Um nachhaltige Industrien und nachhaltige industrielle Entwicklung forcieren zu können, bedarf es effektiver Messgrößen. Zwar existiert eine Vielzahl an Indikatoren, jedoch werden sie bisher nur marginal auf die Fragestellungen nachhaltiger Industrien angewendet. Hierzu führte das Ecologic Institut in der RISI Studie wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen, bewertete sie und leitete daraus Empfehlungen ab, welche Indikatoren in diesem Kontext am vielversprechendsten sind und ob Bedarf an weiteren Indikatoren gesehen wird.
Das Paper, das 1999 während der Sixth Biennial International Conference der European Community Studies Association vorgestellt wurde, untersucht die Bedeutung der geplanten EU-Erweiterung für die Europäische Umweltpolitik.
<p>Um die Nutzung von Rohstoffen in Europa langfristig nachhaltig zu gestalten, bedarf es intensive und offener Debatten zwischen politischen, wirtschaftlichen sozialen und wissenschaftlichen Akteuren. Das COBALT-Projekt wird diese Debatte durch international Konferenzen und spezifische Sektorendialoge unterstützen. Darüber hinaus werden beispielhafte Weiterbildungskonzepte für die Wirtschaft entwickelt.</p>
Das Projekt SimRess untersucht die potentielle Wirksamkeit politischer Maßnahmen bzw. Maßnahmenpakete auf die Entwicklung relevanter, ressourcenpolitischer Zielgrößen. Mit einem Zeithorizont bis 2050 werden in einem gemeinsamen Modellrahmen integrierte ökonometrische und systemdynamische Modellsimulationen erstellt. Letztendlich sollen die Modelle konkrete Empfehlungen zur Weiterentwicklung des nationalen Ressourceneffizienzprogramms ProgRess ermöglichen.
Das weltweit erste Treffen europäischer, international ausgerichteter Think Tanks, am 20. November 2012 in Rom, entwickelte Empfehlungen für Think Tanks, Kreditgeber und politische Gemeinschaften. Das Treffen bezog sich hauptsächlich auf Erkenntnisse aus der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa und suchte nach Wegen, die Rolle der Think Tanks bei der effektiven Frühwarnung und der Vorhersage von Krisen zu stärken, indem dynamische und innovative Ideen für Lösungen gefunden werden und die "Lähmung" des politischen Betriebs, die Krisen oft noch verstärkt, überwunden wird. Sydney Baloue, Transatlantic Fellow des Ecologic Instituts, nahm als Hauptberichterstatterin teil. Das Veranstaltungsprotokoll steht als Download zur Verfügung.
Alles nur Unkraut - oder doch mehr? Pflanzen in Grünanlagen, an Straßenrändern, auf Dächern und an Häuserfassaden tragen zur Klimaanpassung und Berlins biologischer Vielfalt bei. In der siebten Veranstaltung der Reihe Biologische Vielfalt - lokal/global beleuchtete Reinhard Schubert von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin, die Möglichkeiten für den Natur- und Klimaschutz in unserer Hauptstadt.
Im Zuge des Forschungsprojektes Ressourcenpolitik (PolRess) diskutierten Mitglieder des Bundestages und deren wissenschaftliche Büros sowie weitere Experten der Ressourcenpolitik mit DirProf. Dr. Christian Hey Generalsekretär des Sachverständigenrates für Umweltfragen, SRU) und Dr. Klaus Jacob (Forschungsleiter des Forschungszentrums für Umweltpolitik der FU Berlin, FFU) Handlungsnotwendigkeiten und Optionen für eine Stärkung der Ressourcenpolitik in Deutschland. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Martin Hirschnitz-Garbers vom Ecologic Institut.
Am 6. Juni 2014 präsentierte Max Grünig, Senior Fellow am Ecologic Institut, die Ergebnisse der Analyse der Umwelt- und Entwicklungsperformance von 21 europäischen Ländern anhand des Commitment to Development Indexes des Center for Global Development im The Centre in Brüssel. Der Berichtsentwurf steht online zur Verfügung. Kommentare und Rückmeldungen sind hochwillkommen.