Gibt es einen Trend zu nachhaltigeren Konsummustern in der Europäischen Union (EU)? Gibt es einen Rückgang der EU-Treibhausgasemissionen? Verliert die EU ihr Naturkapital? Antworten auf diese und andere Fragen werden im Eurostat Monitoringbericht 2013 zur nachhaltigen Entwicklung in der EU vorgestellt. Als Partner in einem Konsortium mit der Wirtschaftsuniversität Wien, INFRAS und der Haymarket Media Group übernahm das Ecologic Institut eine wesentliche Rolle bei der Ausarbeitung des Eurostat Monitoringberichts 2013. Der Eurostat Monitoringbericht 2013 steht als Download zur Verfügung.
Zum Abschluss der RP7-Projekte BioFresh und Refresh fand am 29. und 30. Januar 2014 das Policy Symposium "Water Lives: Scientific Horizons for Biodiversity and Water Policy" in Brüssel statt. Politiker, Stakeholder, NGOs und Wissenschaftler diskutierten die Herausforderungen bei der Umsetzung der europäischen Biodiversitätsstrategie und der Wasserrahmenrichtlinie. Timo Kaphengst, Senior Fellow am Ecologic Institut, moderierte einen Dialog zwischen VertreterInnen von Politik und Wissenschaft. Das Ecologic Institut war zudem maßgeblich an der Programmentwicklung beteiligt. Ein Video und ein Podcast präsentieren Erkenntnisse der Veranstaltung.
Im Rahmen des 5. Weltkongress der Umwelt- und Ressourcenökonomen organisierte das Ecologic Institut eine policy session, um die Perspektiven für die zukünftige Klimapolitik zu erörtern. Vier ausgewiesene Experten lieferten die Impulsvorträge für die Diskussion: Andreas Barkmann (Europäische Umweltagentur), Aldo Ravazzi (Italienisches Umweltministerium), Paul Ekins (University College London) und Andrew Błachowicz (Climate Strategies). Benjamin Görlach (Ecologic Institut) moderierte die Veranstaltung.
(2013). ELEEP Policy Recommendations For Energy Efficiency. UK Study Tour 13-19 April 2013. ELEEP Policy Brief. Ecologic Institute US, Atlantic Council, ELEEP.
Am 2. März 2015 veröffentlichte Eurostat seine aktuelle Flagship Publikation 'Intelligenter, nachhaltiger, integrativer?'. Der Bericht untersucht den Fortschritt der Europäischen Union (EU) bei der Umsetzung der Europa 2020 Strategie. Andreas Prahl, Katharina Umpfenbach und Eike Velten vom Ecologic Institut erstellten im Auftrag von Eurostat das Kapitel zu Klimawandel und Energie. Darin analysieren sie den Fortschritt der EU in Richtung der sogenannten 20-20-20 Ziele zur Reduktion der europäischen Treibhausgasemissionen, Ausbau der Erneuerbaren Energien und Erhöhung der Energieeffizienz.
Das Ecologic Institut wurde mit einer Studie über Erfolgsfaktoren für lokale und regionale Behörden (LRAs) bei der Umsetzung der Europa-2020-Strategie beauftragt. Die Studie soll den LRAs dabei helfen, eigenen Programme zu entwickeln und zu initiieren, um die Ziele der Europa-2020-Strategie zu erreichen.
Im Dezember 2014 absolvierte die erste Gruppe von StudentInnen der University Colorado in Denver erfolgreich ihr Auslandssemester "Nachhaltigkeit in Berlin". Neben den zwei Vorlesungsreihen "Environmental Politics and Policy" von PhD Christoph Stefes und "The Global Environmental Crisis" von Stephanie Wunder, Senior Fellow am Ecologic Institut, standen insbesondere die praktischen Erfahrungen zum Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund, die in zahlreichen Exkursionen u.a. nach Berlin, Dessau und Kopenhagen gesammelt werden konnten. Eine Besonderheit des Programms lag darüber hinaus in der Möglichkeit, ein Praktikum in einer umweltrelevanten Institution durchzuführen. Das Programm wurde 2014 ins Leben gerufen und ist eine Kooperation zwischen dem Ecologic Institut und der Universität Colorado in Denver.
Trotz international großer Anstrengungen die Energiearmut zu senken, haben etwa 2,7 Mrd. Menschen in den Entwicklungsländern keinen Zugang zu modernen Energiedienstleistungen. Diese Studie analysiert die heutige Situation, zeigt die Herausforderungen, liefert jedoch auch gute Beispiele wie den Herausforderungen begegnet werden kann. Eike Dreblow von Ecologic Institut war eine der Autorinnen dieser Studie. Die Ergebnisse stehen als Download zur Verfügung.
Was macht Anpassungsmaßnahmen erfolgreich und als gutes Beispiel nutzbar? Dr. Nico Stelljes nutzte zur Beantwortung dieser Frage verschiedene Erfolgskriterien, die sich zur Einteilung von guten Beispielen der Klimaanpassung eignen und präsentiert fünf Beispiele der Klimaanpassung. Der Beitrag ist im siebten Band der oekom-Buchreihe 'Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten' erschienen.
Armao, Fabio; Silvia Crivello; Patrizia Lombardi et al. 2014: Milesecure 2050 Deliverable 1.4 - Report on the Macroregional Geopolitics of Energy Security. Politecnico di Torino, Torino.
In diesem Factsheet werden die potenziellen Auswirkungen naturbasierter Lösungen auf vier wichtige soziale und wirtschaftliche Aspekte der Stadterneuerung untersucht, um ein gemeinsames Verständnis und einen gemeinsamen Ansatz im Rahmen des CLEVER Cities Projekts zu schaffen. Neben dem übergreifenden Konzept der Stadterneuerung werden die folgenden Unterthemen untersucht: Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen, nachhaltiger wirtschaftlicher Wohlstand, sozialer Zusammenhalt und Umweltgerechtigkeit sowie Sicherheit der Bürger.