigt.
Der vorliegende Policy Brief befasst sich mit zwei Hauptfragestellungen: 1) Wie fördert das neue Gesetz zur Wiederherstellung der Natur andere politische Ziele der EU?; und 2) Welche spezifischen Nutzen ergeben sich aus der Erstellung der geforderten Nationalen Wiederherstellungspläne (NRP)? Es ist davon auszugehen, dass das neue Gesetz durch die Umsetzung von Wiederherstellungsmaßnahmen die Umsetzung anderer bestehender EU-Gesetze und Politiken für Luft, Klima, Wasser und Meer beschleunigt.
Dieser Policy Brief unterstreicht die Bedeutung eines hohen Maßes an Flussvernetzung für intakte und artenreiche Gewässer, die wichtige Ökosystemleistungen wie die Wasserversorgung für verschiedene menschliche Nutzungen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels erbringen können. Der Policy Brief erläutert den Rückgang der Durchgängigkeit von Flüssen durch menschliche Eingriffe, insbesondere durch Flussbarrieren und die Degradierung von Überschwemmungsgebieten, und verdeutlicht die Vorteile von Maßnahmen zur Wiederherstellung frei fließender Flüsse.
Gesunde städtische Ökosysteme und Biodiversität sind der Schlüssel für resiliente Städte. Dieser Policy Brief verdeutlicht, welche Bedeutung die Umsetzung der Ziele des EU-Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur für städtische Ökosysteme hat.
Wie klassifizieren wir, welche Investitionen die richtigen sind, um den Übergang zu einer klima- und naturfreundlichen Wirtschaft voranzutreiben? Das ist eine ziemlich wichtige Frage, die für eine erfolgreiche Umsetzung des Europäischen Green Deal entscheidend ist. Die EU-Taxonomie – das Thema unserer letzten Folge – legt die verschiedenen Kriterien fest, die Investitionen erfüllen müssen, um als nachhaltig zu gelten. In der Praxis ist die Taxonomie eine lange Liste von Wirtschaftstätigkeiten mit Benchmark-Leistungsstandards.
Das Ecologic Institut setzt als Teil eines europaweiten Konsortiums die Unterstützungsplattform der EU-Gewässermission "Restore our Ocean and Waters" für die Europäische Exekutivagentur für Klima, Umwelt und Infrastruktur (CINEA) und die Europäische Kommission um. Ziel ist es, aquatische Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen, Umweltverschmutzung zu verhindern und eine nachhaltige blaue Wirtschaft zu fördern, was auch die Gestaltung und das Management der Unterstützungsdienste der EU Blue Parks Community und einen Beitrag zur Entwicklung von Indikatoren zur Fortschrittsmessung der Gewässermission beinhaltet.
Das Ecologic Institut führte eine umfassende Länderstudie für Deutschland durch, die sich mit der Integration von Artenschutzbestimmungen, insbesondere in landwirtschaftlichen Sektoren, unter der Vogelschutz- und der FFH-Richtlinie befasste. In Zusammenarbeit mit über 20 nationalen und regionalen Experten wurden die Auswirkungen der Artikel 12 und 13 der FFH-Richtlinie (HD) und des Artikels 5 der Vogelschutzrichtlinie (VRL) untersucht. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Frage, wie gründlich die Vorschriften in nationales Recht umgesetzt werden, welche Anstrengungen unternommen werden, um die Landwirte über die Vorschriften zu informieren und sie durchzusetzen, sowie auf der Bewertung der Prüfungs- und Genehmigungsverfahren.
Unter der Leitung des Ecologic Instituts wurde eine detaillierte Analyse durchgeführt, um die Verfügbarkeit und den Bekanntheitsgrad von Daten über das Vorkommen von Arten des Anhangs IV und Wildvögeln in allen 27 EU-Mitgliedstaaten zu untersuchen. Das Ergebnis? Eine Reihe von detaillierten Länderprofilen sowie wichtige aggregierte Ergebnisse, die ein umfassendes Bild des Status Quo vermitteln.
Um die "Plastikkrise" zu bewältigen, hat das Konzept der Kreislaufwirtschaft in den letzten Jahren sowohl unter Praxis-Akteuren als auch unter Wissenschaftler:innen große Beachtung gefunden. Vor diesem Hintergrund reflektiert Linda Mederake, Ecologic Institut, in diesem Opinion Paper aus Sicht einer Politikwissenschaftlerin zu zentralen Fragen, die derzeit im Zusammenhang mit der Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe diskutiert werden.
Was genau ist der Europäische Green Deal? Welche Rolle spielt er in unserem täglichen Leben? Und welche Herausforderungen bringt er mit sich? In unserer Podcast- und Webinarreihe "Green Deal - Big Deal?" gehen wir diesen Fragen kritisch auf den Grund und diskutieren mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verschiedene Aspekte des Europäischen Green Deals. Das Ecologic Institut produzierte einen Reel, um die Sichtbarkeit des Podcasts zu erhöhen.
Die International Carbon Action Partnership (ICAP) organisierte vom 13. bis 15. Dezember (13-16 Uhr MEZ) einen dreitägigen Workshop zum Thema Messung, Berichterstattung und Verifizierung von Emissionen und die Akkreditierung von Prüfenden (MRVA) in Emissionshandelssystemen (EHS) ein. Die Teilnahme an dem Online-Workshop war für alle zugänglich, die ein Interesse an der Klimapolitik und der Umsetzung von MRVA-Systemen für Kohlenstoffpreismechanismen haben oder sich beruflich damit befassen. Mehr als 100 Teilnehmer:innen aus der ganzen Welt nahmen an der Veranstaltung teil.
Im Rahmen des Projektes Dialogforum "Private Haushalte" fand am 1. Dezember 2022 ein viertes Online-Dialogforum statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Citizen Science-Projekt "Deutschland rettet Lebensmittel!". Der vorliegende Ergebnisbericht gibt einen Überblick über die Kerninhalte der Vorträge, die Umfrageergebnisse und die Diskussionsinhalte. Der Ergebnisbericht steht als Download zur Verfügung.