Die Integration von Umweltbelangen in andere Politikfelder gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch wie hängen Umweltpolitikintegration und verschiedene Formen der politischen Steuerung zusammen? In ihrem Artikel stellen Ingmar von Homeyer und Doris Knoblauch die Ergebnisse des EPIGOV-Projektes vor.
Das Projekt DEMEAU (Demonstration of Promising Technologies to Address Emerging Pollutants in Water and Waste Water) untersuchte vier vielversprechende Technologien zur Beseitigung und/oder Zersetzung von Spurenstoffen: Managed Aquifer Recharge, Hybrid Ceramic Membrane Filtration, Automatic Neural Net Control Systems und Advanced Oxidation Techniques. Darüber hinaus wurden Bioassays als effektbasiertes Monitoring-Tool untersucht.
Waldnebenprodukte können eine wichtige Einnahmequelle für die ländliche Bevölkerung in Laos sein. Der Papiermaulbeerbaum (Broussonetia papyrifera) ist ein Waldnebenprodukt, welches in Nord-Laos wächst und dessen Rinde in Papier verarbeitet wird. Die Studie erforscht das Potenzial von Papiermaulbeerrinde als beständige Einkommensquelle für Arme in ländlichen Gebieten von Laos.
Der Privatwirtschaft fehlen das Bewusstsein für Marktchancen und geeignete Geschäftsmodelle für den Einsatz naturbasierter Lösungen. Dieses CLEVER Cities Factsheet beschreibt grüne Marktchancen und mögliche Geschäftsstrategien für urbane, naturnahe Lösungen. Das vom Ecologic Institut herausgegebene CLEVER Cities Factsheet No 2 steht als Download zur Verfügung.
Im Januar 2019 einigte sich die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (oft Kohlekommission genannt) auf einen Zeitplan für die Stilllegung von Kohlekraftwerken bis spätestens 2038 und einen Rahmen für die finanzielle Unterstützung der von der Umstellung betroffenen Regionen. Umweltgruppen argumentieren seit Jahren, dass Deutschland ohne die Lösung der Kohlefrage seine Klimaziele nicht erreichen wird. Da Kohle als Energiequelle lange als historischer Bestandteil der deutschen Industriemacht galt, war ein Ausstieg bis vor kurzem für die Politik ein Tabuthema. Wie kam es zu diesem bedeutsamen Paradigmenwechsel und was ermöglichte eine Einigung zwischen den verschiedenen Beteiligten?
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Im Rahmen der GLOBE 2010, Nordamerikas größter Konferenz zu Umwelt und Wirtschaft, wurden die Teilnehmer über die europäischen Erfahrungen mit der Einführung eines Emissionshandelssystems informiert. Michael Mehling vom Ecologic Institut in Washington DC nahm an einer Podiumsdiskussion teil, die vom Deutschen Generalkonsulat in Vancouver gefördert wurde.</p>
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Dieser Vortrag von Ecologic Senior Fellow Dr. Ingmar von Homeyer gab einen analytischen Überblick über die Entwicklung der umweltpolitischen Steuerung („governance“) durch die Europäische Union von den frühen 70er Jahren bis heute. Ingmar von Homeyer zeigte, dass die umweltpolitische Steuerung auf EU-Ebene als ein Amalgam aus vier bis fünf sich überlagernden umweltpolitischen „Steuerungsregimen“ verstanden werden kann, die sich in den vergangenen 35 Jahren sukzessive herausgebildet haben.</p>
Mit dem Ziel der Wasserrahmenrichtlinie einen "guten ökologischen Zustand" in allen Oberflächengewässern bis 2015 zu erreichen, waren und sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, mehr Gewicht auf hydromorphologische Fragen und die Herstellung der Durchgängigkeit für den Erhalt und die Etablierung von Fischpopulationen zu legen. Ziel für den dritten Zyklus des "Forum Fischschutz und Fischabstieg" ist die Fortführung der Veranstaltungsreihe "Forum Fischschutz und Fischabstieg" sowie deren Auswertung in Ergebnispapieren, Fachberichten und Fachpublikationen. Zudem wird die Website forum-fischschutz.de weitergeführt und erweitert. Zusätzlich wird in diesem Projekt der vierte UBA Hydromorphologie Workshop organisiert.
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Im Rahmen der 7. International Summer Academy "Energy and the Environment" der Universität Greifswald, hielt Dominic Marcellino, Fellow am Ecologic Institut in Washington DC, einen Vortrag zum Thema Windenergie. Er ging dabei insbesondere auf ethische Aspekte der Ausweitung von erneuerbaren Energien ein.</p>
Publikation:Knowledge for Future – Der Umwelt-Podcast
Noch in diesem Jahr will sich Deutschland ein Klimaschutzgesetz geben. Knapp die Hälfte der deutschen Bundesländer hat solche Gesetze schon – und fast ein Drittel der EU Mitgliedstaaten ebenso. Aber was soll ein Klimarahmengesetz bewirken? Und was muss alles in ein solches Gesetz rein, damit es auch funktioniert? Diesen Fragen widmet sich die fünfte Folge des Umwelt-Podcasts "Knowledge for Future". Hintergrundinformation stammen dabei auch aus den zahlreichen Analysen des Ecologic Instituts.
Die enorm innovationsstarke deutsche Industrie ist in der Lage, viele der für die Erreichung von Klimaneutralität benötigten technischen Lösungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dies ist jedoch kein Selbstläufer, sondern erfordert auch ein langfristiges Engagement der öffentlichen Hand. In diesem Artikel diskutieren Jan-Erik Thie und Benjamin Görlach vom Ecologic Institut, wie die deutsche Industrie klimaneutral werden kann und warum die öffentliche Hand dabei ein wichtige Rolle spielt. Der Artikel steht online zur Verfügung.
Technischer Hochwasserschutz und Wasserkraftnutzung haben den Inn stark verändert. Fische finden hier kaum noch ihre lebensnotwendigen Habitate. Das lokale Wasserkraftunternehmen restrukturiert die Ufer, schafft Ausweichhabitate und fördert die Artenvielfalt in der Aue. Die Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit dem Freistaat Bayern sowie lokalen Behörden und Interessengruppen umgesetzt.