Die Schifffahrt ist ein signifikanter Treiber von Umweltbelastungen, wie der Verbreitung nicht heimischer Arten oder physikalischer Einflüsse, Stickoxid- und Feinstaubemissionen sowie Unterwasserlärm. Weiterhin ist sie ein relevanter Emittent von Treibhausgasen. In diesem Strategiepapier des Ecologic Instituts wird eine Bewertung von 20 Politikmaßnahmen vorgestellt, die geeignet sind, die Belastungen der Schifffahrt für Mensch und Umwelt, einzudämmen.
In ihrem Politikpapier für die Friedrich-Ebert-Stiftung untersuchen Nils Meyer-Ohlendorf und Christiane Gerstetter wichtige Aspekte des Verhältnisses zwischen Klima- und Handelspolitik. Sie gehen der Frage nach, welche handelsrelevanten Maßnahmen Staaten als Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels ergreifen sollten und untersuchen, ob diese in Einklang mit dem Recht der Welthandelsorganisation (WTO) stehen. Besonders Augenmerk liegt dabei auf der Position von Entwicklungsländern. Ein Schwerpunkt des Papiers ist die entwicklungspolitisch besonders relevante Frage des Transfers von klimafreundlicher Technologie in Entwicklungsländer.
Der Lissabon-Workshop über Blue Natural Capital (BNC), das "Blaue Naturkapital" im Meer, fand am 3. und 4. Oktober 2018 im Meeresaquarium von Lissabon (Oceanário de Lisboa) in Portugal statt. Er wurde von der Oceano Azul Stiftung (Fundação Oceano Azul) ausgerichtet und von R. Andreas Kraemer, Gründer des Ecologic Instituts und Mitglied des Vorstands der Stiftung, vorbereitet und geleitet. Das Earth Negotiations Bulletin (ENB) veröffentlichte eine Zusammenfassung.
Dr. Grit Martinez, Fellow beim Ecologic Institut und Beraterin für das Water Integrity Network, moderierte auf dem 5. Weltwasserforum in Istanbul am 18. März 2009 das Seminar "Beyond Water Bribes: How to build a Corruption-Resistant Water Sector?" Ecologic Institute hatte bereits als Co-Convener beim 4. Weltwasserforum in Mexico der Öffentlichkeit das neue Water Integrity Network (WIN) vorgestellt.
Am 9. und 10. April 2019 fand in der Kalkscheune in Berlin die Statuskonferenz des Forschungsschwerpunktes "Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt. Die Koordinatorinnen und Koordinatoren der 20 geförderten Verbundprojekte stellten ihre Projekte vor und erläuterten erste Ergebnisse und Herausforderungen ihrer Vorhaben. Der Tagungsband mit den Vorstellungen der Verbundprojekte steht zum Download bereit.
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Im Rahmen der Koordinierungsmaßnahme INNOVA-MED hat eine internationale Konferenz zur innovativen Verfahren und Praktiken für die Abwasserbehandlung und -wiederverwendung im Mittelmeerraum stattgefunden. Eleftheria Kampa, Senior Fellow beim Ecologic Institut, hielt einen Vortrag zu den Barrieren bei der Anwendung von Technologien für die Abwasserbehandlung und -wiederverwendung in Partnerländer im Mittelmeerraum.</p>
Im Auftrag des Umweltbundesamts haben Consideo, adelphi, Ecologic Institut, FEST und sociodimensions ein quantitatives Simulationsmodell zur Analyse eines möglichen Wandels der Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit entwickelt. Es entstand im Rahmen des Projekts "Entwicklung eines quantitativen Modells 'Nachhaltiges Deutschland'" aus dem Ressortforschungsplan des Umweltbundesamtes. Das Modell wurde eingesetzt, um verschiedene Ausrichtungen gesellschaftlicher Wandelprozesse auf ihre potentiellen Auswirkungen auf die Umwelt, den Klimawandel, die Ressourcen-Inanspruchnahme, die Wirtschaft, die Wohlfahrt und die Zufriedenheit in der Bevölkerung zu untersuchen. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Es besteht Einigkeit über die strategische Bedeutung von Städten und städtischen Gebieten für einen globalen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit. Während das Interesse an den Qualitäten zunimmt, die die Fähigkeit städtischer Systeme erhöhen, umfassende Transformationsprozesse zu erreichen, fehlen empirische Erkenntnisse darüber, inwieweit bestehende institutionelle und materielle Systeme transformative Kapazitäten aufweisen. Dieses Papier versucht zu ermitteln, inwieweit Nachhaltigkeitsinitiativen unter der Leitung von lokalen Regierungen und ihren Partnern die verschiedenen Komponenten widerspiegeln. Der Artikel steht als Download zur Verfügung.
