Dieser Bericht stellt eine Analyse der Wiedervernässung und des nachhaltigen Managements von Mooren in Weißrussland vor. Potenzielle Emissionsreduktionen durch die Renaturierung von zerstörten oder degradierten Mooren werden untersucht sowie die Möglichkeit daraus resultierende CO2-Zertifikate auf dem Freiwilligen Emissionsmarkt zu handeln. Die Wiedervernässung von Mooren in Weißrussland stellt einen ökosystembasierten Ansatz für die Anpassung an den Klimawandel und Abmilderung der Klimaveränderung dar und wird in diesem Bericht als solcher angegangen.
Die Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume ist eine wirksame Strategie, um auf den wachsenden Druck des Klimawandels zu reagieren. Dabei wird die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme erhöht und Lebensgrundlagen nachhaltig gesichert. Allerdings ist die Integration in verschiedene Sektoren und Umsetzung solcher ökosystembasierten Ansätze als auch das Bewusstsein für diese Konzepte noch sehr gering. Sandra Naumann, Senior Fellow am Ecologic Institut, befasste sich mit diesem Thema in ihrem Vortrag auf der ECCA Konferenz 2013.
Ob Klimapolitik, die UN-Konvention über biologische Vielfalt oder die EU Politik zu Ressourceneffizienz und Biokraftstoffen – dieses Diskussionspapier fasst die wichtigsten politischen Ansatzpunkte für eine nachhaltige Landnutzung zusammen. Es basiert auf eine Untersuchung von über 120 Politiken weltweit, die im Rahmen des Projekts GLOBALANDS durchgeführt wurde. Dabei wurden die Politiken hinsichtlich ihrer Ziele und Instrumente sowie auf ihre Bedeutung für eine nachhaltige Landnutzung hin analysiert. Der gesamte Bericht steht voraussichtlich ab August 2013 zur Verfügung.
NETGREEN baut ein Netzwerk von Entscheidungsträgern und Wissenschaftlern auf, die die Transformation zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise beschleunigen wollen. Dafür entwickelt NETGREEN eine Datenbank von Indikatoren für nachhaltiges Wirtschaften, um Entscheidungsträgern den Umgang mit diesen Indikatoren zu erleichtern.
Auf der European Biomass Conference 2011 hielt Dr. Wolfgang Urban vom Ecologic Institut einen Vortrag zum Thema Biomethan. Aus der Perspektive der Bundesregierung beschrieb er dabei die politischen Ziele, insbesondere die Energiekonzept 2050. Im Anschluss ging er auf die Frage ein, wie Biomethan zu diesen nationalen Zielen und zum Klimaschutz allgemein beitragen kann. Die Vortragsfolien stehen zum Download bereit.
Zwischen 2013 bis 1028 hat das RECARE-Projekt aktiv das Wissen von Interessengruppen und Wissenschaftlern aus 17 Fallstudien integriert und erweitert, um wirksame Maßnahmen für einen verbesserten Bodenschutz in Europa zu identifizieren und zu entwickeln. Das Ecologic Institut entwickelte Policy Briefs zu den Themen "Versieglung und Flächenverbrauch", "Unterbodenverdichtung" und "Sanierung historischer Bodenkontamination" und verfasste als Co-Autoren die Broschüre mit den wichtigsten Projektergebnissen. Die Policy Briefs und die Projektbroschüre stehen als Download zur Verfügung.
<p>Nachhaltiges Wassermanagement unter sich wandelnden Klimabedingungen ist eine akute Herausforderung für die Mittelmeeranrainerstaaten. Das BeWater-RP7-Projekt unterstützt durch die Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern und den Stakeholdern den Wandel dieser Region zu einer Stakeholder-getriebenen Flussgebietsmanagementplannung. Mit Hilfe eines ausgesprochen partizipativen Ansatzes werden Anpassungspläne für vier als Fallbeispiel ausgewählte Flussgebiete entwickelt. Diese können als Vorbild für die Entwicklung zusätzlicher Anpassungspläne in der Mittelmeerregion dienen.</p>
In der Theorie stellt Emissionshandel sicher, dass ein vordefiniertes Umweltziel zu geringstmöglichen Kosten erreicht wird. Wenn das Instrument funktioniert und wesentliche Bedingungen erfüllt sind, könnte es damit ein Bestandteil "optimaler" Klimapolitik sein. Bei näherer Betrachtung ist jedoch unklar, was genau eigentlich "optimale" Klimapolitik ist. Dieser Artikel vertritt die Ansicht, dass für die Bewertung optimaler Klimapolitik eine Reihe von Kriterien zur Anwendung kommen – neben kurzfristiger Kosteneffizienz sind dies auch die längerfristige, dynamische Effizienz sowie die politische, rechtliche und administrative Machbarkeit.
Elbersen, B.S. (Ed.); Andersen, E.; Frelih‐Larsen, A.; Jones, P.; Kuikman, P.; Naumann, S.; Oñate, J; Staritsky, I.; Von Toggenburg, J. (2013). EU wide Farm‐level Carbon Calculator. Lot 2: Testing the Carbon Calculator Deliverables 2.1 and 3.2. to the Institute of Environment and Sustainability (JRC/IES). Alterra‐Wageningen.
250 Teilnehmer besuchten das zweite Nationale Ressourcen-Forum 2014, welches vom Umweltbundesamt in Kooperation mit dem VDI und mit Unterstützung des Ecologic Insituts am 12. November 2014 veranstaltet wurde. Die Präsentationen und Fotos der Veranstaltung sind auf der Website der Konferenz verfügbar.