Dieser Schlussbericht untersucht die Bestimmungen der Erweiterten Herstellerverantwortung (EHV) der EKRL im Hinblick auf ihre Umsetzung in den Mitgliedstaaten. Der Schwerpunkt dieser Analyse liegt auf jenen Aspekten, die im Vergleich zu anderen EU-Rechtsvorschriften EHV-Neuheiten darstellen, und wirft rechtliche Fragen auf, die bisher nicht behandelt wurden, insbesondere im Hinblick auf die Reinigungskosten für Abfälle(n) der relevanten EK-Produkte.
Das Hauptziel der in diesem Bericht vorgestellten Arbeit bestand darin, die strategische Langzeitvision der Europäischen Kommission und die ergänzenden Materialien zu bewerten und sie im Lichte der neuesten Sektoranalysen zu reflektieren.
Der UNITED-Projektbericht "Business Analysis of UNITED Pilots" liefert eine detaillierte Geschäftsanalyse der verschiedenen Pilotprojekte. Diese Analyse umfasst eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit, SWOT- und PESTEL-Analysen sowie eine Überprüfung der finanziellen Aspekte der Projekte. Ziel des Berichts ist es, die finanzielle Attraktivität und Machbarkeit von Multi-Use-Konzepten in europäischen Meeresgebieten zu beurteilen, mit einem besonderen Fokus auf die Synergien und Herausforderungen, die sich aus der Kombination unterschiedlicher maritimer Aktivitäten ergeben.
In diesem Papier wird das Konzept eines "erweiterten" digitalen Produktpasses aus einer sozial-ökologischen Perspektive am Beispiel von Batterien für Elektrofahrzeuge untersucht. Es bewertet verschiedene Ansätze zur Datenregulierung und formuliert Policy-Empfehlungen für Berliner Entscheidungsträger*innen. Grundlage sind Vorarbeiten aus dem Projekt, in denen insbesondere drei datenregulatorische Idealtypen sowie eine Methodik zu ihrer szenarienbasierten Bewertung entwickelt wurden.
Das 'Fit for 55'-Paket der EU-Kommission beinhaltet zwei wichtige Reformvorschläge der Energiebesteuerung und CO₂-Bepreisung in der EU: Die Reform der Energiesteuerrichtlinie (ETD) und die Etablierung eines Emissionshandelssystems für die Sektoren Verkehr und Gebäude (ETS2). Eine Sorge vieler Politiker und Beteiligter ist jedoch, wie sich diese Reformen auf Haushalte mit geringem Einkommen auswirken würden. Die Kommission und die Mitgliedsländer ziehen verschiedene Maßnahmen in Betracht, um mögliche, negative Verteilungseffekte auszugleichen. Basierend auf Ergebnissen eines Mikrosimulationsmodells, das vom Basque Centre for Climate Change (BC3) zusammen mit dem IEEP entwickelt wurde, analysiert dieser Bericht eine Reihe von Reformszenarien, die durch grafische Darstellungen ihrer Verteilungseffekte in Deutschland unterstützt werden.
Dieser Bericht identifiziert verschiedene Klimarisiken für die kritische Elektrizitätsinfrastruktur in Deutschland und den Vereinigten Staaten, einschließlich der Erzeugungs-, Übertragungs- und Verteilungsanlagen, und schlägt für beide Länder mögliche politische Empfehlungen vor. Die amerikanischen Bundesstaaten Kalifornien und Texas werden in diesem Bericht als Fallstudien verwendet.
Ziel dieser Analyse ist es, die zeitliche Entwicklung des Importbedarfs für Wasserstoff (H2) für Deutschland abzuschätzen, die verschiedenen Risiken für den H2-Import zu beschreiben und Strategieansätze zur Sicherung des künftigen H2-Importbedarfs zu entwickeln.
Der Bericht "Costs of Adaptation versus Costs of Inaction" der European Environment Agency beleuchtet die dringende Notwendigkeit für Anpassungsstrategien an den Klimawandel. Angesichts zunehmender Klimaereignisse wie Hitzewellen, Waldbrände und Überschwemmungen stellt der Bericht fest, dass die Europäische Union bereits wichtige Initiativen zur Anpassung ergriffen hat, darunter die Formulierung der EU-Anpassungsstrategie. Diese Strategie zielt darauf ab, Anpassungsmaßnahmen effizienter, schneller und umfassender zu gestalten und die internationale Handlungsbereitschaft zu erhöhen.
