Der "Transport and Environment Reporting Mechanism (TERM)" sorgt seit 2000 für das Monitoring der Integration von Umweltzielen in die Verkehrspolitik der EU. Im Bericht "TERM 2015" werden die wichtigsten umweltrelevanten Entwicklungen im Verkehrssektor untersucht und Verbesserungen sowie Hemmnisse für die Umweltverträglichkeit des Sektors identifiziert. Ecologic Institut schrieb das Kapitel über Verkehr und Biodiversität. Der vollständige Bericht steht als Download zur Verfügung.
Wo stehen Kanada und Deutschland im Bereich der Energiepolitik, speziell der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz? Welchen Einfluss hatte die UN-Klimakonferenz in Paris 2015, die zeitnah zum Programm stattfand? Wer treibt die Entwicklungen voran – und wie kann Kanada von den Erfahrungen Deutschlands profitieren? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des kanadisch-deutschen Besuchsprogramms zur "Energiepolitik in Deutschland", das vom 13. bis 17. Dezember 2015 in Berlin und Düsseldorf stattfand. An der Studienreise nahmen 10 Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und von NGOs teil.
Böden sind in der EU eine wichtige natürliche Ressource, die Ökosystemdienstleistungen bereitstellt. Allerdings sind Böden vielseitig bedroht durch Erosion, Überflutungen und Erdrutsche, Verlust von organischer Substanz oder Bodenversieglung. Die Bodenqualität verschlechtert sich weiterhin durch Trends wie Urbanisierung oder landwirtschaftliche Intensivierung und spiegelt das Fehlen eines übergreifenden und integrierten Politikrahmens zu Bodenschutz in Europa wieder. Das vom Ecologic Institut geleitete Projekt inventarisiert bestehende Bodenpolitikinstrumente um deren Lücken zu identifizieren und den Entscheidungsprozess für weitere Politikmaßnahmen zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit Experten aus 28 EU-Mitgliedsstaaten entstehen im Projekt ein Wiki-basiertes Inventar und eine aktuelle Bewertung von EU-Bodenpolitikinstrumenten.
Ziel dieses Projektes ist es, den Ausschuss der Regionen bei der Darstellung der mögliche Rolle von Städten sowie lokalen und regionalen Behörden in Planungs- und Umsetzungsprozessen sowie bei der Finanzierung von effizienter und erneuerbarer Wärme- und Kälteversorgung zu unterstützen. Hierzu gehören u. a. die Nutzung lokaler Wärmequellen, die Wärmedämmung von Gebäuden, der Einsatz von Biomasse in der Fernwärme/-kälteversorgung sowie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
Städte spielen eine Schlüsselrolle in der Gestaltung einer post-fossilen Gesellschaft. In Städten entstehen ein Großteil der weltweiten CO2-Emissionen, gleichzeitig entwickeln immer mehr Städte Pläne und Ideen für die post-fossile Stadt. Diese Städte brechen etablierte Strukturen und entwickeln neue Lösungen, um städtische Dienstleistungen bereitzustellen. Oftmals spielt hierbei auch die Integration verschiedener Teilsysteme eine Rolle.
Dr. Grit Martinez, Senior Fellow beim Ecologic Institut, wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingeladen, einen Vortrag bei dem Side Event "Von der Forschung zur Entscheidungsfindung" zu halten. Die Veranstaltung findet am 3. Dezember 2015 im deutschen Pavillon statt.
Am CleanSea Meeresmüll-Symposium und der Filmpremiere nahmen über 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Industrie, Zivilgesellschaft und Presse teil. Die wichtigsten Ergebnisse der interdisziplinären Forschung des RP7-CleanSea Projekts wurden von den Arbeitspaket-Leitern vorgestellt. Susanne Altvater vom Ecologic Institut sprach darüber, was Politiker gegen Meeresmüll machen können. Die einzelnen Redebeiträge und der CleanSea-Film können Sie auf YouTube ansehen. Die CleanSea-Broschüre steht als Download zur Verfügung.
