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Das arktische Meer ausserhalb nationaler Hoheit

Das arktische Meer ausserhalb nationaler Hoheit

Die Konferenz "The Arctic Ocean Beyond National Jurisdiction" an der Universität von Alaska Fairbanks vom 24.bis 27. Juli 2011 beschäftigte sich mit den Chancen und Risiken einer ausgeweiteten Nutzung und entsprechender Regelungen für den internationalen Kern des Nordmeers. R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut nahm als geladener Experte teil.

Die Konferenz wurde von der Dalhousie Universität, Halifax, Nova Scotia, Kanada, mitveranstaltet und behandelte die wichtigsten Fragen in Bezug auf die Hohe See, den internationalen Meeresboden bzw. das erweiterte Kontinentalschelf, und zwar:

  • Lebende Ressourcen und die Umwelt
  • Wissenschaft und Forschung sowie deren Koordination
  • Seeschifffahrt
  • Sicherheit und Sicherheitspolitik
  • Abgrenzung des internationalen Meeresboden und erweiterten Kontinentalschelfs

Umfassende Informationen finden sich (in englischer Sprache) auf der Konferenzwebsite. Die Konferenzergebnisse flossen in das Arctic Summer College 2011 am Ecologic Institut ein. Die Initiative baute auf den Ergebnissen des Ecologic Institut ARCTIC TRANSFORM Dialog über transatlantische Politikoptionen für die Klimaanpassung im Nordmeer auf.

R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut steuerte Erkenntnisse aus dem Arktis-Programm des Ecologic Instituts und seiner Projekte bei und erläuterte die Hintergründe zum Interesse der Europäischen Union und Deutschlands an der Entwicklung und internationalen Zusammenarbeit zu ihrem Schutz und Nutzung. Eine wichtige Grundlage war die Studie zum Arktischen Fußabdruck der EU und Politikbewertung (AFPA).

Lisa Speer vom Natural Resources Defense Council (NRDC) stellte die Ergebnisse eines gemeinsamen Projektes von NRDC, IUCN, der Scripps Institution und dem Ecologic Institut vor, in dem 77 ökologisch und biologisch bedeutende Gebiete in der arktischen Meeresumwelt identifiziert und kartographisch erfasst wurden. 

R. Andreas Kraemer nahm auch als Vorstandsmitglied von Our Spaces, der Stiftung für das Gute Regieren Internationaler Gebiete (Foundation for the Good Governance of International Spaces) teil.


Finanzierung
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
Juni 2011 bis August 2011
Projektnummer
101-09
Schlüsselwörter
Meeresboden, Kontinentalschelf, Ressourcen, Energie, Schifffahrt, Regulierung, Seerecht, Artischer Rat, Ökosystembasiertes Management, Nordmeer, Arktis, arktisches Meer