Eine Auswertung verschiedener Datenbanken und Plattformen zeigt, dass in Berlin eine vielfältige Innovationslandschaft und ein Experimentierfeld für eine Circular Economy entstanden sind, die den Fokus auf neue Produktnutzungssysteme richten. Das Innovationsökosystem basiert auf dem Zusammenwirken einer Vielzahl von Akteuren und Umfeldbedingungen. Die Innovationsszene aus Re-Use-Akteuren, Sharing-Anbietern, Repair-Cafés, Upcycling-Anbietern, Start-ups, Plattformen, Innovation-Labs etc. stellt die entscheidende Akteurslandschaft im Ökosystem dar. Geprägt wird das Innovationssystem von politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen, Anreizstrukturen und Fördermaßnahmen.
Das Innovationsfeld Bauen ist ein ressourcenrelevantes Feld in Berlin – im Jahre 2017 hatte der Bausektor einen Anteil von etwa 22 Prozent am Rohmaterialein-satz des Landes Berlin. Gegenwärtig liegt die Recyclingquote für mineralische Bauabfälle bei ca. 50 Prozent, sie soll bis 2030 auf mehr als 60 Prozent ansteigen. Kreislaufwirtschaftsansätze im Bereich Bauen müssen entlang des Lebenszyklus ansetzen: vom Design langlebiger und rückbaufähiger Strukturen über die Nutzungsphase und die materialerhaltende Nachnutzung bis hin zu zirkulären Geschäftsmodellen.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung (PlastikNet) des Forschungsschwerpunktes "Plastik in der Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze" koordiniert das Ecologic Institut 20 Verbundforschungsprojekte, die sich mit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kunststoffen in der Umwelt beschäftigen. Die vorliegende Factsheet-Reihe fasst die Ergebnisse der Verbundprojekte zusammen und stellt sie konsistent im Projektdesign dar.
Für das Projekt "Dürre und Wasser-Nutzungskonflikte in Deutschland (WADKlim)" gestaltete das Ecologic Institut einen Projektflyer, basierend auf den Templates und visuellen Vorgaben des Umweltbundesamtes. Der Flyer enthält die wichtigsten Informationen über das Projekt – Themen, Schwerpunkte, Ziele, Aktivitäten und Kontaktinformationen.
Diese schematische Darstellung zeigt die Funktionen eines Fischschutzsystems: Blockieren, Leiten, Ableiten. Die Infografik ist Teil des Factsheets "Wann ist ein Rechen ein Fischschutzrechen? Die funktionalen Elemente eines Fischschutzsystems".
Diese Infografik zeigt die Permeabilität für Jungfische und Adulttiere verschiedener Fischarten beim Passieren von 20- und 10 mm-Rechen. Die Infografik ist Teil des Factsheets "Wann ist ein Rechen ein Fischschutzrechen? Die funktionalen Elemente eines Fischschutzsystems".
Diese Infografik zeigt die Unterschiede von Fischschutzrechen bei vertikaler und horizontaler Schräganströmung. Die Infografik ist Teil des Factsheets "Wann ist ein Rechen ein Fischschutzrechen? Die funktionalen Elemente eines Fischschutzsystems".
Ein Fischschutzsystem besteht immer aus einem Fischschutzrechen und einem Bypass, die funktional aufeinander abgestimmt sind. Die Infografik zeigt die einzelnen Komponenten auf. Sie ist Teil des Factsheets "Wann ist ein Rechen ein Fischschutzrechen? Die funktionalen Elemente eines Fischschutzsystems".
Zentrales Ziel des Hydromorphologie-IV-Workshops war es, Erfahrungen und Informationen auszutauschen und Herausforderungen der administrativen und praktischen Umsetzungsprozesse von Gewässerentwicklungsmaßnahmen zu benennen und zu reflektieren.
Diese Studie, die von Raffaele Piria mitverfasst wurde, analysiert die energiewirtschaftlichen und politischen Entwicklungen zum Thema Wasserstoff in den USA und entwickelt eine Agenda für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA in diesem Bereich. Neben dem außenpolitischen Diskurs gibt es im Bereich Wasserstoff viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA.
Kunststoffe sind überall um uns herum und ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens. Doch wie viel wissen wir über dieses Material, seine Vielfalt, die damit verbundenen Umweltprobleme und Lösungsansätze? Das Quiz "Plastik in der Umwelt – Was wissen Sie?" lädt Sie dazu ein, Ihr Wissen rund um das Thema Plastik zu testen. In fünf Kategorien werden Sie auf die Probe gestellt. Für Kinder ist in der Kategorie "Fragen für Erwachsene & Kinder" Rätselstoff vorhanden.
Die EU-Kommission hat sich auf ein ehrgeizigeres Treibhausgasziel von mindestens -55 % bis 2030 geeinigt. Wie man dorthin kommt, und wie man die EU fit für das 55 %-Ziel macht, ist Teil des Policy Briefs, der im Rahmen des Ariadne-Projekts veröffentlicht wurde. Der Policy Brief beschreibt und bewertet die unterschiedlichen Politikpfade, die zum Klimaziel führen sollen.
Doris Knoblauch hielt am 9. Dezember 2020 einen Vortrag an der Freudbergschule in Berlin über Plastikmüll. Der Vortrag fand im Rahmen des Projekts "Plastikpiraten" statt.
Für das "PeaceLab" des Global Public Policy Instituts verfasst Dr. Camilla Bausch einen Beitrag zu Multilateralismus in Zeiten der Klimakrise. Dieser Beitrag erscheint zu einem Zeitpunkt, da die Bundesregierung an einem Weißbuch Multilateralismus arbeitet. In ihrem Blogbeitrag thematisiert Dr. Bausch ein breites Spektrum der Klimadiplomatie und berücksichtigt dabei die Rolle Deutschlands ebenso wie den European Green Deal, das Pariser Klimaabkommen, die UN-Agenda 2030, die Dynamik innerhalb der G20 und die Rolle der Wissenschaft.
Der vorliegende Artikel von Doris Knoblauch und Hannes Schritt (beide Ecologic Institut) beschäftigt sich als Teil des Sammelbandes "Einfach weglassen? Ein wissenschaftliches Lesebuch zur Reduktion von Plastikverpackungen im Lebensmittelhandel" hauptsächlich mit dem Aufkommen von Plastikverpackungen in Deutschland und den bekannten Umweltauswirkungen. Die Autor*innen zeigen auf, dass eine enge Korrelation zwischen der Menge an produzierten Kunststoffverpackungen und dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) vorliegt – welche interessanterweise stärker ausfällt, als die Korrelation von BIP und Verpackungen insgesamt. Vor diesem Hintergrund werden Vermeidungsstrategien und Verbesserungsmöglichkeiten der Kreislaufwirtschaft diskutiert.