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Das Ecologic Institut auf der COP 10 der Biodiversitätskonvention (CBD) in Nagoya

Das Ecologic Institut auf der COP 10 der Biodiversitätskonvention (CBD) in Nagoya

Von 18. bis 29. Oktober 2010 fand die zehnte Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) in Nagoya (Japan) statt. Trotz allgemein niedriger Erwartungen nach dem enttäuschenden Ergebnis der Klimakonferenz in Kopenhagen und der  Skepsis vieler Experten gegenüber Verhandlungen auf multilateraler Ebene endete die Vertragsstaatenkonferenz in Nagoya mit einer Reihe von wichtigen Entscheidungen.

So verabschiedete die Konvention nach sechsjährigen Verhandlungen das Nagoya Protokoll zu “Gerechtem Vorteilsausgleich bei der Nutzung genetischer Ressourcen (ABS)”. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehörte zudem der “Strategische Plan” mit einem neuen Ziel zur Eindämmung des Verlustes von Biodiversität bis 2020 und einer “Strategie zur Mobilisierung von finanziellen Ressourcen”, die die Notwendigkeit für eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Erhaltung der Artenvielfalt anerkennt.

Eine besondere Rolle bei der Diskussion über zukünfige Schutzstrategien in Nagoya spielte der (ökonomische) Wert von Ökosystemleistungen, der insbesondere durch den TEEB (“The Economics of Ecosystems and Biodiversity”) Bericht hervorgehoben wurde.

McKenna Davis, Transatlantic Fellow bei Ecologic und Mitglied der Delegation von SustainUS, hielt einen Vortrag auf einem Side-Event, das von Jugendorganisationen durchgeführt wurde. Darin präsentierte sie anhand des Projektes “Soziale Dimension von Biodiversitätspolitik” ihre Arbeit am Ecologic Institut.

Dr. Ralph Bodle, Ecologic Legal unterstützen die deutsche Delegation und das Verhandlungsteam der EU vor allem zu den Verhandlungen über das Protokoll zum “Gerechtem Vorteilsausgleich bei der Nutzung genetischer Ressourcen (ABS)”.

Timo Kaphengst, Koordinator für Biodiversität und Wald des Ecologic Instituts, nahm an verschiedenen Treffen zu zukünftigen Ansätzen zur Erhaltung der Biodiversität teil, z.B. zum Ökosystem-Ansatz bei der Klimaanpassung, den politischen Implikationen des TEEB-Berichts und zur Weiterentwicklung des REDD Systems (Reducing emissions from deforestation and degradation).