Dieser Bericht stellt die Kernideen, Definitionen und Umsetzungsansätze für das UN-Nachhaltigkeitsziel 15.3 (SDG 15.3) auf internationaler Ebene vor. Er zeigt Wege für die Umsetzung in Deutschland auf und konzeptioniert einen auf Landnutzungsänderungen basierenden Indikator. Hierzu wird eine siebenstufige Vorgehensweise zur nationalen Umsetzung entwickelt. Der Bericht des Ecologic Instituts steht als Download zur Verfügung.
Wichtiges Ziel der im Jahr 2000 verabschiedeten Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Europäischen Union ist das Erreichen des guten chemischen Zustands der Oberflächengewässer. Nach Artikel 1(c) sind dazu "spezifische Maßnahmen zur schrittweisen Reduzierung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten von prioritären Stoffen" umzusetzen. Für die prioritären gefährlichen Stoffe sind Einleitungen, Emissionen und Verluste zu beenden oder schrittweise einzustellen. Das Umweltbundesamt veröffentlichte diesen Projektbericht, an dem Ecologic beteiligt war.
Dieses Portal informiert darüber, wie Tierarzneimittel in die Umwelt gelangen, erläutert deren Umweltauswirkungen und zeigt Möglichkeiten auf, die Einträge zu verringern. Es richtet sich an Landwirte und Tierärzte aus dem Nutztierbereich, insbesondere für Rind, Schwein und Geflügel. Besonderes Augenmerk wird auf krankheitsvorbeugende Maßnahmen gelegt, denn Tierarzneimittel, die nicht verabreicht werden müssen, können auch nicht in die Umwelt gelangen. Das Ecologic Institut leitete die Konzeptionierung und Inhaltserstellung des Portals.
Dieses Buch, herausgegeben von Brendan O'Donnell, Max Gruenig und Arne Riedel vom Ecologic Institut, hebt sowohl die Vielfalt der Perspektiven und Ansätze in der Arktisforschung als auch die inhärente Interdisziplinarität des Studierens und Verstehens dieser unvergleichlichen Region hervor. Die Kapitel sind in vier frei definierbare Abschnitte unterteilt, um Raum für dynamische Interpretationen und Dialoge auf der Suche nach nachhaltigen Lösungen für die Probleme der Arktis zu schaffen. Von der Regierungsführung bis zur Technologie, von der wissenschaftlichen Forschung bis zu den Sozialsystemen, von der menschlichen Gesundheit bis zur wirtschaftlichen Entwicklung diskutieren die Autoren grundlegende Fragen und blicken dabei auf die Zukunft der Arktis. Egal, ob der Leser mit der Geschichte und Komplexität der Arktispolitik vertraut ist oder nach einer einfühlsamen Einführung in die weite Welt der Arktisforschung sucht, jeder findet auf diesen Seiten Antworten, die zu neuen Fragen und noch mehr Entdeckungen führen und damit den Grundstein für die künftige Diskussion über die Zukunft der Arktis legen.
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Auf Einladung des Bundesamtes für Naturschutz hat Ingo Bräuer, Senior Fellow bei Ecologic, einen Vortrag zum Kosten-Nutzen-Verhältnis von Strategien gehalten. Ziel der Tagung war, die aktuellen Szenarien des Klimawandels sowie die zu erwartenden Wirkungen auf den Naturhaushalt von Flüssen und Auen aufzuzeigen. Weitere Schwerpunkte waren Anpassungsstrategien der verschiedenen Nutzergruppen – wie Schifffahrt, Land-, Forst- und Wasserwirtschaft – und die potenziellen Beiträge des Naturschutzes.</p>
Der Vorschlag der Kommission für Artikel 10 der Verordnung zur Governance der Energieunion (GReg) und die diesbezüglichen Standpunkte des Rates und des Parlaments werden derzeit verhandelt. In diesem Bericht analysiert Dr. Heidi Stockhaus vom Ecologic Institut die Vorschläge im Lichte der Verpflichtungen der EU im Rahmen der Aarhus-Konvention (AK) und zeigt die Mängel auf, die behoben werden müssen. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
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Die Hertie School of Governance und das Ecologic Institut kooperieren als Vordenker der Internationalen Energie- und Klimapolitik. Im Wintersemester 2008 unterrichtet Sascha Müller-Kraenner an der Hertie School of Governance den Kurs „Internationale Energie- und Klimapolitik“.</p>
Während Diffusionsmuster im Kontext des Globalen Nordens recht gut untersucht sind, wurde die Diffusionsforschung bisher nur in begrenztem Umfang eingesetzt, um zu untersuchen, wie sich Politiken in Entwicklungsländern ausbreiten. Doris Knoblauch, Linda Mederake und Ulf Stein analysieren die Diffusionsmuster von Verboten und Abgaben auf Plastiktüten im Globalen Norden und im Globalen Süden, um damit zur weiteren Verfeinerung der Diffusionstheorie beizutragen. Der Artikel steht zum Download zur Verfügung.
