Publikation:Knowledge for Future – Der Umwelt-Podcast
Wenn die Wissenschaft die richtigen Impulse setzt, können in der Praxis ganz neue Ideen entstehen. In der 7. Folge des Umwelt-Podcasts "Knowledge for Future" ging es um die Bedeutung von transdisziplinärer Forschung. Besonders um die Synergien und Herausforderungen, die bei der Zusammenarbeit von Forschung und Unternehmen entstehen können. Diese Folge zeigt zwei konkrete Beispiele solcher Zusammenarbeit, der Nachhaltigkeit bei Essen und Kleidung.
Laut den Ergebnissen einer Szenarien-Übung, die im Rahmen des OPEN:EU Projektes durchgeführt wurde, sind sehr aggressive Politiken notwendig, damit Europa bis 2050 in eine Ein-Planeten-Ökonomie umgestaltet werden kann. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Ein Übergang zu einer grünen Wirtschaft würde mehr soziales Wohlbefinden schaffen und gleichzeitig die Umweltrisiken verringern. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen von verbessertem Umweltschutz in verschiedenen Nachbarländern Europas. Ein Leitfaden, der politische Entscheidungsträger darin unterstützt eigene Nutzenbewertungen durchzuführen, steht zum Herunterladen bereit.
Nachhaltigkeit und demografischer Wandel sind in Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit sehr präsente Schlagworte. So unterschiedlich sie auf den ersten Blick scheinen mögen, bei beiden Themen wird der Umgang mit dem gesellschaftlichen Wandel betrachtet. Die Dissertation geht der Frage nach, wie beide Themen konstruktiver miteinander gekoppelt werden können und welche Rolle bei der Umsetzung dabei ein dynamisches Simulationsmodell spielen kann. Fallbeispielregion ist dabei der Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.
Eine diskursanalytische Betrachtung der Verschränkung zweier Diskurse und die Entwicklung eines dynamischen Simulationsmodells als Beitrag zur post-normal Science
Diese Studie zu Kosten und Nutzen von Anpassungsmaßnahmen in Deutschland zeigt dass eine Anzahl von Maßnahmen gegen Klimawandelauswirkungen erfolgversprechend und rentabel sind. Unter diese Maßnahmen fallen, z. B. grüne Dächer gegen eine Hitzebelastung in Städten, die Renaturierung von Auenflächen und hitzeresistente Straßenbeläge. Positiv können auch Maßnahmen der Bewusstseinsbildung bewertet werden.