Bei diesem Side Event der COP26 diskutierten wir Prioritäten für die Weiterentwicklung von Langzeitstrategien, Lehren aus der Strategieformulierung und den Umsetzungsprozessen in der EU und ASEAN sowie Perspektiven für die internationale Zusammenarbeit. Wir stützten uns dabei auf aktuelle Analysen des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE / GDI), der EU, einschließlich der von der EU finanzierten Studie Enhanced Regional EU-ASEAN Dialogue Instrument (E-READI) zur Entwicklung von LTS in ASEAN und der Erfahrungen der Climate Recon 2050 Plattform (CR2050).
Die "Guidance on Gender, Cultural, and Ethical Considerations (D1.6)" ist eine zentrale Ressource für Projektpartner und Stakeholder, die sich mit naturbasierten Lösungen und Stadtentwicklung befassen. Sie bietet praxisnahe Leitlinien zur Förderung einer inklusiven, transparenten und fairen Beteiligung, indem geschlechtsspezifische, kulturelle und ethische Aspekte in alle Projektaktivitäten integriert werden.
Bist du an Umweltfragen oder europäischer Politik interessiert? Möchtest du verstehen, was der Europäische Green Deal ist und wie er unser Leben in den kommenden Jahren beeinflussen wird? Dann bist du hier genau richtig. Auf der Website Green Deal - Big Deal findest du alle Episoden unseres Podcasts, unsere Webinare und weitere Informationen über den Europäischen Green Deal.
Der Bericht "Vergleich des Guten Ökologischen Potenzials für Flüsse" überprüft und vergleicht die Methoden, die in den europäischen Ländern zur Bestimmung des ökologischen Potenzials von erheblich veränderten Wasserkörpern verwendet werden. Der Bericht wurde als Teil einer Vergleichsstudie entwickelt, die im Rahmen der Gemeinsamen Umsetzungsstrategie der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL-CIS) in den Jahren 2019-2021 stattfand. Er präsentiert und fasst die Informationen zusammen, die von den europäischen Ländern über die Anwendung des CIS-Leitfadens Nr. 37 "Schritte zur Definition und Bewertung des ökologischen Potenzials zur Verbesserung der Vergleichbarkeit von erheblich veränderten Wasserkörpern" in den dritten Flusseinzugsgebietsbewirtschaftungsplänen.
Cleveringa, J., Kampa, E., 2021. Intercomparison of ecological potential for Transitional and Coastal waters (TraC). Amersfoort, Berlin: Arcadis, Ecologic Institute.
Wolfram, G., Konecny, R., Kampa, E., 2021. Intercomparison of ecological potential for Lakes and Reservoirs. Vienna, Berlin: Environment Agency, DWS Hydro-Ökologie, Ecologic Institute.
Ursula von der Leyen (Präsidentin der Europäischen Kommission) bezeichnete den European Green Deal als "Europas Mann-auf-dem-Mond-Moment". Mit diesem Plan will die Europäische Union bis 2050 Klimaneutralität erreichen, die Natur schützen und die europäische Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig umgestalten. Doch was genau ist der European Green Deal? Welche Rolle spielt er in unserem täglichen Leben? Und welche Herausforderungen bringt er mit sich? In unserer Podcast- und Webinarreihe "Green Deal - Big Deal?" gehen wir diesen Fragen kritisch auf den Grund und diskutieren mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verschiedene Aspekte des Europäischen Green Deals.
Dieser Artikel beschreibt das Projekt "Dürre und Wasser-Nutzungskonflikte in Deutschland (WADKlim)", die Herangehensweise und Ziele sowie den Kontext in Deutschland. Das Projekt gibt einen bundesweiten Überblick über die aktuelle Wasserverfügbarkeit und ihre zukünftige Entwicklung unter den Bedingungen des Klimawandels. Es analysiert sich abzeichnende Nutzungskonflikte und entwickelt mögliche Lösungsstrategien. So wird beispielsweise ein Konzept für regionale Wasserbeiräte zur Stärkung der sektorübergreifenden Koordination erarbeitet. Außerdem wird das Potenzial der Wasserwiederverwendung zur Bewässerung in städtischen Gebieten untersucht.
