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Finanz- und Wirtschaftskrise als Chance für die Förderung einer ökologischen Industriepolitik

Finanz- und Wirtschaftskrise als Chance für die Förderung einer ökologischen Industriepolitik

Die momentane Wirtschaftskrise stellt eine Chance für ökologische Wirtschaftspolitik und nachhaltige Entwicklung dar. Chancen bestehen sowohl kurzfristig als auch langfristig. dabei sollte jedoch nicht übersehen werden, dass die Krise auch Risiken für eine nachhaltige Entwicklung beherbergt.

Langfristig ist die Wirtschafts- und Finanzkrise eine Chance für nachhaltige Entwicklung. Die Krise zeigt, dass Wirtschaftsstrukturen nicht in Stein gemeißelt und auch in kurzer Zeit grundlegend veränderbar sind. In dieser Einsicht und in dem Momentum der politischen Diskussion liegt die Möglichkeit, langfristig tief reifende Reformen nicht-nachhaltiger Strukturen anzugehen, wie etwa eine Reform der Finanzmärkte. Kurzfristig stellen auch die beispiellosen Ausgaben der verschiedenen Konjunkturprogramme eine Chance für den ökologischen Umbau der Weltwirtschaft dar. Allerdings sind die sogenannten grünen Investitionsanteile der Programme häufig geringer als angenommen.

Zu diesen Ergebnissen kommt das Ecologic Institut in einer Kurzstudie [pdf, 137 KB, Deutsch],  die für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Arbeitskreis "Moderne Industriepolitik", erstellt wurde.


Finanzierung
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Deutschland
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
März 2009 bis Juni 2009
Projektnummer
221-07
Schlüsselwörter
Green New Deal, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, ökologische Wirtschaftspolitik, Finanzmarktreform, Konjunktzrprogramme, externe Kosten, Europa, Deutschland