Unterschiede in der Bewertung und dem Management von Risiken sowie dem Umgang mit Unsicherheiten in der Regulierung sind ein Konfliktherd im Verhältnis zwischen den USA und Europa. Ein transatlantischer Dialog unter dem Titel "The Reality of Precaution" unter Leitung des Center for Environmental Solutions an der Duke University und der Group of Policy Advisors der Europäischen Kommission geht den Erfahrungen mit der praktischen Handhabung des Vorsorgeprinzips (oder Besorgnisgrundsatzes) nach. Der German Marshall Fund of the United States (GMF) unterstützt die Mitwirkung von R. Andreas Kraemer an diesem Dialog.
Die CIRCULAR-IMPACTS-Abschlusskonferenz fand am 5. September 2018 in Brüssel statt. An der Veranstaltung nahmen rund 150 Personen teil, darunter Beamte der Europäischen Kommission, der nationalen Ministerien, des öffentlichen Sektors, der Industrie und der NROs. Ecologic Institut als Projektleiter und die Projektpartner präsentierten ihre Ergebnisse über die Auswirkungen des Übergangs zu einer europäischen Kreislaufwirtschaft. Neben der Diskussion über die politischen Rahmenbedingungen für die Förderung einer ressourceneffizienten Wirtschaft stellte das Projektteam Erkenntnisse über die Auswirkungen und den potenziellen Nutzen einer Umstellung auf zirkuläre Wirtschaftsansätze in drei Bereichen vor: Elektrofahrzeugbatterien, Carsharing und Baumaterialien.
Im Rahmen der außenpolitischen Jahrestagung 2005 der Heinrich-Böll-Stiftung zur Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union moderierte R. Andreas Kraemer am 3. Juni 2005 den Block zum Thema "Freihandel und Umweltpartnerschaft".
Wind und Wasser tragen unsere achtlos weggeworfenen Dinge sogar in die Arktis. Wenn wir in Deutschland bewusster mit Müll umgehen, entlasten wir die einzigartige arktische Umwelt. Diese Postkarte ist Teil einer Serie von drei Postkarten, die darüber informieren, wie sich der tägliche Energie- und Rohstoffverbrauch in Deutschland auf die Arktis auswirken kann. Die Postkarten wurden vom Ecologic Institut innerhalb des Projekts „Umweltleitlinien für eine deutsche Arktispolitik“ für das Umweltbundesamt entwickelt.
Mehr Gerechtigkeit bedeutet in der politischen Diskussion in der Regel gleiche Einkommensverteilung. Andere Gerechtigkeitsaspekte werden dabei vernachlässigt: Studien belegen, dass einkommensschwache Gruppen häufiger und stärker von Umweltbelastungen betroffen sind als einkommensstärkere Gruppen. Dies gilt etwa für Lärm, Luftverschmutzung und fehlende Grünflächen. Umgekehrt kann festgestellt werden, dass höhere Einkommensgruppen überdurchschnittlich stark Umweltressourcen in Anspruch nehmen und dass ärmere Bevölkerungsgruppen wegen ihres geringeren Konsums weniger stark die Umwelt belasten. Diese Fragen skizziert Nils Meyer-Ohlendorf in der zweiten Ausgabe der MigrantInnenUmweltZeitschrift (MUZ).