Dieses Poster vermittelt zentrale Inhalte aus der Ready4NetZero-Publikation "Developing ambitious local long-term climate neutrality strategies". Es stellt fünf Schlüsselelemente für effektive lokale Langzeitstrategien zur Klimaneutralität dar.
Der in der Zeitschrift Drug Discovery Today veröffentlichte Artikel "Design of greener drugs: aligning parameters in pharmaceutical R&D and drivers for environmental impact" untersucht die Herausforderungen und Potenziale in der Entwicklung von Arzneimitteln, die nicht nur sicher und wirksam für die Patient:innen, sondern auch ökologisch nachhaltig sind. In diesem frei zugänglichen Artikel, der von einem interdisziplinären Team mit Vertretern von Universitäten, Regulierungsbehörden, forschenden Pharmaunternehmen und KMU verfasst wurde, werden die vielversprechendsten Handlungsfelder in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung aufgezeigt. Er zielt insbesondere darauf ab, eine Brücke zu schlagen zwischen den wissenschaftlichen Konzepten der Umweltwissenschaft und denen der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung (F&E).
Der Artikel, an dem Aaron Scheid als Koautor beteiligt war, konzentriert sich auf die Wiedervernässung im Polder Kieve in Nordostdeutschland und nutzt sowohl Standard- als auch Premium-Ansätze zur Bewertung der Ökosystemdienstleistungen. Die Standardansätze sind einfacher anzuwenden und basieren hauptsächlich auf Vegetationsdaten, während die Premiumansätze durch Messungen oder Modellierungen eine höhere Genauigkeit bieten. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Reduktion der CO₂-Emissionen von 1.306 auf 532 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr, eine Verringerung der Stickstofffreisetzung von 1.088 auf 359 kg pro Jahr und eine deutliche Reduktion des Wärmeflusses von 6.691 auf 1.926 kW nach der Wiedervernässung. Fünf Jahre nach der Wiedervernässung blieben die Werte stabil, wobei die Biodiversität von sehr niedrig auf hoch anstieg, jedoch noch unter den Erwartungen lag.
Mit der EU-Biodiversitätsstrategie 2030 werden Städte aufgefordert, in Form von "Urban Nature Plans" Stadtnatur zum Schutz der biologischen Vielfalt, für Klimaschutz und -anpassung und für die Lebensqualität in Städten zu fördern und sich dafür ambitionierte Ziele zu setzen. Diese Broschüre überträgt den Ansatz der Stadtnatur-Pläne auf den deutschen Kontext und bietet konkrete Hinweise zur Umsetzung. Hierzu gehört unter anderem eine Checkliste, um zu ermitteln, inwiefern die vorhandenen Planwerke einer Kommune bereits Stadtnatur-Plänen entsprechen.
Seit 2019 hat die Europäische Union im Rahmen ihres Pakets "Saubere Energie für alle Europäer" eine Reihe von neuen Gesetzen eingeführt. Dieser Bericht bewertet den Umsetzungsstatus und die Qualität einer Auswahl von 11 Bestimmungen aus 4 EU-Gesetzen (unter anderem Strommarkt-Richtlinie und -verordnung, Erneuerbare-Energien-Richtlinie) in 6 EU-Ländern (Österreich, Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Polen und Spanien). Neben den Länderstudien enthält der Bericht eine Gesamtbewertung mit einigen Trends, die auf vergleichbare Ergebnisse in den nicht in diese Analyse einbezogenen Mitgliedstaaten schließen lassen. Eine Kernaussage ist, dass die Vorteile der EU-Rechtsvorschriften für den Übergang zu sauberer Energie nur dann zum Tragen kommen, wenn alle Bestimmungen auf nationaler Ebene rechtzeitig und wirksam umgesetzt werden.
Das Nature of Cities Festival 2024 war eine besondere dreiwöchige Veranstaltung, die fast 400 Forscher:innen, Künstler:innen, Aktivist:innen sowie Enthusiasten aus ganzer Welt zusammenbrachte, um die Bedeutung und Schönheit der städtischen Natur zu feiern. Als stolzer Partner der Veranstaltung leitete das Ecologic-Institut-Team für naturbasierte Lösungen (Englisch: Nature-based Solutions, NbS) zwei Sessions während der Präsenzwoche des Festivals, welche vom 3. bis 7. Juni 2024 in Berlin stattfand.
Am 4. April 2024 stellte Mandy Hinzmann auf der Europäischen Citizen Science-Konferenz in Wien Erkenntnisse über die Kommunikation und bewährte Verfahren des Citizen Science-Programms "Plastic Pirates" vor. In ihrem Vortrag hob sie hervor, dass effektive Kommunikationsstrategien für den Erfolg von Citizen-Science-Initiativen entscheidend sind.
