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Erheblich veränderte Wasserkörper im Flusseinzugsgebiet der Donau

Projekt

Erheblich veränderte Wasserkörper im Flusseinzugsgebiet der Donau

Am 9. und 10. Februar 2004 fand in Bukarest, Rumänien, ein internationaler Workshop statt, welcher der Unterstützung der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) und ihrer Mitgliedsländer bei der Identifizierung und Ausweisung erheblich veränderter Wasserkörper (HMWB) im Donau-Flusseinzugsgebiet gemäß der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) diente.

EU-Leitfäden zur Umsetzung der WRRL
Zum Zweck einer europaweit vergleichbaren Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurden diverse EU-Leitfäden entwickelt, die sich mit den verschiedenen technischen und wissenschaftlichen Anforderungen der Richtlinie im Zusammenhang mit der Gemeinsamen Umsetzungsstrategie (CIS) der WRRL befassen. So wurde ein Leitfaden zur Identifizierung und Ausweisung erheblich und künstlich veränderter Wasserkörper erarbeitet, welcher als Hilfestellung zur vorläufigen Identifizierung erheblicher veränderter Wasserkörper dienen kann, wie sie für den Bericht 2004/5 zu den Flusseinzugsgebieten von der Europäischen Kommission gefordert werden.

13 Donau Länder setzen WRRL um
Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie stellt insbesondere für internationale Flusseinzugsgebiete, wie etwa für das Einzugsgebiet der Donau eine Herausforderung dar. Im Falle des Donau-Einzugsgebietes haben sich alle 13 Donau Länder - trotzdem nur einige von ihnen der EU angehören - darauf verständigt die Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen, und den Bericht 2004/5 bei der Europäischen Kommission einzureichen. Aufgrund des internationalen Charakters des Flußeinzugsgebiets Donau wird der Bericht 2004/5 an die Europäische Kommission aus zwei Teilen bestehen: Teil A stellt einen "Roof report" dar und umfasst Aussagen mit Bedeutung für das gesamte Einzugsgebiet. Teil B des Berichts 2004/5 beinhaltet die nationalen Berichte.

Themen des Workshops
Der Workshop war Teil einer Reihe weiterer Aktivitäten zur Unterstützung der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) und ihrer Mitgliedsländer in der Anwendung des EU CIS-Leitfadens über erheblich veränderte Gewässer im Flusseinzugsgebiet der Donau.
Schwerpunkt des Workshops war die vorläufige Identifizierung erheblich veränderter Wasserkörper (HMWB) im Einzugsgebiet der Donau als Teil der Charakterisierung des Einzugsgebiets, welche bis Ende 2004 abgeschlossen sein soll. Der international angelegte Workshop brachte Experten der Länder im Flusseinzugsgebiet der Donau, aber auch Experten anderer Länder zusammen, um sich vor allem über die folgenden Themen auszutauschen: 

  • Teilhabe an den Erfahrungen Anderer mit dem Leitfaden zur WRRL auf dem Gebiet der erheblich und künstlich veränderten Wasserkörper (HMWB und AWB) und Informationsaustausch zum Stand der vorläufigen Identifizierung von HMWB im Flusseinzugsgebiet der Donau, 
  • Die Diskussion und Benennung möglicher Beispiele technischer Kriterien für die vorläufige Identifizierung von HMWB, 
  • Verständigung über Inhalt und dem Ablauf der Vorbereitungen der HMWB & AWB Kapitel im sogenannten "Roof report" (Teil A des Reports 2004/5 zum Flusseinzugsgebiet der Donau).

Ecologic war verantwortlich für die konzeptionelle Vorbereitung und Durchführung des Workshops sowie auch für die Auswertung der Ergebnisse.


Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
Dezember 2003 bis Februar 2004
Projektnummer
1986-01
Schlüsselwörter
Wasserrahmenrichtlinie, erheblich veränderte Wasserkörper, künstliche Wasserkörper, Flusseinzugsgebiet, Donau, WRRL, Wasserwirtschaft, internationale Flusseinzugsgebiete, HMWB, AWB, CIS-Leitfaden, Europa