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Workshop des Netzwerks Flussgebiete, Januar 2012 - Saragossa

Workshop des Netzwerks Flussgebiete, Januar 2012 - Saragossa

Der Workshop des Netzwerks der Flusseinzugsgebiete fand am 26. und 27. Januar 2012 in Saragossa (Spanien) statt und bot Vertretern von Flussaufsichtsbehörden die Möglichkeit sich über ihre Erfahrungen mit landwirtschaftliche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Wasserrahmerichtlinie (WRRL) auszutauschen.

Workshopteilnehmer diskutieren in Saragossa Agrarmaßnahmen & WRRL
Begrüßung durch M. Romeo-Garcia (President of the Ebro River Basin)

Der Workshop wurde vom Ecologic Institut innerhalb des Projekts "Comparative Study of Pressures and Measures in the Major River Basin Management Plans" (Vergleichende Studie von Belastungen und Maßnahmen in Flussgebietsmanagentplänen) mit organisiert. Diese Studie hat zum Ziel die Effektivität der am häufigsten angewandten landwirtschaftlichen Maßnahmen in Flussgebietsmanagementplänen zu evaluieren, sie in den Entwurf zur Folgenabschätzung für Europas Gewässer zu integrieren und den vorhandenen Katalog landwirtschaftlicher Maßnahmen zu verbessern. Gastgeber des Workshops war die Ebro-Flussgebietsorganisation.

Das Netzwerk der Flusseinzugsgebiete (River Basin Network – RBN) ist eine technische Untergruppe der Expertengruppe zu WRRL und Landwirtschaft. Sie wurde gegründet um durch den Austausch von praktischen Erfahrungen und Wissen um gute Praxis die Einführung der WRRL zu unterstützen. Ihre Mitglieder geben Rückmeldungen aus der Arbeit vor Ort und sammeln Informationen zur Weitergabe an alle Flussgebietsmanager, Interessensvertreter und EG Mitglieder. Durch ihre weitreichende Erfahrung steuern die RBN-Partner wertvolle Informationen über die Effektivität von landwirtschaftlichen Maßnahmen in verschiedenen Umgebungen bei und begleiten damit die Studie zu Belastungen und Maßnahmen.

Die Schwerpunkte des Workshops lagen auf der Auswahl der wichtigsten landwirtschaftlichen Maßnahmen, der Diskussion vorläufiger Ergebnisse verschiedener Maßnahmen und der Erörterung spezifischer Themen wie die Finanzierung von Maßnahmen oder Richtlinien zur Reduzierung diffuser Verschmutzung durch die Landwirtschaft. Ana Frelih-Larsen und Johanna von der Weppen vom Ecologic Institut leiteten die Diskussionen in Zusammenarbeit mit Nicolas Rouyer, DG Environment, und Francesca Sommer, JRC. Ein Besuch bei der Ebro-Flussgebietsorganisation gewährte den Teilnehmern einen Einblick in das hydrologische Informations- und Monitoringsystem im Einzugsgebiet des Ebro.

Der Workshop wurde von Vertretern aus zwölf Flusseinzugsgebieten, vier Interessensvertretern und Vertretern der Europäischen Kommission, der JRC und den Beratern besucht.

Weiterführende Links: