Der Wandel hin zu einer nachhaltigen Ressourcennutzung und einer Kreislaufwirtschaft wird allgemein als ein wichtiger Hebel zur Bewältigung der verschiedenen aktuellen Krisen anerkannt. Die Debatten in verschiedenen internationalen Organisationen deuten darauf hin, dass ein solcher Wandel tiefgreifende systemische Veränderungen und eine stärkere Integration bisher getrennter Politikbereiche erfordert, um die erwarteten Vorteile zu erzielen. Außerdem konzentrieren sich die derzeitigen Bemühungen weitgehend auf ganze Produktwertschöpfungsketten.
Im Dezember 2022 fand das 6. Europäische Ressourcenforum – "Transformative Ansätze für eine nachhaltige Ressourcennutzung und eine Kreislaufwirtschaft" statt. Aaron Best vom Ecologic Institut unterstützte das Umweltbundesamt in inhaltlichen Fragen rund um das Forum, unter anderem bei der Erstellung dieses Hintergrundpapiers.
Angesichts aktueller Erfahrungen zu Lieferengpässen, prüfen die westlichen Demokratien und insbesondere die EU neue Lieferketten und Strategien, um ihre Rohstoffabhängigkeit von Importen aus Drittländern zu reduzieren. Das Ecologic Institut erstellte einen Überblick über mögliche Optionen, mit denen die EU aktuell der wachsenden Abhängigkeit entgegenwirken kann. Anhand einer Fallstudie zu Seltenen Erden aus China wurde der Blick insbesondere auf den möglichen Beitrag der Kreislaufwirtschaft zur Versorgungssicherheit gerichtet.
Angesichts aktueller Erfahrungen in den Energiemärkten, prüfen die westlichen Demokratien und insbesondere die EU neue Lieferketten und Strategien, um ihre Rohstoffabhängigkeit von China zu reduzieren. Die von den Autoren dieser Studie hier dargestellten Ergebnisse bieten einen Überblick über die Hauptoptionen, mit denen die EU aktuell dem Druck aufgrund von wachsenden Abhängigkeiten entgegenwirken kann. In dieser Studie werden einige positive Beispiele umsetzbarer Kreislaufansätze besprochen, die auf Einsparungen beim Einsatz von Seltenen Erden zielen.
Dieser Bericht beschreibt, wie eine Reform der Subventionen für fossile Brennstoffe kurzfristig die Lösung sozialer Probleme unterstützen kann, ohne die Fortschritte bei der Erreichung langfristiger Klimaziele zu gefährden. An einen kurzen Überblick über die Subventionen für fossile Brennstoffe in den G20-Staaten schließt sich die Erörterung alternativer Möglichkeiten an, wie Verbraucher vor den Auswirkungen höherer Energiepreise geschützt werden können. Schließlich werden Empfehlungen gegeben, wie die G20 auf eine sozial ausgewogene Energiepreisgestaltung hinarbeiten könnte.
Das Projekt hat das Ziel, den fokussierten, fundierten und vertrauensvollen Austausch von führenden deutschen Umweltorganisationen und Think-Tanks zur Klimaagenda der G7 und der G20 zu ermöglichen. Dabei sollen Personen dem Expertendialog eingeladen werden, die sich durch jahrelanges politiknahes Engagement im Multilateralismus auszeichnen und in ihrem Feld zu den Multiplikatoren gehören. Der Expertendialog soll die drängendsten klimapolitischen Themen für die G7 und die G20 identifizieren und Handlungsempfehlungen diskutieren.
Der größte Teil von Lebensmittelabfällen entsteht in privaten Haushalten. Diese Infografiken zeigen Ursachen und Gründe für Verschwendung durch Verbraucher:innen auf sowie Ansätze und Vorbedingungen, damit Lebensmittel durch Verbraucher:innen umfassend verwertet werden können.
Die meisten Lebensmittelabfälle fallen in privaten Haushalten an. Diese Infografik zeigt Ansätze und Voraussetzungen, damit Lebensmittel im Haushalt nicht verderben. Eine weitere Infografik informiert über verschiedene Gründe, warum Lebensmittel in Haushalten verderben.
Der größte Teil von Lebensmittelabfällen entsteht in privaten Haushalten. Während einer Vorher-Nachher-Erhebung von Mai bis Oktober 2022 maßen die Teilnehmenden dieser Citizen-Science-Aktion die eigenen Küchenabfälle. Die Daten wurden vom Forschungsteam ausgewertet, um die Wirksamkeit der Aktionen zu evaluieren. Diese Infografik stellt das Ablaufschema der Aktion und ihre Schritte für die Teilnehmenden dar.
Der am 28. November 2022 durchgeführte Online-Workshop befasste sich mit drei politischen Handlungsansätzen zur Förderung pflanzenbasierter Ernährungsweisen in Deutschland. Rund 30 Expert:innen diskutierten dafür in dem fünfstündigen Workshop die drei Ansätze: die Institutionalisierung durch ein Bundesprogramm und eine Stiftung, die Stadt- und Raumplanung und die berufliche Aus- und Weiterbildung.
Die Finanzierung für die Umsetzung des Gesetzes ist ein zentraler Aspekt und ein Spannungspunkt in den Verhandlungen. Dieses Kurzdossier befasst sich mit drei Fragen: 1.) Wie viel wird die Umsetzung der NRL kosten und wie viele Mittel sind verfügbar? 2.) Wie können die Mitgliedstaaten Mittel für die Wiederherstellung der Natur mobilisieren? 3.) Wie steht der wirtschaftliche Nutzen der Renaturierung im Vergleich zu ihren Kosten?
Am 24. September 2024 findet im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte das Zukunftsforum zum EU-Klimaziel statt. Unsere Experten werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität diskutieren. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Dialog und Vernetzung rund um die europäische Klimastrategie.
Was sind der Auftrag und die Perspektiven für die Nachhaltigkeitsforschung in den kommenden Jahren? Und was sind Orientierungspunkte für die forschungspolitische Agenda im Kontext multipler Krisen? Diese Fragen wurden am 24. Januar 2023 mit Gästen aus Politik und Zivilgesellschaft diskutiert.