Diese Online-Plattform ist Teil der "ETS Sommeruniversitäten" und kommt der wachsenden Nachfrage nach Informationen zum Thema Emissionshandel nach. Der Kurslehrplan und dazugehörige Aktivitäten können als Lernmodule gestaltet werden – dies erlaubt eine stärkere Differenzierung und Flexibilität im Lernprozess. Zu den ergänzenden Lernmaterialien gehören Webinare mit interaktiven Präsentationen von Experten, die den Teilnehmern für Fragen in ihrem jeweiligen Themenbereich zur Verfügung stehen. Das Ecologic Institut ist für große Teile des Inhalts und Koordination der Themenexperten zuständig. Teilnehmer aus aller Welt können das Lernmaterial kostenlos online beziehen.
Am 2. Dezember 2015 präsentierten Dr. Josselin Rouillard, Fellow am Ecologic Institut, und Dr. Alistair Hunt von der University of Bath das europäische Forschungsprojekt ECONADAPT während eines Side Events der COP21/CMP11 in Paris. Die Vortragsfolien sind als Download verfügbar.
Es gibt viele Synergien zwischen sozioökonomischen Prioritäten und Biodiversitätszielen, wobei diese in unterschiedlichem Ausmaß belegt werden können. Das vom IEEP geleitete Projekt konzentriert sich auf diese Synergien in den EU Mitgliedsstaaten und untersucht, was die EU durch Einbindung ihrer Europäischen Semester unternehmen kann, um die Aufmerksamkeit für diese Synergien zu erhöhen. Als Folge können angemessene makroökonomische Politikmaßnahmen gefördert werden.
Diese 28 Länderstudien bewertet die Klima- und Energiepolitik der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU). Die Studien geben einen Einblick in die nationale Politikentwicklung und den Fortschritt zum Erreichen der Klima- und Energieziele der EU zum Stand Dezember 2014. Aktuellere Entwicklungen sind den sog. Monthly Progress Updates zu entnehmen. Die Studien wurden gemeinsam von ICF International, Ecologic Institut und eclareon verfasst, um die Arbeit der Generaldirektion für Klimaschutz (GD Klima) der Europäischen Kommission im Rahmen des Europäischen Semesters zu unterstützen. Die Studien stehen als Download zur Verfügung.
Im Vorfeld der COP21, haben sich mehr als 170 Ländern verpflichtet, nationale Klimaschutzmaßnahmen (INDCs) zu implementieren. Die Verhandlungen in Paris werden über den künftigen Rahmen dieser INDCs entscheiden. Das POLIMP Side Event thematisierte welche Instrument zur Unterstützung der Umsetzung der nationalen Beiträge bereits vorhanden sind und wie diese gestärkt werden können.
Abfall-basiertes Bio-Ethanol kann dem Klimawandel und Landnutzungskonkurrenz entgegenwirken. Für eine umfassende Nutzung des technologischen Potenzials bedarf es weiterer Forschung und Entwicklung und unterstützender politischer Rahmenbedingungen. In diesem Policy Brief erläutern Dr. Martin Hirschnitz-Garbers vom Ecologic Institut und Jorrit Gosens den weiteren Forschungs- und Entwicklungsbedarf dieser Technologie. Der Policy Brief steht als Download zu Verfügung.
Im November 2015 wurde die Stellungnahme zum vierten Monitoring-Bericht der Bundesregierung für das Jahr 2014 veröffentlicht. Das Ecologic Institut unterstützt diese Arbeit, wobei die Bearbeitung der von Dr. Hans-Joachim Ziesing und der Expertenkommission ausgewählten Schwerpunktthemen für die gemeinsame Stellungnahme im Vordergrund stehen. Die Stellungnahme der Expertenkommission steht als Download zur Verfügung.