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Rußemissionen durch Kerosinlampen

Rußemissionen durch Kerosinlampen

Etwa 1,3 Milliarden Menschen weltweit haben immer noch keinen Zugang zu elektrischem Strom. Für viele von ihnen ist Petroleum (Paraffin) ein gebräuchliches Leuchtmittel und der Gebrauch von Petroleumlampen ist in Entwicklungsländern weit verbreitet. Forschungen haben gezeigt, dass diese Lampen etwa zwanzigmal mehr Ruß ausstoßen als ursprünglich angenommen. In diesem Projekt untersucht das Ecologic Institut Initiativen und Bemühungen sowie Marktwachstum und Entwicklung moderner, nachhaltiger, netzunabhängiger Beleuchtungsalternativen.

Petroleumlampen stellen insgesamt eine kleinere Quelle für Rußemissionen dar, als etwa Dieselmotoren oder industrielle Kohleverbrennung, sie sind im Vergleich leichter und günstiger zu ersetzen und sie sind eine brauchbare bereits vorhandene alternative Lichtquelle. Moderne, stromnetzunabhängige Alternativen wie solare LED-Produkte, solare Photovoltaik-Systeme und Mini-Grids sind insgesamt sicherer und weniger gesundheitsschädlich als Petroleum und haben außerdem eine größere Leuchtkrafft, eine längere Lebensdauer und niedrigere Lebenszykluskosten. Zusätzlich zu den Klimavorteilen, die die Rußreduktion – einem starken, kurzlebigen Klimaverschmutzer – mit sich bringt, gibt es einige signifikante  Vorteile für Gesundheit und Entwicklung, die durch das Auswechseln von Petroleumlampen durch nicht-fossile und nicht-ölbasierte alternative Lichtquellen erreicht werden können.


Finanzierung
Partner
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
Juli 2013 bis November 2013
Projektnummer
2516
Schlüsselwörter
Klimawandel, Energie, Ruß, SLCP, Beleuchtung, Solar, Gesundheit, Entwicklung, CCAC, Sub-Sahara, Afrika, Südasien