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Naturbasierte Ansätze für städtische Anpassung und menschliches Wohlbefinden

Naturbasierte Ansätze für städtische Anpassung und menschliches Wohlbefinden

TimeLoc
5. Juni 2014
Paris
Frankreich
Ansätze städtischer Planung entwickeln sich hin zu einer ganzheitlicheren Integration ökonomischer, sozialer und ökologischer Werte.

McKenna Davis vom Ecologic Institut gab auf der 5. Jahreskonferenz von Naturparif Einblicke in das Potential von naturbasierten Ansätzen für städtische Herausforderungen. Auf der Grundlage von früheren Studien des Ecologic Instituts zu diesem Thema diskutierte sie die Entwicklung ökosystembasierter Ansätze und grüner Infrastruktur im Kontext europäischer Politik und deren Potential, Klimaanpassung und menschliches Wohlbefinden in Städten zu verbessern. Die Präsentation ist zum Download verfügbar.

Die Konferenz brachte Fachleute, NGOs, Wissenschaftler und Entscheidungsträger zusammen, um Methoden zur Einführung von Umweltschutz im städtischen Raum zu diskutieren. In Partnerschaft mit der Society for Urban Ecology und dem Urban Climate Research Network (UCCRN) gestaltete Naturparif die Veranstaltung als ein Forum für Wissensaustausch und Diskussionen über Erfolg oder Scheitern bisheriger städtischer Umweltschutzansätze. Das übergeordnete Thema war das zu großen Teilen ungenutzte Potential, das in der Wiederherstellung der ökologischen Funktionen in Städten liegt. Diese kann zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Städte beitragen und gleichzeitig einen positiven Effekt für menschliche Gesundheit und Wohlbefinden haben.

McKenna Davis' Rede eröffnete die Sitzung zum Thema "Urban planning and Green Infrastructure". Sie betonte, dass technische Entscheidungen bis vor kurzem vor allem mit Blick auf die steigende Bedrohung durch den Klimawandel getroffen wurden. Jedoch gibt es zunehmend Hinweise, dass die Arbeit mit der Natur der effektivste Weg ist, diese Herausforderungen anzugehen. Außerdem werden auf diese Art einige Vorteile für Bürger gewonnen, zum Beispiel Hochwasserschutz, Kontrolle des Mikroklimas, Ästhetik, neue Arbeitsplätzen und Freizeitmöglichkeiten. Potentielle Hindernisse für die Anwendung dieser naturbasierten Lösungen wurden genauso vorgestellt wie mögliche Mittel, diese im urbanen Planungskontext zu bewältigen. Weitere Präsentatoren des Workshops veranschaulichten Fallstudien zu grüner Infrastruktur in Städten, indem sie zum Beispiel die Auswirkungen ökologischer Stadtlandschaften, Grünflächen und die Integration von Biodiversität in städtische Planung betrachteten.