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Städtisch-ländliche Energieinvestitionen: Chancen für die EU und nationale Politik

Projekt

Städtisch-ländliche Energieinvestitionen: Chancen für die EU und nationale Politik

Ländliche Energieinfrastruktur hinkt oftmals hinter den Entwicklungen in urbanen Räumen hinterher. Wie Studien belegen, ist der Energiemix in ländlichen Gebieten oftmals stärker auf Kohle und Öl fokussiert als in städtischen Ballungsräumen. Darüberhinaus besteht genereller Aufholbedarf in der Energieeffizienz. Das Projekt erstellt ein Inventar von Energieinvestitionen in ländlichen Gebieten sowie der Schnittstelle städtischer und ländlicher Siedlungsgebiete und analysiert sie hinsichtlich geeigneter Politikmaßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene zur Förderung von Investitionen in nachhaltige und erneuerbare Energieprojekte.

Die EU Präsidentschaft Dänemarks hat als ein Hauptziel die weitere Entwicklung der nachhaltigen EU Energiepolitik zum Ziel. Dies schließt die Energieeffizienzrichtlinie ein. Europas ambitionierte Ziele in diesem Bereich erfordern, dass alle Regionen Europas, einschließlich der ländlichen Gebiete, involviert sind und werden. Dies wird umso deutlicher, wenn man bedenkt, dass mehr als 90 Prozent des EU Territoriums als ländlich klassifiziert werden kann und demnach 56 Prozent der Bevölkerung in ländlichen Räumen wohnen.

Das Projekt beschäftigt sich damit, den Status der Investitionen in nachhaltige Energiesysteme in ländlichen Gebieten und der Schnittstelle städtischer und ländlicher Siedlungsgebiete zu erfassen. Ein entsprechendes Inventar an Projekten wird erstellt und ausgewählte Fallstudien werden tiefergehend beleuchtet, unter anderem in Bezug auf (a) Typ des Projekts, (b) Projektleitung und Partner, (c) Beteiligung von Interessensvertretern, (d) Umfang des Projekts Finanzierungsquellen sowie, soweit vorhanden, (e) Projektergebnisse. Die Ergebnisse dieser Analyse dienen dann als Grundlage für die Herleitung von Vorschlägen für weitere Politkmaßnahmen, die eine nachhaltige Umstrukturierung der Energieversorgung in ländlichen Räumen vorantreiben kann und dadurch die Erreichung der EU-weiten Ziele zur Energiewende unterstützen können.


Finanzierung
Europäische Union, Ausschuss der Regionen (AdR)
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Partner
Wirtschaftsuniversität Wien, Research Institute for Managing Sustainability (RIMAS), Österreich
Projektdauer
Februar 2012 bis April 2012
Projektnummer
2650-05
Schlüsselwörter
Energie, Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Kohäsionspolitik, Europa