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Stärkung der Kreislaufführung von mineralischen Baustoffen mittels freiwilliger Selbstverpflichtung

Stärkung der Kreislaufführung von mineralischen Baustoffen mittels freiwilliger Selbstverpflichtung

Akteursperspektiven auf Bedarfe und Optionen

Wie kann das Baustoffrecycling in Deutschland weiter ausgebaut und professionalisiert werden? Was muss geändert werden, damit insbesondere im Hochbau mehr hochwertige Recyclingbaustoffe eingesetzt werden? Die Akteursanalyse des Ecologic Instituts geht diesen Fragen nach. Basierend auf Interviews mit Akteuren der Baubranche werden konkrete Vorschläge für Maßnahmen aufgezeigt.

In Deutschland werden jährlich Sande, Kiese und Natursteine in einer Größenordnung von etwa 500 Mio. Tonnen für heimische Bauaktivitäten verwendet. Gleichzeitig bilden mineralische Bauabfälle den größten Abfallstrom. Sekundärbaustoffe werden bislang überwiegend im Rahmen eines Downcyclings eingesetzt, beispielsweise als Straßenuntergrund, Tragschicht unter Gebäuden oder Verfüllung von Baugruben.

Vor diesem Hintergrund untersucht die Analyse erstens, wie das Baustoffrecycling in Deutschland weiter ausgebaut und professionalisiert werden kann. Zweitens gehen wir der Frage nach, was geändert werden muss, damit insbesondere im Hochbau mehr hochwertige Sekundärbaustoffe eingesetzt werden. Die Analyse basiert auf Interviews mit Akteuren aus den Bereichen Recycling und Entsorgung von Bauabfällen, Zertifizierung von Baustoffen, sowie aus der Baustoffindustrie, dem Baugewerbe und der öffentlichen Hand.

Neben konkreten Vorschlägen für eine freiwillige Selbstverpflichtung des Bausektors werden weitere Maßnahmen aufgezeigt, die als Teil eines Politikmixes die Kreislaufführung von mineralischen Baustoffen stärken können.


Zitiervorschlag

Hinzmann, Mandy; Ariel Araujo Sosa; Martin Hirschnitz-Garbers (2019): Stärkung der Kreislaufführung von mineralischen Baustoffen mittels freiwilliger Selbstverpflichtung - Akteursperspektiven auf Bedarfe und Optionen. Akteursanalyse im Projekt Ressourcenpolitik 2 (PolRess 2). www.ressourcenpolitik.de

Sprache
Deutsch
Finanzierung
Jahr
2019
Umfang
36 S.
Projektnummer
2583
Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
2 Kreislaufwirtschaft im Bausektor in Deutschland – Ausgangssituation, Herausforderungen und Handlungsoptionen
2.1 Aufkommen und Verwertung mineralischer Bauabfälle in Deutschland
2.2 Herausforderungen für eine stärkere Kreislaufführung von Baustoffen in Deutschland
2.3 Mögliche Wege zur Stärkung der Kreislaufführung von Baustoffen in Deutschland
3 Ziel und Vorgehen der Analyse
3.1 Zielstellung
3.2 Vorgehen
4 Akteursperspektiven auf Erfordernisse, Herausforderungen und Optionen zur Stärkung der Kreislaufführung von mineralischen Baustoffen in Deutschland
4.1 Wahrnehmung von Hemmnissen für hochwertiges Baustoff-Recycling
4.2 Ansätze für eine freiwillige Selbstverpflichtung
Abnahmegarantie für aufbereitetes Abbruchmaterial bestimmter Qualitäten
Verpflichtung zur Herstellung recyclingfähiger Baustoffe
4.3 Weitere Optionen zur Stärkung der Kreislaufführung mineralischer Baustoffe in Deutschland
Änderung der Ausschreibungspraxis bei öffentlichen Bauvorhaben: Rc-Baustoffe grundsätzlich zulassen
Internetbörsen zum Pooling von Sekundärbaustoffen bestimmter Qualitäten
5 Diskussion: Akteurseinbindung und Politikmix zur Stärkung der Kreislaufführung mineralischer Bauprodukte
5.1 Eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Stärkung der Produktverantwortung
5.2 Förderliche rechtliche Rahmenbedingungen für eine Stärkung der Kreislaufführung mineralischer Bauabfälle schaffen
5.3 Förderliche ökonomische Rahmenbedingungen für eine Stärkung der Kreislaufführung mineralischer Bauabfälle schaffen
6 Fazit
7 Literatur
 

Schlüsselwörter
Bau, Bausektor, Baustoffrecycling, Sekundärbaustoff, Sand, Kies, Naturstein, Bauabfälle, Abfall, Downcycling, Straßenuntergrund, Tragschicht, Verfüllung, Baugruben, Politikmix, Kreislaufführung, Deutschland, Analyse