Benthemplein in Rotterdam. A retention basin used for the city’s water management: it fills up in the event of a flood risk, and the water is pumped into the river to be discharged.
|Cathrotterdam, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Präsidentin Ursula von der Leyen kündigte im Jahr 2024 den Europäischen Rahmen für Klimaresilienz und Risikomanagement (früher bekannt als Europäischer Klimaanpassungsplan (ECAP)) an, um die Mitgliedstaaten bei der Vorsorge- und Resilienzplanung zu unterstützen. Er basiert auf der EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (2021) und der Europäischen Klimarisikobewertung (2024).
Das Projekt unterstützt die Europäische Kommission (GD CLIMA) bei der Erstellung der Folgenabschätzung für dieses bevorstehende Maßnahmenpaket. Der Rahmen zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit Europas gegenüber wachsenden Klimarisiken zu stärken und die Anpassung an den Klimawandel in allen Politikbereichen und Sektoren der EU zu verankern.
Ziel dieser Studie ist es, die Kommission bei der Erstellung der Folgenabschätzung für eine ehrgeizige, kohärente und analytisch fundierte Resilienzinitiative zu unterstützen.
Das Konsortium unterstützt die Ausarbeitung der Folgenabschätzung und setzt eine Konsultationsstrategie für das Resilienzpaket um. Das Konsortium wird von Ramboll geleitet und umfasst das Ecologic Institut, IVM-VU sowie Climate & Company.
Die Arbeiten im Projekt folgen einem klar strukturierten Ansatz:
- Abgrenzung und Problemdefinition – Ermittlung zentraler Herausforderungen und Politiklücken im Bereich der Klimaanpassung.
- Entwicklung von Zielen und Politikoptionen – Formulierung realistischer und messbarer Handlungsoptionen für einen wirksamen Rahmen zu Klimaresilienz
- Bewertung der Auswirkungen – Analyse wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Effekte mittels qualitativer und quantitativer Methoden.
- Stakeholder-Konsultation – Einbindung von Fachleuten, Institutionen und Mitgliedstaaten zur Einholung von Expertise und Rückmeldungen.
- Synthese und Berichterstattung – Integration der Ergebnisse in den Folgenabschätzungsbericht der Kommission als Entscheidungsgrundlage.
Die Rolle vom Ecologic Institut bei der Folgenabschätzung
Das Ecologic Institut leitet die Arbeiten zu folgenden Themen:
- einer Bewertung und Präzisierung „gemeinsamer Definitionen“ von Schlüsselbegriffen der Klimaresilienz, um damit die konzeptionelle Grundlage für den künftigen europäischen Rahmen für Klimaresilienz und Risikomanagement zu schaffen;
- einer Bestandsaufnahme bestehender klimaresilienz- und anpassungsbezogener Ziele und Vorgaben in aktuellen Politiken und Strategien sowie von Bestimmungen zu Risikobewertung, Planung, Überwachung, Berichterstattung und Evaluierung über sektorale Politikinstrumente hinweg; der Identifizierung von Lücken in den erfassten Bestimmungen und der Entwicklung politischer Empfehlungen.