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Die Wechselbeziehungen zwischen sozialer Isolierung und nicht-nachhaltiger Entwicklung besser zu verstehen und zu beobachten, sowie die Suche nach Instrumenten zur Beurteilung der sozialen Auswirkungen von umweltpolitischen Maßnahmen waren die Ziele eines Workshops der Europäischen Kommission (GD Beschäftigung) in Brüssel am 23. Februar 2009. R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut war eingeladen, um über die Beziehung zwischen soziale Isolierung und schlechte Umweltqualität zu sprechen.</p>
Welche Lösungen braucht es, um den Anteil nachhaltiger biobasierter und zirkulärer Produkte in Deutschland und in Europa zu erhöhen? Welche Produkte und Produkteigenschaften wünschen sich die Verbraucher? Welche Innovationen können entwickelt werden und welche Forschungs- und Kommunikationsstrategien sind zielführend? Welche Rolle spielen dabei lokale Wertschöpfungsketten und lokale Märkte? Und welche Rahmenbedingungen braucht es seitens des Bundes?
In diesem Artikel richten Martin Kremer von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und Sascha Müller-Kraenner, Senior Policy Advisor des Ecologic Instituts, den Blick auf die neuen Instrumente der EU-Klimaaußenpolitik nach dem Lissabon-Vertrag und die mögliche Rolle des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Der Artikel erschien in Internationale Politik, der führenden Zeitschrift für außenpolitische Fragen.
Lago, M., Boteler, B., Rouillard, J., Abhold, K., Jähnig, S., Iglesias-Campos, A., Delacámara, G., Piet, G., Hein, T., Nogueira, A., Lillebø, A., Strosser, P., Robinson, L., De Wever, A., O'Higgins, T., Schlüter, M., Török, L., Reichert, P., van Ham, C., Villa, F. and Hugh, M. (2019). Introducing the H2020 AQUACROSS project: Knowledge, Assessment, and Management for AQUAtic Biodiversity and Ecosystem Services aCROSS EU policies. Science of The Total Environment, 652, pp.320-329.
Dieser Policy Brief stützt sich auf eine Serie von Hintergrundpapieren, Expertentreffen und Interviews, um eine Übersicht zu geben über die internationalen und EU Governance Optionen, welche auf die schnellen Veränderungen in der Region eingehen. Zumal der Policy Brief die Meinungen der Autoren wiedergibt und nicht zwangsläufig die Ansicht der Europäischen Kommission widerspiegelt, profitiert er dennoch von den verschiedenen Meinungen und Ansichten der Experten aus den fünf Arctic TRANSFORM Arbeitsgruppen.
Bei der Dialogveranstaltung "Der Fluss, der Müll und ich" von "Alles im Fluss" in Kooperation mit dem "Stadtgespräch Wasser bewegt Berlin" zur Gewässerreinhaltung und Müll an den Ufern stellte Linda Mederake, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ecologic Institut, das Projekt Plastikpiraten vor. In diesem Citizen-Science-Projekt für Kinder und Jugendliche können Schulklassen und Jugendgruppen bundesweit Daten zum Plastikmüllaufkommen an und in deutschen Fließgewässern erheben und dabei selbst in die Rolle von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen schlüpfen.