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Klimaanpassungsstrategie für den Ostseeraum (BALTADAPT)

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Klimaanpassungsstrategie für den Ostseeraum (BALTADAPT)

Projekt
Dauer
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Das BALTADAPT Projekt (Baltic Sea Region Climate Change Adaptation Strategy) hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsame transnationale Lösungsansätze zu entwickeln, um angesichts des Klimawandels ein nachhaltiges Management im Ostseeraum aufzubauen. Hauptziel ist es, eine Klimaanpassungs-Strategie für den gesamten Ostseeraum zu entwickeln. Hierzu soll die Wissensgrundlage ausgebaut und ein Aktionsplan zur Einführung der Strategie entwickelt werden.

Alle Ostseeanrainerstaaten sind vom Klimawandel betroffen oder sogar bedroht. Es gibt in der Region bereits gute Erfahrungen mit Anpassungsstrategien, diese sind jedoch fragmentiert und tragen meist nicht der Tatsache Rechnung, dass die Ostsee eine besondere Ökoregion darstellt. Die Ostseestrategie der Europäischen Kommission hat dieses Problem erkannt und fordert daher die Schaffung einer Anpassungsstrategie an den Klimawandel für den gesamten Ostseeraum. Diese soll einen Rahmen für verstärkte Kooperation und intensiven Informationsaustausch in der Region bieten sowie dabei helfen, ein stimmiges Set von Anpassungsmaßnahmen von der transnationalen bis hin zur lokalen Ebene zu entwickeln.

Das Projekt BALTADAPT zielt darauf ab, eine solche Anpassungsstrategie an den Klimawandel für die gesamte Ostseeregion zu entwickeln. Diese wahrhaft transnationale Strategie wird sich auf das Meer als solches und die Küstenlinie konzentrieren. Das Projekt BALTADAPT eine solche Strategie nicht selbst umsetzen kann. Das Projekt kann jedoch ihre Vorbereitung sicherstellen und den Weg zu ihrer Verabschiedung bereiten. Ergänzend zu diesem wichtigsten Output möchte das Projekt folgende Resultate erzielen:

  • Eine verbesserte Wissensgrundlage: Ein Prozess des Wissensaustauschs zwischen politischen Entscheidungsträgern und Wissenschaftlern soll zu verbesserten institutionellen Kapazitäten führen. Ein "Baltic Window" im Europäischen Clearinghouse soll die Anlaufstelle für Entscheidungsträger aus der Ostseeregion sein.
  • Aktionsplan: Es sollen die Grundlagen zur Einführung einer Anpassungsstrategie an den Klimawandel für den gesamten Ostseeraum bereitgestellt werden und politische Linien, Programme und Richtlinien beeinflusst werden. Gemeinsam mit dem Aktionsplan sollen Empfehlungen für Fördermechanismen zur Finanzierung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel gegeben werden.

Das Projekt wird finanziert durch das Baltic Sea Region Programme 2007–2013. Unter der Leitung des Dänischen Meteorologischen Instituts (Danmarks Metereologiske Institut, DMI) besteht das Partnerkonsortium aus 11 Partnern. Unter den Partnern sind die zuständigen nationalen politischen Institutionen und Forschungsinstitutionen. Alle Partner profitieren von ihrer Erfahrung aus anderen regionalen Projekten zu Fragen des Klimawandels.

Das Ecologic Institut ist Unterauftragnehmer des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Es ist hauptsächlich zuständig für die Entwicklung des Aktionsplans und steuert außerdem bei zur Einbeziehung der Akteure und der Entwicklung eines Politikforums für den Ostseeraum.

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Finanzierung
Partner
Team
Susanne Altvater, Ass.iur.
Franziska Lehmann
Dauer
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Projekt-ID
Schlüsselwörter
Anpassung, Klimaanpassungsstrategie für den Ostseeraum, Aktionsplan, Meeres- und Küstenschutz, Monitoring, Meeresstrategie-Rahmenichtlinie, HELCOM, Wasserrahmenrichtlinie, Stakeholder-Einbeziehung, Leuchtturmprojekt des Ostseerates (Baltic 21)
Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Deutschland, Dänemark (Polen, Russland)