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Politische Konsequenzen zur Stärkung ökosystembasierter Ansätze im Klimaschutz und Anpassungsbereich

Politische Konsequenzen zur Stärkung ökosystembasierter Ansätze im Klimaschutz und Anpassungsbereich

TimeLoc
11. Januar 2013
Warschau
Poland
Intakte Ökoysteme sind essentiell bei der Bewältigung des Klimawandels.

Der Klimawandel ist eine Belastung für natürliche Lebensräume. Insbesondere in Schutzgebiete müssen Veränderungen beobachtet, Managementstrategien angepasst und neue Lösungsansätze für sich ändernde Umweltbedingungen entwickelt werden. Auf einem Workshop des INTERREG-Projektes HABIT-CHANGE wurde diskutiert, wie Aspekte der Klimaanpassung von Schutzgebieten in bestehende Politiken integriert und in der Umsetzung gestärkt werden können. Sandra Naumann, Senior Fellow am Ecologic Institut, hielt im Rahmen dieses Workshops einen Vortrag zum Thema "Politische Konsequenzen zur Stärkung ökosystembasierter Ansätze im Klimaschutz und Anpassungsbereich". Im Vortrag wurden vorrangig Handlungsoptionen für eine bessere Integration von ökosystembasierten Ansätzen in europäische und nationale Politiken und Strategien vorgestellt als Input für die anschließende  Diskussion.

Auf dem Workshop erörterten die Partner des HABIT-CHANGE-Projektes als Vertreter verschiedener Forschungseinrichtungen, Naturschutzbehörden und Verwaltungen gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern und externen Experten, Möglichkeiten zur Förderung eines adaptiven Managements von Schutzgebieten bzw. Natura 2000-Gebieten innerhalb bestehender Politiken. Viele EU-Länder haben bereits Strategien und Praktiken zum Erhalt von Lebensräumen entwickelt, allerdings gibt es kaum praktische Beispiele zur Anpassung an den Klimawandel in Schutzgebieten. Hinzu kommt, dass die Umsetzung theoretischer Leitlinien in konkrete Managementaktivitäten meist noch in den Kinderschuhen steckt.

Die diskutierten  politischen Maßnahmen deckten ein weites Themenspektrum ab, von Finanzierung, Bewusstseinsbildung, Wissensaustausch zwischen den EU-Mitgliedstaaten, die Umsetzung von Leitlinien eines adaptives Management, den Aufbau von Kapazitäten für politische Entscheidungsträger und Praktiker bis hin zu neuen Forschungsaufgaben. Vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, bieten insbesondere die EU-2020-Biodiversitätsstrategie, das neue 7. Umweltaktionsprogramm und die zukünftige EU Anpassungsstrategie gute Ansatzpunkte für die Umsetzung der Politikempfehlungen.


Sprecher
Datum
11. Januar 2013
Ort
Warschau, Poland
Schlüsselwörter
Naturschutz, Biodiversität, Klimawandel, ökosystembasierter Ansatz, Klimaschutz, Anpassung