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Poesiegespräch: Weltklimagipfel der Poesie

Poesiegespräch: Weltklimagipfel der Poesie

TimeLoc
26. Mai 2018
Berlin
Deutschland

Temperaturextreme und Wirbelstürme treten verstärkt und in immer kürzeren Zyklen auf. Die polaren Eismassen ziehen sich zurück, der steigende Meeresspiegel überflutet erste bewohnte Inseln im Pazifik. Der Klimawandel bedroht die Menschheit. Was aber bedeuten zwei Grad globale Erwärmung und was ist, wenn wir sie überschreiten? Dichterinnen und Dichter reagieren auf diese Fakten. Im Rahmen des 19. poesiefestivals berlin sprachen im "Poesiegespräch: Weltklimagipfel der Poesie" Dichterinnen und Dichter mit Daniela Seel (Herausgeberin, Dichterin) und Arne Riedel (Ecologic Institut) darüber, wie Poesie eine emotionale Verbindung von Menschen zum Thema Klimawandel herstellen und womit sie Aufmerksamkeit für das Thema erzeugen kann.

Tsead Bruinja (Niederlande), Imtiaz Dharker (Pakistan), Kendel Hippolyte (St. Lucia), Jessie Kleemann (Grönland) und Outspoken (Zimbabwe) stellten Auszüge aus ihren Werken vor und gaben Einblicke in ihre Beobachtungen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Menschen. In der Diskussion, die von Daniela Seel moderiert wurde, stellte Arne Riedel den Zusammenhang zwischen den internationalen Klimaverhandlungen und diesen veränderten Lebenswirklichkeiten her: Ein flexibler internationaler Rechtsrahmen sei notwendig, müsse aber mit spezifischen Ansätzen und Lösungen auf nationaler und lokaler Ebene ausgefüllt werden.

Die Beteiligung des Ecologic Instituts wurde durch die Stiftung Mercator unterstützt.


Sprecher
Daniela Seel
Datum
26. Mai 2018
Ort
Berlin, Deutschland
Sprache
Englisch, Deutsch