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Intellectual Property Rights on Genetic Resources and the Fight Against Poverty

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Intellectual Property Rights on Genetic Resources and the Fight Against Poverty

Publikation
Zitiervorschlag

Oberthür, Sebastian; Christiane Gerstetter; Christine Lucha et al. 2011: "Intellectual Property Rights on Generic Resources and the Fight against Poverty." Europäisches Parlament, Brüssel.

Genetische Ressourcen und das damit verbundene Wissen kommen überwiegend aus Entwicklungsländern. Geistige Eigentumsrechte (IPRs) an Saatgut und Medikamenten besitzen jedoch vor allem Firmen und Institutionen aus Industriestaaten. Dies bringt für Entwicklungsländer Nachteile mit sich. So können beispielsweise Patente auf Saatgut oder Medikamente den Zugang zu diesen Produkten erschweren und teurer machen; dem stehen kaum positive Effekte von IPRS auf die Armutsbekämpfung gegenüber. Dies ist das Ergebnis einer Studie für das Europäische Parlament, die das Ecologic Institut (Christiane Gerstetter, Christine Lucha, Katriona McGlade und Elizabeth Tedsen) und Vrije Universiteit Brussel verfasst haben. Die Studie steht als Download zur Verfügung.

Traditionell haben indigene und lokale Gemeinschaften sowie BäuerInnen in aller Welt Saatgut und Heilpflanzen gezüchtet und verwendet. In den letzten beiden Jahrzehnten haben allerdings Pharma- und Agrarunternehmen sowie Forschungseinrichtungen begonnen, genetische Ressourcen stärker für ihre Forschung und die Entwicklung neuer Produkte zu nutzen. Parallel dazu sind rechtliche Regelungen über geistige Eigentumsrechte (IPR) ausgedehnt und verschärft worden, um verstärkten IPR-Schutz für Saatgut und Medikamente zu gewährleisten. Die Studie Geistige Eigentumsrechte und Armutsbekämpfung [pdf, 1 MB, Englisch] hat den Einfluss von IPR an genetischen Ressourcen auf Entwicklungsländer untersucht. Sie wurde im Auftrag des Europäischen Parlaments durch das Institute for European Studies (Brüssel) sowie das Ecologic Institut erstellt.

Die Studie [pdf, 1 MB, Englisch] steht zum Download zur Verfügung.

Sprache
Englisch
Autorenschaft
Christine Lucha
Elizabeth Tedsen JD
Sebastian Oberthür (Vrije Universiteit Brussel)
Justyna Pozarowska (Vrije Universiteit Brussel)
Florian Rabitz (Vrije Universiteit Brussel)
Finanzierung
Verlag
Jahr
Umfang
64 S.
Projekt
Projekt-ID
Inhaltsverzeichnis
Schlüsselwörter
geistige Eigentsumrechte, Nagoya Protokoll, Zugang und Vorteilsausgleich, Landwirtschaft, Medikamente, Indigene
Südafrika, Indien, Brasilien