Ökodörfer sind Pioniere des Wandels, die als Modelle gelebter Nachhaltigkeit ein politisches Statement beabsichtigen und strukturellen Wandel umsetzten. Es sind intentionale Gemeinschaften mit größeren Siedlungsstrukturen die sich im Besitz ihrer Bewohner/innen befinden, sich an planetaren Grenzen orientieren und sozial-kulturellen Bedürfnisse nach Gemeinschaft, Autonomie, Partizipation und persönlicher Entwicklung erfüllen sollen. Diese Masterarbeit entwickelt ein Framework um den Einfluss dieser Pioniere auf die verlinkten Elemente etablierter Systeme zu untersuchen, wobei sie selbst als komplexe sozial-ökologische Systeme im Fokus stehen und damit ihre Barrieren und Chancen diagnostiziert werden können. Konzepte zu mehreren Ebenen von Veränderung (GEELS 2011), komplexen sozial-ökologischen Systemen (OSTROM 2006, POTEETE et al. 2010) und Praktiken als Entitäten (SHOVE et al. 2012), versuchen der Komplexität von Ökodörfern und Transformationen gerecht zu werden. Das entwickelte Konzept betrachtet die stabilen, wertgeschätzten Praktiken des Pioniers und ihren Einfluss auf Institutionen (Regeln, Normen, Organisationsformen), und vice versa. Der transformative Einfluss eines Pionier des Wandels wird als Diffusionsprozess (SCHOT et al. 2008) seiner innovativen sozial-ökologischen (ZAPF 1989, CAULIER-GRICE et al. 2012) Praktiken und Institutionen konzeptionalisiert. Abschließend wird das Ökodorf Sieben Linden in einem Methoden-Mix untersucht um das erklärende Potential des entwickelten Konzepts zu prüfen.
Das Projekt analysierte die Potentiale einer nationalen, integrierten Tourismuspolitik im Rahmen globaler Entwicklungsprozesse und stellte Möglichkeiten einer Stärkung der Position der Bundesrepublik bei tourismuspolitischen Fragestellungen in der internationalen Zusammenarbeit dar.
Das Buch "Low-Carbon Energy Security from a European Perspective" basiert auf Forschungsergebnissen des im Rahmen des 7. Rahmenprogramms geförderten europäischen Projektes MILESECURE 2050. Es thematisiert kohlenstoffarme Energiesicherheit und Geopolitik der Energie. Max Gruenig (Präsident des Ecologic Institut US) ist einer der beiden Herausgeber des Buches. Seine Kollegen Andreas Prahl (Ecologic Institut EU), Katherine Weingartner und Brendan O'Donnell (Ecologic Institut US) trugen als Kapitelautoren zur Erstellung des Buches bei.
In dem Projektbericht "Ökosteuer" stellt Ecologic Sachstand und Perspektiven der Ökologischen Steuerreform dar. Neben der wissenschaftlichen und politischen Debatte in Deutschland werden Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern sowie die Diskussion um eine EU-weit harmonisierte Energiebesteuerung aufbereitet.
Das Projekt begleitet die Weiterentwicklung des internationalen und europäischen Emissionshandels. Auf internationaler Ebene stehen vor allem die Einführung und Weiterentwicklung von Emissionshandelssystemen, deren Rolle in der internationalen Klimapolitik und Möglichkeiten der Verknüpfung von Emissionshandelssystemen, aber auch von Emissionshandelssystemen mit anderen ökonomischen Instrumenten (v.a. Steuern und Offsetmechanismen) im Fokus. Auf europäischer und teils auch nationaler Ebene geht es im Wesentlichen um die weitere Ausgestaltung des Europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS) in der vierten Handelsperiode, die Einbeziehung des Luftverkehrs, Fragen der Marktaufsicht im EU ETS und die Wechselwirkungen des Emissionshandels mit anderen energie- und klimapolitischen Instrumenten. Das Ecologic Institut unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) durch praxisorientierte ökonomische und juristische Analysen bei der Vorbereitung und Umsetzung der erforderlichen Regelungen.
Im Rahmen eines Projekts des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts an der Universität zu Köln (FiFo) stellte Ecologic den Sachstand finanzpolitischer Instrumente des Klimaschutzes im Bereich Verkehr und Privathaushalte in Europa zusammen. Der Bericht ist Teil des Forschungsvorhabens "Ökologische Finanzreform - Weiterentwicklung der Ökologischen Steuerreform unter Klima- und Energieaspekten" im Auftrag des Umweltbundesamtes.
Die Abschlusskonferenz des vom Ecologic Institut geleiteten Projekts Post-Carbon Städte von morgen (POCACITO) fand am 21. Oktober 2016 in Brüssel statt. Auf der interaktiven Konferenz Post-Carbon Cities of Tomorrow: Building an Urban Long-Term Vision Together wurden Methoden zur Entwicklung langfristiger Dekarbonisierungsstrategien vorgestellt. Darüber hinaus präsentierte das Projektteam die in POCACITO erarbeitete Roadmap für lebenswerte post-fossile Städte bis 2050.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Juliane Kokott hat das interdisziplinäre Team von Wissenschaftlern: Dr. Axel Klaphake, Dr. Simon Marr, Dr. Peter Beyer und Ute Beckert im Auftrag des Umweltbundesamtes internationale, europäischen und nationale Haftungssysteme im Hinblick auf die Ersatzfähigkeit von Schäden an ökologischen Allgemeingütern wie Wasser, Boden oder Artenvielfalt untersucht.
Bausch, Camilla et al.. 2015. European governance and the low-carbon pathway: Analysis of challenges and opportunities arising from overlaps between climate and energy policy as well as from centralisation of climate policies. CECILIA2050 WP4 Deliverable 4.2. Berlin: Ecologic Institut.
Das europäische Energierecht ist in einer Umbruchphase. Hinter viel zitierten Stichworten wie Liberalisierung, Privatisierung, Deregulierung und Re-Regulierung verbergen sich vielfältige, oft gegensätzliche politische, rechtliche und wirtschaftliche Konzepte. In diesem Umfeld soll ein funktionsfähiger europäischer Binnenmarkt für Strom geschaffen werden.
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Diese Broschüre gibt eine Einführung in das Projekt "Verankerung der Klimawandelthematik in der ländlichen Entwicklungspolitik post-2013". Sie stellt neben den Projektzielen auch den Hintergrund, die Aufgaben und Struktur, sowie die Methodik und die verwendete Maßnahmen und Indikatoren vor. Das Layout der Broschüre basiert auf dem Projektdesign der Europäischen Kommission (GD Klimapolitik).
In einem Artikel in der ZUR – Zeitschrift für Umweltrecht analysiert Peter Beyer die neue europäische Richtlinie zur Umwelthaftung. Die Haftung für Umweltschäden durch Emissionen sowie durch Unfälle im Bereich der industriellen Produktion und des Transports gefährlicher Güter gehört seit Jahren zu den politisch kontrovers diskutierten Themen. Anlass sind regelmäßig spektakuläre Unfälle wie in Baia Mare oder der Untergang der Prestige vor der spanischen Küste.
<p>Ziel dieses Projektes ist es, länderspezifische und aktuelle Informationen und Analysen zu den wichtigsten nationalen Politiken und Maßnahmen in den 28 EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung zu stellen, die für die in der Europa-2020-Strategie festgelegten klima- und energiepolitischen Ziele, als auch die Ziele der Energieunion von Bedeutung sind.</p>