Die Konferenz "Städtische Räume neu denken: Naturbasierte Lösungen für inklusive Transformationen in Europa und Lateinamerika" fand am 2. und 3. Oktober 2024 in Granollers, Spanien, statt. Diese zweitägige Veranstaltung brachte rund 100 Expert:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Vertreter:innen von Städten zusammen, um Erkenntnisse und Erfolge aus dem vierjährigen INTERLACE-Projekt zu teilen, das vom Ecologic Institut geleitet wurde.
Dieses Papier untersucht, ob ein EU-weites Bepreisungssystem eingeführt werden sollte, und beleuchtet machbare Designoptionen. Wir schlussfolgern: die EU sollte CH₄-Emissionen im Energiesektor bepreisen, um die EU-MER zu ergänzen und damit einen wirtschaftlichen Anreiz zu schaffen, CH₄-Emissionen über das vorgeschriebene Niveau hinaus zu reduzieren.
Das technische Handbuch des PONDERFUL-Projekts zeigt, wie Teiche und Teichlandschaften als naturbasierte Lösungen (Nature-Based Solutions, NBS) genutzt werden können, um gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Wasserknappheit zu bewältigen. Das PONDERFUL-Handbuch liefert praxisorientierte Leitlinien für den Umgang mit diesen wertvollen Ökosystemen und zeigt, wie Teiche in bestehende Landschaften integriert werden können, sodass Natur und Menschen gleichermaßen profitieren.
Der Bericht "Findings and Lessons from INTERLACE Cities" (dt.: Erkenntnisse und Lektionen aus den INTERLACE-Städten), fasst die Erfahrungen der sieben Partnerstädte in Europa und Lateinamerika zusammen. Er richtet sich an politische Entscheidungsträger:innen und Stadtplaner:innen, die naturbasierte Lösungen (NbS) systematisch in ihre städtischen Planungs- und Governance-Strukturen einbinden möchten. Dabei betont die Publikation die Bedeutung inklusiver Beteiligungsprozesse sowie den Einsatz moderner Daten- und Finanzierungsinstrumente, um NbS auf eine breitere Ebene zu skalieren.
Der jüngst veröffentlichte Leitfaden "Using ponds and pondscapes as nature-based solutions" ist eine praxisorientierte Anleitung für politische Entscheidungsträger:innen. Der Leitfaden bietet detaillierte Empfehlungen zur Nutzung von Teichen und Teichlandschaften als naturbasierte Lösungen, insbesondere zur Anpassung an den Klimawandel und zur Förderung der Biodiversität. Neben der politischen Dimension enthält er praktische Vorschläge für das Monitoring, Management und die Wiederherstellung von Teichen.
Am 25. und 26. September 2024 nahmen McKenna Davis und Natalia Burgos vom Ecologic Institut an zwei wegweisenden Veranstaltungen zu naturbasierten Lösungen (NbS) in Brüssel teil, bei denen es um die Förderung von NbS durch kollaborative Anstrengungen ging.
Urbane Gebiete stehen weltweit vor noch nie dagewesenen Herausforderungen – Umweltverschmutzung, Klimawandel, Zersiedelung – und herkömmliche Lösungen greifen zu kurz. Nehmen Sie an unserem kostenlosen Online-Kurs teil und erfahren Sie, wie naturbasierte Lösungen einen vielversprechenden Beitrag zur Schaffung widerstandsfähiger, nachhaltiger Städte leisten können.
Am 19. und 20. September 2024 findet das Climateurope2 Webstival statt. Diese virtuelle Veranstaltung bietet eine Plattform für den Austausch über die Entwicklung, Nutzung und Qualität von Klimadienstleistungen sowie deren Bedeutung für Innovation und Politikgestaltung. Das Webstival knüpft an die Ausgaben aus den Jahren 2022 und 2023 an und wird erneut Themen behandeln, die für die Anwendung von Klimadienstleistungen relevant sind. Die Registrierung für das Webstival ist noch offen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich an spannenden Diskussionen über die Zukunft von Klimadienstleistungen zu beteiligen.
