Die Generaldirektion Klimapolitik der Europäischen Kommission veranstaltete einen halbtägigen Workshop zur Ausgestaltung eines EU-Kaufprogramms für permanente CO₂-Entnahme. Der Workshop diente als Plattform, um laufende Forschungsarbeiten vorzustellen und Erkenntnisse von Geldgebern, Käufer:innen und politischen Expert:innen über die Beweggründe für Investitionen in CO₂-Entnahme sowie die Voraussetzungen für eine erfolgreiche EU-Initiative zu sammeln.
In diesem ECNO-Bericht wird die Transparenz sowie der Informationsgehalt politischer Instrumente und Maßnahmen in den endgültigen nationalen Energie- und Klimaplänen (NECPs) von vier EU-Ländern bewertet: Frankreich, Irland, Italien und Schweden. Dabei wird eine Bestandsaufnahem darüber durchgeführt, inwieweit die NECPs die Erreichung der jeweiligen nationalen Klimaziele hinreichend plant.
Moore wieder vernässen - aber wie? Die neue Arbeitshilfe bietet einen Überblick über die wesentlichen Schritte bei Planung, Finanzierung und Zulassung von Moorschutzprojekten in Niedersachsen und damit verbundene Maßnahmen. Die Broschüre entstand im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz, Felix Dengler und Ulf Stein haben für das Ecologic Institut wesentliche Bausteine beigetragen.
Dieses Dokument dient als Vorabinformation für den Workshop "Perspectives on a Purchasing Programme for CRCF Permanent Carbon Removal Credits", der am 21. Mai 2025 in Brüssel stattfand und von der GD CLIMA ausgerichtet wird. Die Informationen in diesem Pre-Read fassen die vorläufigen Ergebnisse einer noch in der Entwicklung befindlichen Studie für die GD CLIMA zusammen.
Das Projekt analysiert die Entwicklung der Umweltkriminalität in Deutschland im Zeitraum von 2013 bis 2024. Grundlage sind Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts. Die Auswertung ermöglicht sowohl einen Überblick über langfristige Trends als auch vertiefte Einblicke in einzelne Deliktsbereiche.
Im Jahr 2024 hat die EU ihre Umweltstrafrechts-Richtlinie (ECD) umfassend überarbeitet. Das vorliegende Gutachten untersucht, wie die "Ökozid"-Regelung der ECD in deutsches Recht umgesetzt werden könnte.
Das vom Ecologic Institut geleitete Projekt SCALE-UP spielte eine zentrale Rolle bei der European Rural Circular Bioeconomy Conference (EuRCBC), die am 13. und 14. Mai 2025 im Comet Louise in Brüssel stattfand. Als Mitglied der Rural Bioeconomy Alliance brachte SCALE-UP gemeinsam mit fünf weiteren EU-finanzierten Projekten Akteure aus lokalen Gemeinschaften, Politik, Industrie und ländlichen Regionen zusammen, um konkrete Wege zur Beschleunigung der ländlichen Bioökonomie Europas zu erkunden. Vertreter des Ecologic Instituts – Holger Gerdes, Zoritza Kiresiewa und Gerardo Anzaldúa – hielten aufschlussreiche Vorträge und beteiligten sich an dynamischen Podiumsdiskussionen.
Naturbasierte Lösungen, wie Grünflächen oder Flussrenaturierungen, können einen wertvollen Beitrag zur kommunalen Klimaanpassung leisten. Die neue Themenseite "Naturbasierte Klimaanpassung in Kommunen" auf der Website des Umweltbundesamts beleuchtet unterschiedliche Aspekte solcher Ansätze und bietet Kommunen gezielte Unterstützung bei deren Planung und Umsetzung. Neben Informationen zum rechtlichen Rahmen oder zu Finanzierungsfragen finden sich dort auch Praxisbeispiele und hilfreiche Publikationen. Das Ecologic Institut hat die Seite im Auftrag des Umweltbundesamts inhaltlich konzipiert und umgesetzt.
Im Rahmen des jährlich stattfindenden Kolloquiums Meeresnaturschutz stellen die Wissenschaftler:innen der vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) beauftragten Forschungsprojekte ihre Zwischenergebnisse und offenen Fragen vor. Für das Ecologic Institut präsentierte Dr. Grit Martinez erste Ergebnisse aus dem Forschungsvorhaben "Die deutsche Nord- und Ostsee vor über 100 Jahren" (HISTOMAR). Dabei stand das "Shifting Baseline Syndrom" im Zentrum ihres Vortrages und der sich anschließenden Diskussion.
Während des Workshops werden wir Ressourcen wie einen umfassenden Leitfaden für die Entwicklung ambitionierter, langfristiger Strategien zur Klimaneutralität auf lokaler Ebene erkunden, Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Pilotkommunen in Polen, Ungarn, Rumänien und Kroatien vorstellen, um deren Fortschritte auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen, und Wege für lokale Klimaschutzmaßnahmen in der EU im derzeitigen dynamischen politischen Kontext diskutieren.
Dieser Artikel untersucht die potenziellen Synergien zwischen Meeresschutz- und Klimaanpassungsstrategien, die für die Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels in europäischen Küsten- und Meeresgebieten entscheidend sind. Der in Frontiers in Marine Science veröffentlichte Artikel identifiziert und bewertet integrierte Ansätze, die sowohl den Schutz mariner Ökosysteme als auch die Klimaanpassung unterstützen.
In ganz Europa spüren Städte die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels – von langanhaltenden Hitzewellen bis hin zu immer häufigeren und heftigeren Überschwemmungen. Für lokale Planer:innen und Entscheidungsträger:innen bedeutet der Umgang mit diesen komplexen Herausforderungen oft, schwierige Entscheidungen ohne ausreichende Unterstützung zu treffen. Um diese Lücke zu schließen, hat das REACHOUT-Projekt zwei neue Erklärvideos entwickelt, die Klimaservice-Tools anschaulich erklären. Diese kurzen, leicht verständlichen Filme stellen das Triple-A-Toolkit vor – eine praxisnahe, wissenschaftlich fundierte Plattform zur Unterstützung von Anpassungs- und Resilienzplanungen in Städten.
Am 14. April 2025 kamen 80 Vertreter:innen aus Stadtverwaltungen, Forschung und Planung zusammen, um Strategien zur Minderung des Urban Heat Island (UHI) Effekts zu diskutieren. Im Fokus standen Beispiele aus Athen, Mailand und Wien, die zeigten, wie unterschiedliche Städte auf lokaler Ebene wirksame Maßnahmen umsetzen, analysieren und weiterentwickeln.
Ein neues Papier des Ecologic Instituts und des Öko-Instituts befasst sich mit der Ausgestaltung von Klimazielen für Mitgliedstaaten. Das Papier untersucht sieben Optionen, wie nationale Klimaziele für die Zeit nach 2030 am besten ausgestaltet werden könnten. Das Papier steht zum Download zur Verfügung.