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Eine Transatlantische Agenda für globale Institutionen zur Atomenergie

Eine Transatlantische Agenda für globale Institutionen zur Atomenergie

TimeLoc
4. März 2010
Potsdam

"Zu einer Renaissance der Atomenergie?  Herausforderungen für Globale Energiepolitik" war das Thema des 7. Transatlantischen Energiepolitischen Dialogs, der vom Global Public Policy Institute (GPPI) und der Brookings Institution mit Förderung durch die Europäische Kommission am 4. und 5. März 2010 in Potsdam durchgeführt wurde.  R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut reflektierte den Verlauf der Veranstaltung und sprach auf dem abschließenden Panel über "Eine Transatlantische Agenda für globale Institutionen zur Atomenergie".

Die USA und die EU sollten ihre Irrtümer in Bezug auf die Atomenergie und die Verbreitung von nuklearen Technologien und Materialien zugeben, und sie öffentlich und deutlich als "teure Fehler" bezeichnen.  Sie sollten in erneuerbare Energien und den Aufbau von intelligenten Stromnetzen, den so genannten Smart Grids, investieren, und den Betrieb von Atomkraftwerken einstellen.  Sie sollten internationale Verhandlungen mit dem Ziel initiieren, den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV oder NPT) und die Statuten der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO oder IAEA) zu ändern.  Dadurch können sie den hohen sicherheitspolitischen Preis der Atomenergie mindern und zugleich den Kontext für die schwierigen Verhandlungen mit Regierungen von Staaten wie dem Iran, Nordkorea oder Pakistan, die aggressive Atomprogramme unterhalten, entscheidend verbessern. 

Die Zusammenfassung und Schlussfolgerungen [pdf, 120 KB, Englisch] von R. Andreas Kraemer und sein Vorschlag für eine Transatlantische Agenda für globale Institutionen zur Atomenergie können herunter geladen werden.


Veranstalter
Datum
4. März 2010
Ort
Potsdam,
Schlüsselwörter
Atomkraft, Atomstrom, Wirtschaftlichkeit, Kosten, Proliferation, Sicherheit, Transatlantische Zusammenarbeit