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Naturbasierte Lösungen zur Förderung von Synergien zwischen Biodiversität und Klima

 

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Naturbasierte Lösungen zur Förderung von Synergien zwischen Biodiversität und Klima

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Naturbasierte Lösungen haben als effektive Lösungen zur Bewältigung wichtiger globaler Herausforderungen an Aufmerksamkeit gewonnen. Während die Welt mit der COVID-19-Krise kämpft, erzeugt das wachsende Bewusstsein über den Zusammenhang dieser Krise mit der Ausbeutung der Natur eine Dynamik die unsere Beziehung zur Natur verbessern kann. Der Schutz und die Wiederherstellung der Natur wird aktuell als Schlüssel zum Erreichen der Biodiversitäts- und Klimaziele gehandelt, während dadurch gleichzeitig wichtige sozioökonomische Vorteile erbracht werden können. Am 18. Mai 2021 fand ein virtuelles Breakfast briefing mit ca. 140 Teilnehmer*innen statt, um diese Themen zu diskutieren und das Think2030-Papier 'Using nature-based solutions to foster synergies between biodiversity and climate: Missed chances and opportunities for a sustainable future' vorzustellen, welches gemeinsam vom Institut für Europäische Umweltpolitik (IEEP) und dem Ecologic Institut verfasst wurde. 

Auf der Veranstaltung stellten Lisa Kopsieker vom IEEP und McKenna Davis vom Ecologic Institut das gemeinsame Papier vor. Dabei verdeutlichten sie, wie die EU-Politik und Investitionen die Umsetzung von naturbasierten Lösungen zur Förderung der Biodiversität und der Gesundheit von Ökosystemen bereits gefördert haben. Darüber hinaus wurden verbleibende Lücken und Möglichkeiten identifiziert, um die Bemühungen zur Erreichung der aktuellen politischen Ziele für 2030 effektiv zu steigern und einen Beitrag zur breiteren europäischen Green-Deal-Agenda zu leisten. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei der neue EU Plan zur Wiederherstellung der Natur ein, der mithilfe konkreter Instrumente, Maßnahmen und Strategien auf nationaler operationalisiert werden muss. Zwei Referenten aus der Stadt Essen bzw. der Universität Wageningen präsentierten anschließend Beispiele für naturbasierte Lösungen auf lokaler und nationaler Ebene und wie diese skaliert werden können, um signifikante Auswirkungen auf der Landschaftsebene zu erzeugen. Die abschließende interaktive Podiumsdiskussion bot die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Publikum die in den Präsentationen angesprochenen Punkte zu vertiefen.


Agenda

09:00 Begrüßung und Einstimmung - Moderatorin McKenna Davis (Ecologic Institut)

09:05 Vorstellung des Vortrags - Lisa Kopsieker (IEEP)

09:10 Antworten der wichtigsten Eingeladenen:

  • Tim van Hattum, Universität Wageningen (WUR)
  • Sebastian Schlecht, Stadt Essen

09:30 Plenarsitzung

09:55 Schlussfolgerungen

Der Einsatz von naturbasierten Lösungen zur Förderung von Synergien zwischen Biodiversität und Klima

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Sprache
Englisch
Schlüsselwörter
biodiversity, climate