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Klimawandel und Wasser - Auswirkungen und Anpassung in Entwicklungsländern

Projekt

Klimawandel und Wasser - Auswirkungen und Anpassung in Entwicklungsländern

Die Versorgung von Menschen mit sauberem Wasser, der Schutz gegen Katastrophen durch Hochwasser und Dürren, und die Lösung von Konflikten um begrenzte Wasserressourcen gehören zu den Schwerpunkten der Entwicklungszusammenarbeit im Wassersektor. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels werden in vielen Regionen das Erreichen dieser Ziele noch schwieriger machen und zusätzlichen Druck auf die Wasserressourcen ausüben. Diese Literaturstudie für die GTZ wertet wissenschaftliche Erkenntnisse und bestehende Ansätze für Anpassung an Klimafolgen in der Wasserwirtschaft aus und entwickelt Empfehlungen, wie die Entwicklungszusammenarbeit sich auf die neuen Herausforderungen einstellen kann.

Der Klimawandel wird in vielen Regionen der Welt bestehende Wasserknappheit verschärfen, die Wasserqualität beeinträchtigen oder die Häufigkeit, Dauer und Intensität von Hochwasserereignissen und Dürreperioden erhöhen. Der Anstieg des Meeresspiegels und die damit verbundene Zunahme von Überschwemmungen und Sturmfluten bedrohen Siedlungen und Städte in Küstengebieten.

Die Vulnerabilität der Entwicklungsländer gegenüber den wasservermittelten Auswirkungen des Klimawandels ist besonders hoch, zum einen da die Klimaeffekte in vielen Entwicklungsländern besonders stark ausgeprägt sein werden, und zum anderen da häufig nicht die notwendigen institutionellen und finanziellen Ressourcen für die Anpassung zur Verfügung stehen. Die Veränderungen im Wasserhaushalt haben somit Auswirkungen auf soziale und ökonomische Entwicklungen und können zu verschärften Konflikten zwischen verschiedenen Wassernutzern führen.

Diese Studie stellt die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wassersektor in Afrika dar. Die erwarteten Änderungen in der regionalen Wasserverfügbarkeit, die Folgen des Meeresspiegelanstiegs, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Produktivität der Landwirtschaft sowie die Zunahme von Klimavariabilität und Extremereignissen werden beleuchtet. Die Vulnerabilität afrikanischer Länder gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels wird vor dem Hintergrund der bestehenden Probleme der Wasserbewirtschaftung und im Zusammenhang mit weiteren relevanten Faktoren wie Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum und Landnutzung betrachtet.

Einen weiteren Schwerpunkt legt die Studie auf die Bedeutung der Klimafolgen im Kontext des grenzüberschreitenden Wassermanagements. Zwei Fallstudien illustrieren die komplexen Auswirkungen des Klimawandels auf die Bewirtschaftung von Wasserressourcen anhand der Einzugsgebiete des Nil und des Orange.


Finanzierung
Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (gtz), Deutschland
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
Februar 2007 bis April 2007
Projektnummer
201-49
Schlüsselwörter
Wasser, Klimawandel, Anpassung, Entwicklungszusammenarbeit, Technische Zusammenarbeit, grenzüberschreitendes Wassermanagement, Afrika