Der Policy Brief erörtert, wie ein dediziertes SPI als subsidiäres Organ etabliert werden sollte, das effektiv mit bestehenden Wissenschafts-Politik-Panels anderer Multilateraler Umweltabkommen zusammenarbeitet. Eine solche Schnittstelle würde nicht nur die Synergie zwischen verschiedenen Umweltinitiativen fördern, sondern auch sicherstellen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse präzise in handlungsrelevante Politikempfehlungen übersetzt werden. Zu den Hauptaufgaben des SPI gehören die Bewertung und Überwachung von Interventionsstrategien, die Festlegung von wissenschaftlich fundierten Reduktionszielen und die kontinuierliche Aktualisierung der sicherheits- und nachhaltigkeitsbezogenen Kriterien für Kunststoffe und Chemikalien.
Inmitten der intensiven globalen Bemühungen, die Plastikverschmutzung zu bekämpfen, hebt die Scientists' Coalition for an Effective Plastics Treaty die kritische Rolle der Reduktion von Primärplastikpolymeren hervor. Die Scientists' Coalition, bestehend aus führenden Wissenschaftler:innen weltweit, argumentiert in ihrem jüngsten Policy Brief, dass ohne eine erhebliche Verringerung der Produktion dieser Polymere, die effektive Bekämpfung der Plastikverschmutzung nicht möglich ist. Der dringende Aufruf zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit zu lenken, den Plastikkreislauf bereits an seiner Quelle – der Produktion von Primärplastikpolymeren – zu unterbrechen. Dieser Ansatz ist entscheidend, da er direkt die Menge der Kunststoffe reduziert, die letztendlich in unsere Umwelt gelangen.
Während der Science4Policy-Diskussionsrunde auf der Think2030-Konferenz in Brüssel erörterte Aaron Scheid die Rolle des Agrarsektors für das Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 . Trotz der bisherigen Fortschritte stagnieren die Bemühungen, und aktuelle Prognosen deuten auf eine geringfügige Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 hin, was den Landwirtschaftssektor letztlich zur Nummer eins bei den Treibhausgasemissionen machen wird. Daher muss die Abkehr von emissionsintensiven Praktiken und der Übergang zu einer Klimafreundlichen Landwirtschaft unsere oberste Priorität sein, wobei die Landwirte die treibende Kraft dieses Übergangs sein müssen.
Im Finale von "Green Deal – Big Deal?" Staffel 1 tauchen wir tief in das EU ETS2 ein, das erweiterte Emissionshandelssystem der EU, welches jetzt auch Gebäude und Verkehr umfasst.
In dieser 5. Episode von CLIMATE ON AIR diskutieren wir mit den Experten der Klimapolitikintegration Kati Kulovesi (Universität Eastern Finalnd) und Sebastian Oberthür (Vrije Universiteit Brüssel) die essenzielle Rolle der Klimapolitikintegration auf dem Weg zur Klimaneutralität der EU. Wir erläutern die rechtlichen und Governance-Aspekte der EU, die für eine erfolgreiche Klimapolitikintegration notwendig sind, einschließlich der bedeutenden Rolle des Europäischen Klimagesetzes bei der Festlegung eines rechtlich bindenden Ziels für die Klimaneutralität sowie der EU-Governance-Verordnung.
Am 13. März 2024 hielt Doris Knoblauch (Ecologic Institut) einen Vortrag zu Plastik und den Auswirkungen auf die Umwelt. 21 Expert:innen aus Ministerien, Behörden, Stadtverwaltungen, Nicht-Regierungsorganisationen und der Industrie waren aus einkommensschwachen sowie Schwellenländern angereist, um sich bei den Expert:innen zu informieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum Plastikverschmutzung ein Problem ist und warum wir dringend ein internationales rechtsverbindliches Plastikabkommen brauchen.
Organisiert vom Euro-Mediterranean Climate Change Center (CMCC) in enger Zusammenarbeit mit der EU-Mission zur Anpassung an den Klimawandel, feierte das europäische Projekt Climateurope2 vom 11. bis 13. März 2024 ein Festival, das Wissenschaft, Dienstleistungen und Standards für eine klimaresistente Zukunft vereint. Dr. Grit Martinez vom Ecologic Institut trug zum Festival mit einer Reihe von Aktivitäten bei, die von der Moderation von Fishbowl-Diskussionen und Breakout-Gruppen mit Praktikern bis hin zu einem Interview mit dem Medienteam von Climateurope2 reichten. Das Climateurope2-Team möchte sich bei allen Teilnehmern für die aktive Teilnahme am Climateurope2-Festival bedanken. Die aufschlussreichen Diskussionen, Präsentationen und Debatten, die an den drei Veranstaltungstagen stattfanden, bildeten die Grundlage für die Förderung neuer Verbindungen innerhalb der europäischen Klimadienstleistungsgemeinschaft.