Am 19. Dezember 2012 wurde der erste Monitoring-Bericht der Bundesregierung sowie die Stellungnahme der Expertenkommission zum Monitoring "Energie der Zukunft" vorgestellt. Die unabhängige Expertenkommission, bestehend aus Prof. Dr. Andreas Löschel, Prof. Dr. Georg Erdmann, Prof. Dr. Frithjof Staiß und Dr. Hans-Joachim Ziesing, begleiten und kommentieren den Monitoring-Prozess, der die deutsche Energiewende und damit die Entwicklungen hin zu einem hocheffizienten und auf Erneuerbaren Energien basierendem Energiesystem bis zum Jahr 2050 sichtbar machen soll. Das Ecologic Institut unterstützte und begleitete diese Arbeit wobei die Bearbeitung der von Dr. Hans-Joachim Ziesing und der Expertenkommission ausgewählten Schwerpunktthemen für die gemeinsame Stellungnahme im Vordergrund standen. Der Bericht der Expertenkommission steht als Download zur Verfügung.
Ecologic Institute (2012), Study on "Implementation report for Directive 2006/21/EC2 on the management of waste from extractive industries (Mining Waste Directive)", Final Report prepared for. DG Environment – European Commission
Srebotnjak, Dr. Tanja et al. 2012: Is Emergency Department Closure Resulting in Increased Distance to the Nearest Emergency Department Associated with Increased Inpatient Mortality?
Das Klima ist unmissverständlich im Wandel begriffen. Die Umweltagentur der USA (EPA) arbeitet mit vielen anderen Organisationen daran, die Gründe und Effekte des Klimawandels besser zu verstehen. Mit deren Hilfe hat die EPA nun wiederum 26 Indikatoren entwickelt, die die Trends des Klimawandels abbilden. Die Mehrzahl der Indikatoren haben die USA im Blickpunkt, manche umfassen jedoch auch globale Trends oder Vergleiche. Tanja Srebotnjak, Senior Fellow des Ecologic Instituts und Expertin im Bereich Indikatorenkonstruktion, begutachtete den Indikatorenbericht 2012. Der Bericht steht online zur Verfügung.
In diesem Bericht wird die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) evaluiert, die die Reduktion der deutschen Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40% senken soll. Im Einzelnen wurden 21 Einzelprojekte, 4 Richtlinien und 3 Aufstockungen aus den Jahren 2008 bis 2011 untersucht. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Der Bericht stellt die Ergebnisse einer Umfrage des Ausschusses der Regionen der Europäischen Union vor. Schwerpunkt der Befragung waren die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf kleine und mittelständische Unternehmen in Europa. Zudem wurden die Reaktionen der betroffenen Regionen und Städte auf diese Herausforderung und die Maßnahmen, mit denen sie ihre Unternehmen vor Ort unterstützen wollen, betrachtet. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Die Europäische Union braucht eine gemeinsame Vision für ihre Energiezukunft. Ein Übergang zu erneuerbaren Energiequellen wird die Versorgungssicherheit erhöhen, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft steigern und Nachhaltigkeit befördern. Die Heinrich-Böll-Stiftung beauftragte eine Arbeitsgruppe, eine Sammlung von Politikempfehlungen für den zukünftigen Ausbau erneuerbarer Energien in Europa zu erarbeiten. Der Fokus lag auf zwei Schlüsselbereichen: Stromnetze sowie Vergütungs- und Fördersysteme für Erneuerbare. Sascha Müller-Kraenner, Gesellschafter des Ecologic Institutes und Susanne Langsdorf, Researcher am Ecologic Institute stellen in dem Bericht "Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien" die Empfehlungen vor. Der Bericht steht in deutsch und englisch zum Download zur Verfügung.
Diese Studie zu Kosten und Nutzen von Anpassungsmaßnahmen in Deutschland zeigt dass eine Anzahl von Maßnahmen gegen Klimawandelauswirkungen erfolgversprechend und rentabel sind. Unter diese Maßnahmen fallen, z. B. grüne Dächer gegen eine Hitzebelastung in Städten, die Renaturierung von Auenflächen und hitzeresistente Straßenbeläge. Positiv können auch Maßnahmen der Bewusstseinsbildung bewertet werden.
Diese Studie ist die zweite Analyse der Rolle von kommunalen und regionalen Behörden (LRA) innerhalb der nationalen Reformprogramme (NRP). Die 2012er Studie basiert auf den gleichen Fragen und Ergebnisprotokollen wie die Studie des Jahres 2011. Drei zusätzliche Fragen wurden, aufgrund der Dynamik des wirtschaftlichen und politischen Umfelds in Europa, ergänzt. Diese schließen die dringende Notwendigkeit nachhaltigen Beschäftigungswachstums und die Förderung der Haushaltskonsolidierung ein.
Die Studie des Ecologic Instituts beruht unter anderem auf ungefähr 70 Interviews mit ExpertInnen und PolitikerInnen in Äthiopien, Marokko, Israel, den Palästinensischen Autonomiegebieten sowie VertreterInnen von EU und UN. Die Studie untersucht nicht nur die Effektivität bestehender Maßnahmen bei der Minderung klima-bezogener Risiken, sondern stellt auch Perspektiven für ihre Weiterentwicklung dar.
Ecologic Institut und Perspectives GmbH untersuchen in dem Bericht für das Umweltbundesamt die Rolle deutscher Unternehmen in den CDM- und JI-Märkten. Deutsche Hersteller von Umwelttechnik nehmen am Weltmarkt bereits heute und in Zukunft führende Positionen ein. Gleichzeitig sind deutsche Technikanbieter bislang nicht übermäßig stark als Beteiligte von CDM/JI Projekten in Erscheinung getreten - der Anteil deutscher Technik im CDM-Markt beträgt weniger als 20 %. Die größten spezifischen Barrieren bestehen im Informationsmangel zu den Mechanismen CDM/JI sowie insbesondere die regulatorische Komplexität des CDM/JI-Genehmigungsverfahrens und die entsprechenden Transaktionskosten. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
Diese Studie analysiert detailliert potentielle Auswirkungen des Klimawandels, Risiken, Schadenskosten und die Anpassungsfähigkeit von EU-Mitgliedsstaaten bezogen auf die Kohäsionspolitik und Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Es werden Möglichkeiten und Strategien aufgezeigt wie Kohäsionspolitik und GAP an die Klimaveränderungen angepasst werden können. Die Studie enthält Optionen und Anleitungen, wie öffentliche Verwaltungen in Mitgliedsstaaten Klimawandel in verschiedene Politikfelder integrieren und Ausgaben und Maßnahmen unter Kohäsionspolitik und GAP auf ihre Klimaverträglichkeit prüfen ("climate proofed") können. Die Ergebnisse der Studie haben eine direkte Relevanz für die Programmentwicklung unter Kohäsionspolitik und GAP im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen von 2014 bis 2020. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Neueste Erkenntnisse zu Klimawandel und -anpassung an der deutschen Ostseeküste werden vom Projekt RADOST (Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste) im 3. Jahresbericht vorgestellt. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit Praxispartnern in der Projektregion.
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Akteure von unterschiedlichen Verwaltungsebenen standen im Fokus dieser Befragung zum Thema Anpassung an den Klimawandel, die im Rahmen von RADOST durchgeführt worden ist. Dabei wird den Fragen nachgegangen, welche Klimaauswirkungen denkbar wären, was unter Anpassungsmaßnahmen an der deutschen Ostseeküste zu verstehen ist und wer überhaupt zuständig für die Durchführung von Anpassungsmaßnahmen ist.