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Die Rolle von Think Tanks in der EU-Umweltpolitik

Die Rolle von Think Tanks in der EU-Umweltpolitik

TimeLoc
30. April 2010
Brügge
Belgien

Die Zahl der “Denkfabriken” in Brüssel hat sich in der Vergangenheit deutlich erhöht. Vor diesem Hintergrund beschäftigte sich der Vortrag von Ecologic Senior Fellow Ingmar von Homeyer am Europa-Kolleg Brügge mit Denkfabriken, die sich mit der Umweltpolitik der EU befassen. Er machte deutlich, dass sich die Eigenschaften und die Rolle der Denkabriken mit starkem Umweltbezug von derjenigen deutlich allgemeiner und breiter aufgestellten Denkfabriken unterscheidet.

In seinem Vortrag unterschied Ingmar von Homeyer verschiedene Typen von Organisationen, die sich in einer Art und Weise mit EU-Umweltpolitik beschäftigen, die den Aktivitäten von Denkfabriken mehr oder weniger entspricht.  Relevante Organisationen sind zum Beispiel die allgemein/breit aufgestellten Denkfabriken, bestimmte universitäre oder universitätsnahe Forschungseinrichtungen, einige große, kommerzielle Beratungsunternehmen, bestimmte Nichtregierungsorganisationen, sowie Institute wie Ecologic und das Institute for European Environmental Policy (IEEP), die sich auf angewandte Policy-Forschung konzentrieren. Er verglich dann die allgemein/breit aufgestellten Denkfabriken mit Ecologic und ähnlichen Einrichtungen. Ein solcher Vergleich zeigt, dass hier teils erhebliche Unterschiede bestehen, zum Beispiel mit Blick auf Forschungsaktivitäten und Ergebnisse, politischen Einfluss und Unabhängigkeit von Geldgebern.

Der Vortrag wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Andrea Lenschow am Europa-Kolleg in Brügge zum Thema EU-Umweltpolitik gehalten.


Veranstalter
Datum
30. April 2010
Ort
Brügge, Belgien
Schlüsselwörter
Think Tanks, Umweltforschung, Ecologic Institut