Mit den Marktinformationsgesprächen 2026 werden zentrale Herausforderungen entlang der Bio-Wertschöpfungsketten strukturiert aufgearbeitet und gemeinsam mit Branchenakteur:innen Lösungsansätze entwickelt. Die Gesprächsreihe knüpft an die Marktinformationsgespräche der Vorjahre an und setzt den Fokus nun verstärkt auf Infrastrukturfragen.
Mit der Ausarbeitung des CRCF-Rahmens wird der Bedarf an wirksamen MRV-Systemen und einem detaillierten Register zunehmend deutlich. Das Projekt CAFAMORE greift diese Herausforderungen auf, indem es einen harmonisierten, parzellenscharfen Monitoring-Ansatz sowie ein geografisch explizites Register für Carbon Farming in der EU entwickelt.
Das Projekt NormTransform zielt darauf ab, die Emissionsreduktionspotenziale und die Auswirkungen eines reduzierten Fleischkonsums durch Werbekampagnen in Österreich zu quantifizieren.
Mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit und den ökologischen Landbau in Brandenburg weiter zu stärken, wird seit 2022 der Ökoaktionsplan Brandenburg umgesetzt, der darauf abzielt, die ökologisch bewirtschafteten Flächen im Land auf 20 Prozent bis 2024 zu steigern. Im Rahmen des Ökoaktionsplans werden produktbezogene Marktinformationsgespräche durchgeführt, um Marktakteure aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft miteinander zu vernetzen und aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen zu diskutieren. Diese Gespräche sind zentral, um die regionale Bio-Wertschöpfungskette zu stärken und den Austausch zwischen erzeugenden, verarbeitenden und vermarktenden Betrieben zu fördern.
Die Plastic Pirates starten im Herbst 2024 in ein neues Teilprojekt. Der neue Schwerpunkt, dieses Mal: das Flusssystem der Donau! Der mit 2.850 Kilometern zweitlängste Fluss Europas beginnt im Schwarzwald und fließt durch insgesamt 10 Länder, bevor er ins Schwarze Meer mündet. Das Flusssystem umfasst viele wichtige Nebenflüsse, zum Beispiel Isar, Inn und Lech. Das neue Projekt ergänzt die laufende Untersuchung des Flusssystems der Elbe und der deutschen Küsten. Das Ziel der Herbstkampagne 2024 der Plastic Pirates ist es, weitere Erkenntnisse über die Plastikverschmutzung dieser Gewässer zu gewinnen.
Das Brandenburger Kabinett hat im März 2023 ein Moorschutzprogramm verabschiedet, welches auf die Nationale Moorschutzstrategie und die Bund-Länder-Zielvereinbarung "Klimaschutz durch Moorbodenschutz" von 2021 aufbaut. Das Projekt zielt darauf ab, Empfehlungen für die Kommunikation zum Moorschutz in Brandenburg zu entwickeln. Dazu wird die aktuelle Kommunikationslandschaft zum Thema Moorschutz untersucht. Das Ecologic Institut wurde vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg beauftragt.
Dieses Projekt für den Naturschutzbund (NABU) soll auf effektive und verständliche Weise vermitteln, dass unser heutiges Handeln Auswirkungen auf die Zukunft hat, insbesondere auf die Natur und die Lebensgrundlagen künftiger Generationen. Mit sorgfältig gestalteten und wissenschaftlich fundierten Visualisierungen wollen wir zeigen, wie sich die Klimakrise auf die Natur und die deutsche Landschaft auswirkt und wie Klimaschutz und Klimaanpassung Schäden verhindern, die Auswirkungen der Biodiversitätskrise abmildern und letztlich unser Leben verbessern können.
Ziel dieses Projekts ist es, eine Wanderausstellung zu konzipieren und gestalten, die Bürgerinnen und Bürger ermutigt, sich für eine Zukunft einzusetzen, in der die Klima- und die Biodiversitätskrisen gemeinsam angegangen und überwunden werden.
Dieses Projekt unterstützt die Europäische Kommission bei der Umsetzung der neuen EU-Waldstrategie für 2030. Es stellt fachliche Expertise zur Umsetzung der Strategie und zu ihren Ergebnissen bereit, insbesondere zu waldwissenschaftlichen Fragen sowie zu gesellschaftlichen Aspekten gesunder und resilienter Wälder.
Ziel des Projekts ist es, ein tieferes Verständnis für die Daten des Copernicus Climate Change Service (C3S) zu gewinnen, die Nutzer*innen benötigen, und wie diese Informationen sie befähigen, fundierte Entscheidungen im Kontext klimabezogener Herausforderungen zu treffen.
Bereits seit 2016 erforschen und kartieren Jugendliche erfolgreich die Plastikverschmutzung in und an Flüssen in Deutschland. Als Teil des Bürgerforschungsprojekts Plastikpiraten schlüpfen sie in die Rolle von Wissenschaftler:innen und untersuchen den Zustand unserer Flüsse. Nun gehen die Expeditionen in eine neue Runde: im Projekt "Plastic Pirates – deutsche Küste" begeben sich Schulklassen und Jugendgruppen auf die Suche nach Plastikmüll an den Küsten und am Flusssystem der Elbe – einschließlich ihrer Zuflüsse wie Havel, Mulde oder Saale.
Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, benötigen Verbraucher:innen vertrauenswürdige, transparente und belastbare Informationen über die Nachhaltigkeitsperformance von BBP. Das von Horizont Europa geförderte Projekt "3-CO" kommt diesem Bedürfnis entgegen, indem es einen Rahmen für Label und Zertifizierungssysteme (Label Certification Scheme – LCS) für industrielle, biobasierte Produkte entwickelt, die nachhaltig sind, bezüglich ihrer verwendeten Ressourcen, Prozesse und Materialien.
Die EU-Mission "A Soil Deal for Europe", oder "Mission Soil" ist eine Initiative der Europäischen Kommission zum Schutz und zur Wiederherstellung der Böden in Europa. Die Mission zielt darauf ab, Böden in das Bewusstsein der Menschen zu bringen, nachhaltige Landbewirtschaftungspraktiken zu fördern und die Bodengesundheit in allen Arten von Landnutzung und Gebieten in Europa zu verbessern.
Das Projekt zielt darauf ab, Vorteile, Herausforderungen und Informationen zum Emissionshandel an interessierte Partnerländer zu vermitteln. Diese Projektphase fokussiert sich darauf, die Vermittlung von Wissen zum Emissionshandel im Rahmen diverser Veranstaltungen zu intensivieren. Dabei führt das Konsortium Workshops, Informationsveranstaltungen und Side-Events im In- und Ausland, für und mit ausländischen Regierungen, regierungsnahen Institutionen und Stakeholder:innen durch.
Das Ecologic Institut setzt als Teil eines europaweiten Konsortiums die Unterstützungsplattform der EU-Gewässermission "Restore our Ocean and Waters" für die Europäische Exekutivagentur für Klima, Umwelt und Infrastruktur (CINEA) und die Europäische Kommission um. Ziel ist es, aquatische Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen, Umweltverschmutzung zu verhindern und eine nachhaltige blaue Wirtschaft zu fördern, was auch die Gestaltung und das Management der Unterstützungsdienste der EU Blue Parks Community und einen Beitrag zur Entwicklung von Indikatoren zur Fortschrittsmessung der Gewässermission beinhaltet.