Das Energiebündnis Rostock wurde im April 2011 durch die Stadt Rostock and neun weitere kommunale Vertreter/innen aus dem Bereich ÖPNV, Wohnen, Abfall- und Wassermanagement gegründet. Ihr gemeinsames Ziel ist eine lokale Energieversorgung allein durch Erneuerbare Energien. Dabei sollen die CO2-Emissionen sinken, ohne dass die Lebensqualität darunter leidet. Das Bündnis trifft sich zweimal im Jahr um Wissen und Erfahrung auszutauschen sowie Synergien bei verschiedenen Einzelaktivitäten zu finden. Das Bündnis zielt auf eine Reduzierung der jährlichen CO2-Emissionen pro Kopf auf 2,5 t oder weniger bis 2030. Verglichen zu dem Jahr 2010 entspricht das einer Reduzierung um 2 % pro Jahr. Bisher (2015) unterstützte das Energiebündnis die Stadt Rostock bei der Bildung eines Energiewendekonzeptes und der Umsetzung dazugehöriger Maßnahmen sowie bei der Gründung einer Energiegenossenschaft.
Wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen der Klimawandel durch menschliches Handeln verursacht wird, haben den jüngsten Bestrebungen zum politischen Handeln in Sachen Klimaschutz Auftrieb gegeben. Ein Schwerpunkt der Debatte besteht in der Frage, was nach 2012 passieren soll, wenn das Kyoto-Protokoll ausläuft. Das Kyoto-Protokoll ist ein internationales Vertragswerk, das mit dem Ziel geschaffen wurde, die globalen Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Vom 11.-12. April 2007 trafen sich Vertreter der EU und der Weltbank sowie Experten von Think Tanks und Nichtregierungsorganisationen vor allem aus den neuen EU-Mitgliedstaaten in Prag, um die kommenden Herausforderungen zu diskutieren.
Das EU-Forschungsprojekt EFFACE befasst sich mit den Auswirkungen von Umweltkriminalität und möglichen Ansätzen zu ihrer Bekämpfung, mit Schwerpunkt auf der EU. Die EFFACE Website wurde vom Ecologic Institut entworfen und entwickelt. Sie gibt einen Überblick über die Projektziele, Strukturen und Partner sowie Veranstaltungen. Darüber hinaus finden sich auf der Website alle EFFACE Ergebnisse und der EFFACE Newsletter. Ein interner Bereich unterstützt die Koordination der Projektarbeit, an der 11 europäische Universitäten und Think Tanks beteiligt sind.
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Auf dem EcoFest 2007 diskutierte Aaron Best das Thema Verkehr und Umwelt unter besonderer Berücksichtigung des ökonomischen Kosten-Nutzen-Verhältnisses verschiedener Verkehrsträger. Dabei ging er auch darauf ein, wie Regierungen einen Teil dieser Kosten durch Einnahmen aus Steuern und Gebühren decken.</p>
Die Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche schreitet immer weiter voran, ein Megatrend, der die Gesellschaft fortlaufend und grundlegend verändern wird. Auch Kommunen nutzen verstärkt das Potenzial, das Digitalisierung in Politik und Verwaltung bietet. Doris Knoblauch und Susanne Langsdorf (beide Ecologic Institut) entwickelten ein Verfahren, mit dem Kommunen ihre (Digitalisierungs-)Projekte auf deren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung hin einfach prüfen können.
Politikansätze zu Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien in Europa waren Thema des transatlantischen Riverside Chats vom 28. November 2007. Die Ehrengäste, Dr. J. Morgan Williams und Jay Benforado, lieferten dabei mit einer neuseeländischen bzw. amerikanischen Perspektive die Grundlage einer Diskussion im Kreis von insgesamt 35 Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie von Nichtregierungsorganisationen. Die beiden Redner hoben die Stärke der europäischen und insbesondere deutschen positiven Einstellung zu erneuerbaren Energien hervor, betonten aber auch die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die einer Transformation zu einem nachhaltigen Energiesystem inne wohnen.
In der Arktis treffen zunehmende wirtschaftliche Aktivitäten wie Schifffahrt und Tourismus sowie die Erkundung und der Abbau von Bodenschätzen auf eine einmalige, schützenswerte Natur und harsche Umweltbedingungen. Zudem sind die Folgen des Klimawandels in der Arktis viel stärker wahrnehmbar als in anderen Regionen der Erde. Luft- und Wassertemperatur stiegen in den letzten Jahrzehnten schneller als im globalen Durchschnitt. Die Veränderungen in der Region wirken sich aber auch auf den Rest der Welt aus. So tragen zum Beispiel das Schmelzen von kontinentalen Eismassen zum Anstieg des Meeresspiegels und die Freisetzung von Methan aus tauenden Permafrostböden zur globalen Erwärmung bei.
Das Projekt entwickelt die technischen Richtlinien für die Einbeziehung des Flugverkehrs in den europäischen Emissionshandel. Es identifiziert die relevanten Daten und Methodologien und bewertet, inwiefern die bestehenden Leitlinien der Europäischen Kommission zur Überwachung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen auf den Flugverkehr Anwendung finden können. Auf dieser Grundlage entwirft das Projekt Erweiterungen der bestehenden Leitlinien im Hinblick auf die Erfassung und Überwachung der Basisdaten und jährlichen Emissionsdaten des Flugverkehrs.
Als Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Kampagnen gegen Lebensmittelverschwendung konnten eine frühzeitige Planung, eine Anpassung an regionale Ernährungsgewohnheiten, eine regelmäßige Evaluation und die Nutzung verschiedener Medien identifiziert werden.
Am 10. und 11. Oktober 2018 fand in Brüssel die AQUACROSS-Abschlusskonferenz statt. AQUACROSS-Projektteammitglieder stellten verschiedene Werkzeuge und Aspekte der aquatischen Biodiversität vor, die während des Projekts entwickelt wurden. Auf besonderes Interesse stießen die acht AQUACROSS Case Studies und die "Case Study Gallery" mit Postern, Fotos und Informationsmaterialien bei den TeilnehmerInnen aus 21 Ländern. Die während der Konferenz gehaltenen Präsentationen sind auf der Konferenz-Website verfügbar.