Dieser Bericht zielt darauf ab, 1) deutschen und EU-Stakeholdern und Entscheidungsträgern evidenzbasiertes Material zur Verfügung zu stellen, um die Logik des deutschen GAP-Strategieplans zu untermauern, und 2) einen Bezugspunkt für die Bewertung der eigenen Bedarfsanalyse der deutschen Regierung in ihrem GAP-Strategieplan zu liefern.
In dieser Übersicht analysieren Doris Knoblauch und Linda Mederake vom Ecologic Institut den thematischen Schwerpunkt von 45 Artikeln (veröffentlicht 2019-2021), die sich mit staatlichen Maßnahmen zur Regulierung der Plastikverschmutzung befassen. Die in den Aufsätzen beschriebenen und zwischen 2016 und 2021 eingeführten politischen Maßnahmen werden in vier Kategorien eingeteilt: Produktion – Verbrauch – Entsorgung – Kreislaufkonzepte. Der Artikel ist frei zugänglich und steht zum Download bereit.
Einem neu erschienenen Bericht der EEA zufolge, an dem das Ecologic Institute als Mitautor beteiligt war, ist Europa ernsthaft von Wasserstress bedroht, ein Problem welches sich durch den Klimawandel noch weiter verschärfen wird. Der Bericht "Water resources across Europe – confronting water stress: an updated assessment" mahnt politische Entscheidungsträger zu einem Wandel, von Krisenmanagement hin zu mehr Risikomanagement, um irreversible Schäden von Natur und Mensch abzuwenden. Der Bericht betont die Notwendigkeit von mehr Effizienz in der menschlichen Wassernutzung, sowie von einer gesteigerten Resilienz der Ökosysteme.
Berlin hat beim Klimaschutz viel vor. Eine große Baustelle ist die Wärmewende: Um bis spätestens 2045 klimaneutral zu werden, müssen rund 360.000 Wohn- und Nichtwohngebäude der Hauptstadt umweltfreundlich mit Raumwärme und Warmwasser versorgt werden. Zusätzlich müssen alle Neubauten ressourcenschonend geplant und errichtet werden. Neben organisatorischen und technischen Herausforderungen auf dem Weg zu einer klimaschonenden Wärmeversorgung ist eine Schlüsselfrage, wie das sozial gerecht gelingen kann, damit Mieten auch für einkommensschwache Gruppen bezahlbar bleiben. Am 2. November 2021 trugen fünf führende Berliner Institute der Nachhaltigkeitsforschung auf der Tagung „Wissen. Wandel. Berlin. 2021“ Lösungsansätze für klimaneutrales Wohnen und Bauen zusammen und luden Akteure aus der Stadt zur Diskussion ein.
Piria, Raffaele 2021: Critical Review of the IPHE Working Paper "Methodology for Determining the GHG Emissions Associated with the Production of Hydrogen". adelphi, Öko-Institut, Berlin, Oktober 2021.
Am 14. Juli 2021 schlug die Kommission Änderungen der Verordnung 2018/842 vor – von vielen noch "Lastenteilungsverordnung" genannt. Diese Verordnung deckt mehr als 60 % der EU-Treibhausgasemissionen ab. Ihre Überarbeitung ist ein wesentliches Element des "Fit for 55" Pakets der EU Kommission. Als Beitrag zu dieser Debatte schlägt dieses Papier des Ecologic Instituts Änderungen des Kommissionsvorschlags vor. Diese Änderungen dienen vor allem dazu, dass die gesamte Klimapolitik der EU zu Klimaneutralität im Jahr 2050 und Nettonegativemissionen danach beiträgt.
In diesem Projekt recherchierte und analysierte das Ecologic Institut 17 inspirierende Beispiele, wie Unternehmen und Wissenschaftler:innen die Kreislaufwirtschaft in die Praxis umsetzen: vom Recycling von Baumaterialien und Metallen, über die Verbesserung der Sortierung und des Recyclings von Kunststoffen, bis hin zu neuen Geschäftsmodellen, die dazu beitragen, Abfälle in Rohstoffe zu verwandeln oder Materialien durch Dienstleistungen länger im Kreislauf zu halten. Die Fallbeispiele stammen aus unterschiedlichen, für Hessen besonders bedeutsamen Branchen und zeigen die breite Anwendbarkeit der vorgestellten Methoden.