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Auswirkungen der EU-Bioenergie Politik in Entwicklungsländern

Auswirkungen der EU-Bioenergie Politik in Entwicklungsländern

Um die Ziele der EU-Richtlinie Erneuerbare Energien bis 2020 zu erreichen, wird die EU mehr Biomasse importieren. Neben Biokraftstoffen gilt dies auch für holzartige Biomasse, die in dieser Studie für das Europäische Parlament schwerpunktmäßig untersucht wurden. Ein großer Teil dieser Biomasse wird aus Entwicklungsländern stammen, vor allem aus West-und Zentralafrika, sowie aus lateinamerikanischen Ländern. Das Ecologic Institut analysierte dabei Auswirkungen der EU-Bioenergiepolitik in Entwicklungsländern.

Konkret wurden dabei Auswirkungen in den Bereichen

  • Zugang zu Land und Wasser
  • Ernährungssicherheit
  • Lokale Energiesicherheit
  • Umweltauswirkungen und Bodendegradation untersucht.

Grundsätzlich ist dabei festzustellen, dass eine klare Zuordnung der positiven wie negativen Auswirkungen der EU-Bioenergiepolitik zu konkreten Projekten in Entwicklungsländern kaum spezifisch möglich ist. Jedoch kommt es durch die gestiegene europäische Nachfrage zu Makro-Effekten, wie steigende Holzpreise. Diese wiederum erhöhen den Nutzungsdruck auf Wälder und andere Ökosysteme und verschärfen Landnutzungskonflikte.

Die Studie schließt mit Empfehlungen für das Europäische Parlament, um diese Auswirkungen zu bekämpfen. Dazu zählen die Erweiterung der verbindlichen Nachhaltigkeitskriterien für Biokraftstoffe auf weitere Biomasse(nutzungen), verstärkte Anstrengungen im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz, sowie die Unterstützung von Entwicklungsländern beim Aufbau von Good Governance Strukturen.

Die Studie [pdf, 1.4 MB, Englisch] kann heruntergeladen werden.


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Duration
November 2011 to January 2012
Project ID
2610-21
Keywords
Entwicklung, Entwicklungsländer, Bioenergie, Energie, Erneubare Energie, Biokraftstoffe, Biomasse, Energieeffizienz, Ressourceneffizienz, Umweltauswirkungen, Afrika, Lateinamerika, Global