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Climate Change Policies at the U.S. Subnational Level – Evidence and Implications

Climate Change Policies at the U.S. Subnational Level – Evidence and Implications

Diskussionspapier

Auf internationaler Ebene ist die amerikanische Klimaschutzpolitik durch die Ablehnung verpflichtender Emissionsgrenzen und die starke Fokussierung auf Forschung und Entwicklung klimafreundlicher Technologien gekennzeichnet. Ein sehr viel breiteres Spektrum von Klimaschutzaktivitäten wird gegenwärtig auf der subnationalen Ebene, insbesondere von einzelnen U.S. Staaten, vorangetrieben. Senior Fellows Markus Knigge und Camilla Bausch veröffentlichten ein Diskussionspapier, welches U.S. Klimaschutzinitiativen auf regionaler und lokaler Ebene identifiziert und deren mögliche Auswirkungen auf die nationale Klimaschutzpolitik analysiert.

Auf der regionalen und lokalen Ebene existieren in den USA eine große Bandbreite von Klimaschutzaktivitäten: Diese reichen von Effizienzstandards über Initiativen zur Förderung erneuerbarer Energien bis hin zum Emissionshandel. Während die Mehrheit der U.S. Staaten in einzelnen Klimaschutzaktivitäten involviert sind, nehmen einige Staaten - insbesondere an der Westküste sowie im Nordosten – eine Vorreiterrolle ein.

Als Länder betrachtetet, lägen zwölf U.S. Staaten unter den 25 größten Kohlendioxid produzierenden Nationen der Welt. Vor diesem Hintergrund können subnationale Initiativen signifikant zu einer Reduzierung der weltweiten Treibhausgasemissionen beitragen. Interessant ist aber auch, in wie weit die Aktivitäten als Beispiel für andere subnationale Akteure oder letztendlich die nationalen Ebene dienen können.

In der Vergangenheit wurden amerikanische Umweltinitiativen immer wieder zunächst von einzelnen Staaten angestoßen, bevor sie von anderen Staaten adaptiert und in einigen Fällen auch auf der nationalen Ebene verabschiedet wurden. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme der verschiedenen Aktivitäten, analysiert das Diskussionspapier Faktoren, die eine horizontale und vertikale Ausdehnung der derzeitigen Initiativen unterstützen, sowie legale, finanzielle und politische Hindernisse, die einer solchen Verbreitung im Wege stehen könnten.


Zitiervorschlag

Knigge, Markus und Camilla Bausch 2006: Climate Change Policies at the U.S. Subnational Level – Evidence and Implications (Discussion Paper). Ecologic, Berlin.

Sprache
Englisch
Verlag
Jahr
2006
Umfang
41 S.
Inhaltsverzeichnis

1 Introduction

2 Distribution of Power – Federalism in the U.S.
2.1 Distribution of Power
2.2 Judicial means of defining the distribution of powers
2.3 Non-judicial means of defining the division of powers
2.4 Implications of federalism for climate policy

3 Climate Change Policies at Subnational Level
3.1 Greenhouse Gas Inventories
3.2 Climate Change Action Plans
3.3 GHG Reporting and Registries
3.4 Carbon Cap or Offset Requirements for Powerplants
3.5 Vehicle GHG Emissions Standards
3.6 Appliance Efficiency Standards
3.7 Green Pricing Programs
3.8 Public Benefit Funds
3.9 Portfolio Standards
3.10 Regional Initiatives
3.11 Mayors adopting Kyoto Targets
3.12 Plug-In Partners National Campaign
3.13 Interim-Conclusions

4 Policy Impacts of State initiatives
4.1 Factors Driving the Conversion of State into Federal Policy
4.1.1 Increasing Uncertainty
4.1.2 Diffusion of Regulations
4.1.3 Heterogeneous Standards as an Impediment to Commerce
4.1.4 Emergence of New Interests Groups
4.1.5 Innovation & Demonstration
4.1.6 Increasing Awareness
4.2 Limits of State Policies
4.2.1 Legal Constraints
4.2.2 Financial Constraints
4.2.3 Infrastructure Constraints
4.2.4 Political Constraints

5 Conclusion

6 Literature

Schlüsselwörter
Klimaschutz, Klima, Staaten, Ebene, Regionen, Initiativen, Politik, Erneuerbare, Energien, Standards, Emissionshandel, Föderalismus, USA