Mitarbeiter*innen des Ecologic Instituts haben neue Gute-Praxis-Leitlinien für die Co-Kreation von Forschungsprojekten erstellt. Die Leitlinien basieren auf den Erfahrungen, die während des Horizont-2020-Projekts COACCH (Co-designing the Assessment of Climate Change Costs) gesammelt wurden. Die Autor*innen fassen eine umfangreiche Evaluierung zusammen, die während des vierjährigen kollaborativen Forschungsprozesses durchgeführt wurde. Basierend auf dieser Auswertung erarbeitet das Autorenteam Lessons learnt und schlägt einen schrittweisen Leitfaden für Co-Kreation von Forschungsprojekten vor.
Um die Mitgliedstaaten bei der Erfüllung ihrer Berichtspflichten und der Verbesserung ihres Monitorings zu unterstützen, entwickelte das Ecologic Institut Leitlinien für die Standortauswahl. Die Anwendung dieser Leitlinien hilft den Mitgliedstaaten, ein repräsentatives Netz von Ökosystemüberwachungsstellen in der gesamten EU aufzubauen, das Süßwasserökosysteme, natürliche und naturnahe Lebensräume sowie Wälder abdeckt. Die Leitlinien für die Auswahl der Gebiete sind freiwillig, damit die Mitgliedstaaten sie entsprechend ihren eigenen Gegebenheiten anwenden können. Es kann zum Einrichten eines neuen Überwachungsnetzwerks oder zum Erweitern/Verbessern eines bestehenden Netzwerks verwendet werden, um die am besten geeigneten Standorte für die Überwachung zu ermitteln.
Support to Member States regarding the monitoring of effects of air pollution on ecosystems according to Article 9(1) of the NEC Directive (Directive (EU) 2016/2284)
Unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die EU das Instrumentarium zur Regulierung des Finanzmarktes weiterentwickelt und verschärft. Dieser Prozess hat auch Auswirkungen auf die Akteure am europäischen Kohlenstoffmarkt und ihre Handelsstrategien. Dieser Abschlussbericht versammelt die Ergebnisse von drei Analysen.
Was macht Klimapolitik transformativ? Dieser Bericht beschreibt die Konzeption von Transformation und transformativer Klimapolitik, die im 4i-TRACTION Projekt verfolgt wird. Das vom Ecologic Institut geleitete Projekt analysiert, wie eine transformative Klimapolitik für die EU aussehen könnte.
Die Grundstoffindustrien – Stahl, Zement und die chemische Industrie – müssen sich der Transformation stellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben in einer Weltwirtschaft, die sich auf Klimaneutralität ausrichtet. Um die Sektorziele zu erreichen, dürfen Investitionen nur noch in solche Anlagen fließen, die mit dem Pfad zur Klimaneutralität vereinbar sind. Dieser Bericht von Agora Industrie, FutureCamp und dem Ecologic Institut untersucht das Instrument der Klimaschutzverträge (Carbon Contracts for Difference) genauer – wie sie funktionieren, welche Rolle sie für die Transformation spielen sollten, und wie sie am besten mit anderen Politikinstrumenten wie dem Emissionshandel kombiniert werden können.
Eine vergleichende Analyse der langfristigen Strategien in Tschechien, Ungarn, Polen und der Slowakei zeigt sowohl Gemeinsamkeiten als auch erhebliche Unterschiede. Die Strategien in ihrer derzeitigen Form stellen dabei erste Leitfaden für individuelle nationale Transformationspfade hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft dar. Gleichzeitig bedürfen sie einer weiteren Spezifizierung und zeigen Verbesserungsbedarf. Es gibt zudem keine Anzeichen für grenzüberschreitendes Denken oder eine Suche nach gemeinsamen Lösungen für die Region in den Strategien. Die Analyse wurde im Rahmen des Projekts Climate Recon 2050 durchgeführt, das vom Ecologic Institut geleitet wird.