Am 13. November 2024 fand in Berlin die Auftaktveranstaltung des vom BMUV organisierten Stakeholder-Dialogs statt. Ziel war es, gemeinsam mit Expert:innen aus Forschung und Praxis digitale Lösungen zu finden und Konzepte weiterzuentwickeln, die nachhaltige und zirkuläre Konsumentscheidungen im Alltag erleichtern.
Der 24. Arktisdialog fand am 4. November 2024 in den Nordischen Botschaften in Berlin statt. Arne Riedel und Fenja Kroos präsentierten die Arbeiten des Ecologic Institute zur Arktis, darunter laufende Forschungsprojekte zu adaptivem Management, Governance-Analysen und dynamischem Meeresschutz im Kontext des Klimawandels.
In dieser Analyse betrachten Ariadne-Projektpartner die deutsche Klimaaußenpolitik der aktuellen Legislaturperiode. Außer auf den internationalen Kontext richten sie den Blick auf die Organisation innerhalb der deutschen Bundesregierung und der verantwortlichen Ministerien. Die Forschenden halten fest, dass Deutschland mit dem Wechsel der Zuständigkeit für internationale Klimapolitik ins Auswärtige Amt und dem Posten der Sonderbeauftragten für internationale Klimapolitik Akzente setzen konnte. Die Bilanz des deutschen Engagements in bi- und plurilateralen Formaten falle dagegen gemischt aus.
Viele Menschen denken, dass Altmedikamente grundsätzlich über die Apotheken zu entsorgen seien. Die Aufklärung über die geltenden, regional unterschiedlichen Entsorgungswege nimmt in der Apotheke Zeit in Anspruch. Das Poster "Richtige Entsorgung von Altmedikamenten in: …" soll das Personal entlasten, indem darauf die Entsorgungsinformationen im Verkaufsraum schriftlich zur Verfügung gestellt werden können.
Bei der Anwendung arzneimittelhaltiger Cremes und Gels kann die ins Abwasser gelangende Arzneistoffmenge dadurch reduziert werden, dass man sich nach dem Auftragen zunächst die Hände mit einem Papiertuch abwischt, das im Hausmüll entsorgt wird, und erst dann die Hände wäscht. Deshalb wurde zu diesem Thema eine deutschsprachige Postkarte in DIN A6 (10 x 15 cm) entwickelt, die der Kundschaft bei Abgabe von arzneimittelhaltigen Cremes und Gels in der Apotheke mitgegeben werden kann.
Dieser Bericht untersucht die Krisenfestigkeit des Europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) und zeigt auf, wie globale Krisen wie die COVID-19-Pandemie oder der Ukraine-Krieg dessen Funktion beeinträchtigen können. Angesichts steigender Energiepreise und wirtschaftlicher Unsicherheiten wird deutlich, dass der EU-ETS rechtlich besser auf Krisensituationen vorbereitet werden muss. Das Gutachten beleuchtet notwendige Reformen, um den Emissionshandel in Zukunft widerstandsfähiger und effektiver zu gestalten.
Die vom Menschen verursachten Umweltkrisen machen auch vor den Ozeanen nicht halt. Um diesen komplexen Herausforderungen wirksam begegnen zu können, braucht es neue Formen wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Das Positionspapier plädiert für eine strategisch gestärkte Kooperation zwischen Natur-, Technik-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Vorgestellt werden fünf zentrale Entwicklungsbereiche, die künftig den Weg zu einer gesellschaftlich relevanteren Meeresforschung ebnen sollen – von Reformen in der Ausbildung bis hin zur strukturellen Öffnung in die Gesellschaft. Dr. Grit Martinez vom Ecologic Institut, die sich seit vielen Jahren für die Verbindung von gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven aus den Sozial- und Geisteswissenschaften und Umweltforschung engagiert, trug zu diesem Thesenpapier bei.
Am 24. September 2024 findet im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte das Zukunftsforum zum EU-Klimaziel statt. Unsere Experten werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität diskutieren. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Dialog und Vernetzung rund um die europäische Klimastrategie.
Am 20. und 21. September 2024 fand in Berlin erstmals das AgriKultur Festival statt. Bei schönstem Spätsommerwetter kamen rund 600 Menschen in Berlin-Friedrichshain zusammen, um sich über regionale Landwirtschaft und Ernährung zu informieren und auszutauschen. "Das Festival wurde zum lebendigen Ort des Austauschs, zur zweitägigen Ideenschmiede", erklärten die Organisator:innen Annabella Jakab (Netzwerk Flächensicherung e. V.) und Sebastian Rogga (ZALF e. V.).
Wie können regionale Agrar- und Ernährungssysteme nachhaltiger gestaltet werden? Dieser Bericht beleuchtet neue Kooperationsmodelle, die Landwirt:innen, Konsument:innen und zivilgesellschaftliche Akteure zusammenführen, um den Zugang zu Land zu verbessern und regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass solche Kooperationen nicht nur ökologisch vorteilhaft sind, sondern auch soziale und wirtschaftliche Synergien für ländliche Regionen schaffen.
Der „AfD keine Bühne geben“ ist eine weitverbreitete Überzeugung und Praxis. Sie hat die Erfolge der AfD nicht verhindert. Damit ist sie gescheitert. Was nun geschehen sollte, diskutiert Nils Meyer-Ohlendorf im Tagesspiegel.
Der Abschlussbericht des WADKlim-Projekts zeigt, wie der Klimawandel die Wasserverfügbarkeit in Deutschland beeinflusst und welche Maßnahmen erforderlich sind, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Durch eine Kombination aus wissenschaftlicher Literaturanalyse, Modellierung und der Entwicklung praktischer Lösungsansätze bietet der Bericht wertvolle Ideen für den Umgang mit Wasserknappheit und Wassernutzungskonflikten. Die Umsetzung von weiteren Maßnahmen, z. B. zum Wasserrückhalt in der Fläche, wird entscheidend sein, um die Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland abzumildern.
Doris Knoblauch und Felix Nütz (beide Ecologic Institut) haben interessierten Besucher:innen des Donaufests am 10. Juli 2024 das Plastics Pirates Projekt nähergebracht. An einem eigenen Stand führten sie mit Kindern und Erwachsenen Versuche durch, die das Problem der Plastikverschmutzung und besonders von Mikroplastik zeigen.