Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Bedeutung von Teichen und Teichlandschaften für die Versorgung der Menschen mit Naturleistungen und über die Herausforderungen und Möglichkeiten für ihre breitere Umsetzung als naturbasierte Lösungen. Die Autoren, darunter Manuel Lago (Ecologic Institut), schlagen einen konzeptionellen Rahmen vor, der bei der Umsetzung von naturbasierten Lösungen für Teiche helfen kann und der den zukünftigen Forschungsbedarf aufzeigt.
In der neuesten Podcast-Episode "Green Deal – Big Deal?" diskutieren die Gastgeber Ewa Iwaszuk und Nick Evans vom Ecologic Institut diese Fragen zusammen mit ihren Interviewgästen Claire Dupont (Universität Gent) und Sharon Turner (unabhängige Expertin der European Climate Foundation und der Universität Sussex). Die beiden Gäste erklären, was sie unter EU-Regierung verstehen, wie sie sich im Laufe der Jahre entwickelt hat und welche entscheidende Rolle sie bei der Gestaltung der Zukunft Europas spielt.
Das Ecologic Institut unterstützt das European Topic Center im Bereich der Wasserpolitik und -wirtschaft. Insbesondere koordiniert und unterstützt es die Vorbereitung des Zustandsberichts zum europäischen Wasser und der integrierten Wasserbewertung.
Aaron Scheid, Fellow am Ecologic Institut, nahm am 7. Februar 2023 eine Bestandsaufnahme von Pestiziden in der Landwirtschaft vor und diskutierte mögliche Alternativen.
Die Europäische Kommission hat einen Ausgleichsmechanismus für den grenzüberschreitenden Emissionshandel (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) vorgeschlagen, um eine ambitionierte Klimapolitik in den EU-Mitgliedstaaten zu ermöglichen und Anreize für Emissionsreduktionen in anderen Ländern zu schaffen. Dieses Papier nimmt eine dynamische, mehrstufige, polyzentrische Perspektive ein, um zu erörtern, wie in- und ausländische Interessengruppen von dieser Politik betroffen wären.
Das Politikfeld zum Schutz von Artenvielfalt und natürlichen Lebensgrundlagen ist im Wandel begriffen. Die europäischen Verhandlungen über ein EU-Renaturierungsgesetz (engl. Nature Restoration Law, NRL) und das erfolgreiche Ergebnis des Biodiversitätsgipfels COP15 sorgen für Schwung. Vor diesem Hintergrund traf sich das Think-Tank Netzwerk "Think Sustainable Europe" (TSE) mit EU-Umweltkommissar Sinkevičius. Als Teil von TSE präsentierte das Ecologic Institut zentrale Empfehlungen zur NRL. Diese bauen auf einer Reihe von Policy Briefs des Ecologic Instituts und des IEEP auf, die sowohl bei der EU-Kommission als auch im Europäischen Parlament auf großes Interesse stießen.
Auf Einladung des Italienischen Instituts für Internationale Politische Studien (ISPI) hielt Camilla Bausch eine "Lectio Magistralis". Bei dieser Lectio diskutieren führende Expert:innen aus Wissenschaft und Politik mit Masterstudenten der ISPI-Schule über Erkenntnisse und Trends in Politik und Wissenschaft. Der Vortrag von Dr. Bausch konzentrierte sich auf Dynamiken, Rückschläge und Durchbrüche in der internationalen Klimapolitik – einschließlich eines Ausblicks auf das Jahr 2023 und Hinweisen zu Möglichkeiten, wie die Studierenden sich selbst für den Klimaschutz engagieren können.
Plastikflaschen sind für viele Menschen nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Die Herstellung sowie das Wegwerfen von Plastikflaschen schaden jedoch der Umwelt und dem Klima. Im Idealfall werden PET-Flaschen recycelt und wiederverwertet. Doch was passiert mit den Flaschen während des Recyclingprozesses? "Die Geisterstunde" von Christian Tielmann ist das dritte PIXI-Buch, das im Zuge des BMBF-Forschungsschwerpunkt "Plastik in der Umwelt" mit der Stiftung Lesen sowie dem Carlsen Verlag entstanden ist und widmet sich dem Recycling von Plastikflaschen.
Das übergeordnete Ziel von GOVAQUA ist die Identifizierung, Bewertung, Entwicklung und Validierung innovativer wasserpolitischer Instrumente und Ansätze zur Unterstützung und Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigen und gerechten Wassernutzung in Europa. Ein solcher Übergang ist dringend erforderlich, um Wassernutzung und Umweltbedürfnisse in Einklang zu bringen und die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie, des Europäischen Green Deals und der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. GOVAQUA ist ein auf vier Jahre angelegtes Forschungs- und Innovationsprojekt, das durch die EU finanziert wird und zwölf Europäische Institutionen zusammenbringt.
Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, benötigen Verbraucher:innen vertrauenswürdige, transparente und belastbare Informationen über die Nachhaltigkeitsperformance von BBP. Das von Horizont Europa geförderte Projekt "3-CO" kommt diesem Bedürfnis entgegen, indem es einen Rahmen für Label und Zertifizierungssysteme (Label Certification Scheme – LCS) für industrielle, biobasierte Produkte entwickelt, die nachhaltig sind, bezüglich ihrer verwendeten Ressourcen, Prozesse und Materialien.
Am 1. Februar 2023 untersuchten und diskutierten wir den Ansatz der "Farm to fork" Strategie für Lebensmittelsysteme und wie sich die Strategie auf Produzenten, Verbraucher und die globalen Lebensmittelmärkte auswirken wird. Strategien zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung wurden erörtert und untersucht, warum Fleisch ein politisch sensibles Thema ist.
Dieses Rahmenkonzept legt einen ganzheitlichen Ansatz zur Förderung einer gemeinschaftsgetriebenen Bioökonomie-Entwicklung in sechs ländlichen Regionen Europas fest. Aufbauend auf einer Vier-Phasen-Methodik – Aufbau regionaler Wissensgrundlagen und Plattformen, interregionale Wissensweitergabe, Schaffung einer paneuropäischen Community of Practice und Verbreitung – steht der Bericht im Einklang mit dem europäischen Grünen Deal und der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Es werden relevante Biomasseströme identifiziert (von Sägemehl und landwirtschaftlichen Rückständen bis zu Hanf- und Oliven-Nebenprodukten) und Verwertungsoptionen skizziert, die lokale Innovation fördern und gleichzeitig ökologische Grenzen achten.
Im Rahmen des EU-finanzierten REACHOUT-Projekts wurde eine erste Sammlung von Klimaservice-Tools entwickelt, um Städte bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Die Publikation D3.5 – Guidelines for Climate Service Tools bietet eine strukturierte Übersicht über zwölf technische und "weiche" Werkzeuge, die im Triple-A Toolkit zusammengeführt sind – einem methodischen Rahmen, der die Phasen Analyse, Ambition und Aktion abdeckt. Die Tools wurden in enger Zusammenarbeit mit sieben europäischen City Hubs co-kreiert und erprobt und bieten praxisnahe Lösungen für eine klimaresiliente Stadtentwicklung – von datenbasierten Analysen bis hin zu partizipativen Formaten.