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Die Wasserwirtschaft in der DDR

Publikation

Die Wasserwirtschaft in der DDR

Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der wasserwirtschaftlichen Einrichtungen in der ehemaligen DDR bis zum Jahre 1980 einschließlich aller wichtigen Veränderungen in der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung. Es umfaßt zahlreiche Artikel, die von der Entscheidungsträgern in der Wasserwirtschaft der DDR geschrieben wurden, sowie die relevanten Gesetzestexte und nachgeordneten Regelungen, die im untersuchten Zeitraum in Kraft traten.

Die Wasserwirtschaft der ehemaligen DDR entwickelte sich ganz anders als die der alten Bundesländer. In den 40 Jahren der DDR wurde sie von einer dezentralen, kommunalen Struktur in eine hohem Maße zentralisierte verwandelt, in der viele wasserwirtschaftliche Funktionen zusammengefasst wurden.

In diesem Buch wird diese Umwandlung nachgezeichnet, ausgehend von der Bildung eines eigenen Plangebietes für die Wasserwirtschaft im Jahre 1951, über die Schaffung zweier Typen wirtschaftlicher Einheiten 1952. von denen die zentralgeleiteten Betriebe nach Einzugsgebieten in erster Linie für den Gewässerschutz zuständig waren, die Betriebe der örtlichen Wirtschaft für Funktionen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung.

Die nächsten Schritte waren 1958 die Schaffung von Waserwirtschaftsdirektionen nach Flussgebieten beziehungsweise 1964 die Gründung von Wasserversorgungs - und Abwasserentsorgungs-unternehmen, in denen zuletzt alle Anlagen nach Bezirksgrenzen zusammengefaßt wurden.


Zitiervorschlag

Wall, Henriette van der und R. Andreas Kraemer 1993: Die Wasserwirtschaft in der DDR. Bonn: Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser.

Sprache
Deutsch
Autor(en)
Henriette van der Wall
Jahr
1993
ISBN
3-922671-06-3
Umfang
136 S.
Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Bilder, Tabellen und Übersichten
Summary
Vorwort

1 Einleitung
1.1 Zur Arbeitsweise

2 Lage und Struktur Wasserwirtschaft
2.1 Wasser- und Bodenverbände in der DDR
2.2 Aufgaben und Vorstellungen über eine neue Struktur

3 Strukturveränderungen im Jahr1952
3.1 Die Bildung des Amtes für Wasserwirtschaft
3.2 Gründung der volkseigenen Wasserwirtschaftsbetriebe
3.2.1 Die zentralgeleiteten Wasserwitschaftbetriebe
3.2.2 Die Wasserwirtschaftsbetriebe der örtlichen Wirtschaft

4. Erfahrungen und weitere Änderungen

5. Zentralisierung und Konzentration
5.1 Die Bennung von Technischen Leitbetrieben
5.2 Überörtliche Wasser
5.3 Die Bildung von Kreiswasserwirtschaftsbetrieben
5.4.1 Die Struktur der VEB WAB
5.5 Die Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB WAB)
5.5.1 Die VVB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung
5.6 Die Fernwasserversorgung Elbaue - Ostharz
5.7 Veränderungen in der VVB und den VEB WAB 1967
5.8 Veränderungen der Struktur der  VEB WAB im Überblick

6. Wasserbewirtschaftung ab 1958
6.1 Die Aufgaben des Amtes für Wasserwirtschaft
6.2 Die Gründung der Wasserwirtschaftsdirektionen (WWD)
6.3 Aufgaben der Räte der Bezirke und der Räte der Kreise

7. Weitere entwicklungen in den  70er Jahren
7.1 Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft
7.2 Die Aufgaben der neuen Wasserwirschaftsdirektionen
7.3 Die Aufgaben der Oberflußmeistereien
7.4 Die Staatliche Gewässeraufsicht (SGA)

8. Sonstige Aufgaben der Wasserwirtschaft
8.1 Die Bildung von Schaukommissionen
8.2 Gewässerunterhaltung und Meliorationsbau
8.3 Die Bildung des VEB Projekttierung Wasserwirtschaft
8.4 Das Kombinat Wassertechnik  und Projektierung
8.5 Die Staatliche Bauaufsicht und gutachterstelle
8.6 Die Leitstelle für Rationelle Wasservorsorgung

9. Schlussfolgerungen

Anhang: Informationen zu eigenen Autoren
Literaturverzeichnis
Verzeichnis der Gesetzblätter, Verfügungen usw.
Verfügungen und Mitteilungen

Schlüsselwörter
Institutionen, Wasser, Wasserwirtschaft, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Deutschland, D, DDR, GDR