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Science-Policy Interface and the Role of Impact Assessment in the Case of Biofuels

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Science-Policy Interface and the Role of Impact Assessment in the Case of Biofuels

Publikation
Zitiervorschlag

Hirschl, Bernd; Timo Kaphengst; Anna Neumann et al. 2012: "Science-Policy Interface and the Role of Impact Assessment in the Case of Biofuels", in: Anneke von Raggamby und Frieder Rubik (Hg.): Sustainable Development, Evaluation and Policy-Making. Theory, Practise and Quality Assurance]. Cheltenham, UK / Northampton, MA, USA: Edward Elgar, 151-172.

Das Ziel der EU, den Biokraftstoffanteil im Verkehr bis 2020 auf 10 % anzuheben, gehört zu den umstrittensten umweltpolitischen Entscheidungen der letzten Jahre. Im vorliegenden Buchkapitel untersuchen Timo Kaphengst und Katharina Umpfenbach vom Ecologic Institut zusammen mit Bernd Hirschl und Anna Neumann, welche Rolle wissenschaftliche Erkenntnisse und Folgenabschätzungen im politischen Prozess zur Ausarbeitung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie gespielt haben.

Die Analyse macht deutlich, dass verschiedene angesehene Wissenschaftlicher auf die Risiken, die mit dem massiven Ausbau der Biokraftstofferzeugung der 1. Generation verbunden sind, hingewiesen hatten. Als Hindernis für die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Politik hat sich dabei aber die Darstellung von Unsicherheiten bei den wissenschaftlichen Ergebnissen erwiesen.

Darüber hinaus zeigt der Fall, dass die Wissenschafts- und Politikagenden zeitlich besser aufeinander abgestimmt sein müssen, damit Risiken rechtzeitig – und unter Berücksichtigung aller relevanten Fragen – untersucht und kommuniziert werden können.

Sprache
Englisch
Autorenschaft
Bernd Hirschl
Anna Neumann
Veröffentlicht in
Buch: Sustainable Development, Evaluation and Policy-Making. Theory, Practise and Quality Assurance
Verlag
Jahr
Umfang
22 S.
ISBN
978-0-85793-254-9
Inhaltsverzeichnis
Schlüsselwörter
Biokraftstoffe, Erneuerbaren-Energien-Richtlinie, Folgenabschätzung
EU