Auf der Diskussionsrunde "Meeresmüll in der Ostsee: Herausforderungen und Möglichkeiten" am 14. November 2013 hielt Susanne Altvater vom Ecologic Institut eine einführende Präsentation. Sie zeigte dabei Ursachen und Auswirkungen von Meeresmüll auf und stellte das Forschungsprojekt CleanSea vor. Die Vortragsfolien stehen zum Download zur Verfügung.
Ecologic Institute, the Urania Berlin, and the Museum für Naturkunde Berlin present the event series "Biodiversity - local/global" to offer a better understanding of biological diversity and its socially-relevant facets.
Die breite Verankerung der Klimawandelthematik in unterschiedlichen Politikbereichen ist ein zentrales Ansinnen der Europäischen Union (EU). Dies zeigt sich auch in der Vorgabe, dass 20% der EU-Fördergelder im Programmplanungszeitraum von 2014 bis 2020 einen Klimabezug haben müssen. Diverse EU-Fonds müssen Klimaschutzmaßnahmen und -vorgaben beinhalten, das betrifft auch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Insbesondere der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums kann die Anpassung der Landwirtschaft und des Landmanagements an den Klimawandel unterstützen und Maßnahmen zur Minderung der Klimaeffekte anstoßen, indem ländliche Entwicklungsprogramme mit gezielten Maßnahmen unterfüttert werden.
Welche Rolle spielt Biodiversität eigentlich für den Wohlstand und die Lebenszufriedenheit eines Menschen? Und wie unterscheiden sich derartige Vorstellungen zwischen Ländern des Nordens und des Südens? In diesem von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beauftragten Projekt wurde diesen Fragen vor dem Hintergrund einer kontroversen Diskussion über die "Kommerzialisierung der Natur" nachgegangen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten von aktuell diskutierten Entwicklungsmodellen herauszuarbeiten und dabei zu erfassen, in wie weit diese unterschiedlichen Auffassungen in der praktischen Entwicklungszusammenarbeit Berücksichtigung finden.
Stephan Sina, Senior Fellow des Ecologic Instituts, nahm am 7. Mai 2014 in Berlin an einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung zur Energiewende teil, die von ca. 60 Teilnehmern verfolgt wurde. Diskussionspartner waren Herrmann-Otto Solms (FDP) und Georg Zachmann (Breughel Institut, Brüssel), es moderierte Steffen Hentrich (Liberales Institut).
Dieser Bericht umfasst eine Erläuterung der Auswirkungen des Klimawandels auf deutsche Küstengebiete, der Handlungsmöglichkeiten durch räumliche Planung und Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM), möglicher Methoden der Kommunikation und Beteiligung, eine Beschreibung der vier Fallbeispiele und Handlungsempfehlungen für die Anwendung von IKZM, räumlicher Planung und Finanzierung der Maßnahmen. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Diese Analyse für die GD Umwelt der Europäischen Kommission fasst die potenziellen Wirkungen einer möglichen Anwendung von EU Umweltinspektionen in sechs Politibereichen (Naturschutz, Trinkwasser, Düngemitteleinsatz, Wasseraufbereitung, Wassernutzung und CITES) in vier Ländern (Schweden, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Spanien, Polen) zusammen.
(2014). ELEEP Policy Recommendations for Urban Development and Transportation. Portland-Seattle Study Tour 26-31 January 2014. ELEEP Policy Brief. Ecologic Institute US, Atlantic Council, ELEEP.
Die internationale Gemeinschaft hat eine Vielzahl von oft komplexen Vorschlägen für das Design eines neuen Klimaabkommens vorgebracht, das auf der 21. Vertragsstaatenkonferenz in Paris in 2015 angenommen werden soll ("2015 Abkommen"). Diese Gestaltungsvorschläge werden derzeit im Rahmen des Arbeitsstrang 1 der "Ad-hoc Working Group on the Durban Platform for Enhanced Action" (ADP) unter der Klimarahmenkonvention verhandelt. Der Bericht bietet eine zweckmäßige Kriterienmatrix um Entscheidungsträgern die Bewertung und den Vergleich verschiedener Vorschläge für das 2015 Abkommen zu erleichtern.
Im Zentrum dieses Papiers steht die Frage: In welchem Umfeld und unter welchen Hemmnissen entwickelte sich die Umweltbewegung der DDR? Hatte die ostdeutsche Umweltbewegung auch Vorteile gegenüber der westdeutschen Umweltbewegung? Zur Beantwortung dieser Frage stützt sich dieses Papier auf eine Literaturrecherche sowie eine Reihe von Interviews mit Zeitzeug/inn/en, die im Rahmen des Projekts „Vom ‚blauen Himmel über der Ruhr‘ bis zur Energiewende“ durchgeführt wurden.
Länder wie Bangladesch sind von klimawandelbedingten Bedrohungen für ihre lebenswichtigen Wasserressourcen betroffen. Es besteht ein erheblicher Bedarf an Wissen, wie die institutionellen Kapazitäten und die Wirksamkeit der Wasserbewirtschaftung verbessert werden können. Das Ziel des Projekts ist zu untersuchen, wie Integriertes Wasserressourcen-Management (IWRM) in unterschiedlichen nationalen Kontexten helfen kann, die Fähigkeit verschiedener Gesellschaften zur Anpassung an negative Auswirkungen des Klimawandels auszubauen. Aus diesem Grund etabliert das Projekt ein internationales Netzwerk bestehend aus IWRM- und Anpassungsexperten und koordiniert Forschungsveranstaltungen in sechs Ländern. Darüber hinaus dient das Projekt dazu, Lehren zur Unterstützung Bangladeschs zu ziehen, um das Land dabei zu unterstützen, auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen zu reagieren. Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist außerdem die Vermittlung von Forschungsergebnissen an Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger.
Garmendia, Maialen, Ben Boteler; Margaretha Breil et al. 2014, "A new Adaptive Marine Policy Toolbox to support Ecosystem – Based Approach to management", BC3 Policy Briefing Series, 05, 2014. Bilbao: Basque Centre for Climate Change (BC3).
Das Ecologic Institut trug wesentliche Komponente einer umfassenden Begutachtung des europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS) bei, als Teil eines Konsortiums von Umweltpolitikberatungsinstitutionen. Das Gutachten informiert einen größeren Stakeholderprozess - dessen Ziel eine Verbesserung des ETS ist - im Rahmen des europäischen Klima- und Energiepakets 2030.
Dr. Grit Martinez vom Ecologic Institut leitete die ECCA-Session "Der Schutz unserer Ufer: Soziale und kulturelle Aspekte der Anpassung an den Klimawandel in Küstenregionen Europas und der Vereinigten Staaten". In dem Veranstaltungsblock wurden Ursprünge und Bedeutung von Hochwasserschutzprogrammen sowie Anpassungsmaßnahmen und -strategien in den Niederlanden, Deutschland und den USA erörtert. Die Präsentationen stehen als Download zur Verfügung.