In den aktuellen Diskussionen um den Clean Industrial Deal wird zunehmend deutlich, dass nicht nur der industrielle Wandel Priorität haben muss, sondern auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt werden müssen. Dieser Ansatz ist wichtig, um sicherzustellen, dass der grüne Transformationsprozess integrativ, gerecht und langfristig nachhaltig ist. Dieser Blogpost, der von Mitgliedern des Think Sustainable Europe Netzwerks verfasst wurde, unterstreicht, dass Klimaschutzmaßnahmen Hand in Hand mit Maßnahmen zum sozialen Schutz und zum Schutz der Umwelt gehen müssen.
Der erste Policy Brief des EU-geförderten Projekts RESTORE4Cs erläutert die Bedeutung der europäischen Küstenfeuchtgebiete für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen und die Entfernung von Kohlenstoff aus der Atmosphäre und plädiert für ihre Wiederherstellung mit dem Ziel der Minderung von Klimaveränderungen.
Am 3. September 2024 hielt Dr. Stephan Sina, Senior Fellow am Ecologic Institut, im Rahmen des Besuchs einer Delegation der Rechtsarbeitskommission des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz einen Vortrag zum Thema "Gesetzgebung zwischen Klimaschutz und Versorgungssicherheit – Herausforderungen der Energiewende".
Ein Familienbetrieb in Brežice, Slowenien, hat den Schritt in die Bio-Landwirtschaft gewagt, um sich von den hohen Betriebskosten, der geringen wirtschaftlichen Rentabilität und dem begrenzten Einfluss auf ihren Betrieb zu befreien. Das SPRINT-Projekt untersucht diesen Betrieb, um zu verstehen, wie die Umstellung auf Bio-Landwirtschaft durch den Verzicht auf synthetische Pestizide und Düngemittel, die Einführung von Fruchtwechseln und neue Fütterungsstrategien zu einem nachhaltigeren und profitableren Betrieb führen kann. Diese Fallstudie beleuchtet die Herausforderungen und Erfolge des Betriebs bei der Umstellung auf eine ökologische Wirtschaftsweise.
In Slowenien hat sich das Fruit Centre Maribor zum Ziel gesetzt, nachhaltige Praktiken im Obstanbau zu fördern und dabei die Abhängigkeit von synthetischen Pestiziden zu minimieren. Das SPRINT-Projekt untersucht die Arbeit der Organisation, um zu verstehen, wie der Einsatz resistenterer Obstsorten, selbstentwickelter pflanzlicher Pflanzenschutzmittel und die Verbesserung der Bodenqualität zu einem nachhaltigeren Anbau beitragen können. Diese Fallstudie beleuchtet die Herausforderungen und Lösungen, die die Organisation bei der Umsetzung nachhaltiger Methoden im Obstanbau gefunden hat.
Die französische Stadt Rennes steht vor der Herausforderung, die Qualität ihres Trinkwassers zu sichern, da intensive landwirtschaftliche Praktiken zu einer erheblichen Verschmutzung der Wasserressourcen geführt haben. Die Initiative "Terres de Sources", die im Rahmen des SPRINT-Projekts untersucht wurde, entwickelte nachhaltige Lösungen, die durch umweltfreundliche landwirtschaftliche Praktiken nicht nur die Trinkwasserqualität verbessern, sondern auch die lokale Lebensmittelproduktion und -vermarktung fördern. Diese Fallstudie zeigt, wie die Initiative erfolgreich Maßnahmen zur Reduzierung von Pestiziden und zur Förderung von nachhaltigen Wertschöpfungsketten umsetzt.
Die Weinbauregion St. Emilion in Frankreich steht vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere aufgrund ihrer Anfälligkeit für Mehltau und der damit verbundenen Abhängigkeit von Pestiziden. Dennoch haben die Winzer von St. Emilion bedeutende Fortschritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft gemacht. Sie haben strenge Umweltvorschriften eingeführt und den Einsatz von Pestiziden deutlich reduziert. Diese im Rahmen des SPRINT-Projekts durchgeführte Fallstudie beleuchtet die Initiativen und Erfolge in der Region, die darauf abzielen, nachhaltige Praktiken im Weinbau zu fördern