Die Europäische Union hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 10% der Energie im Transportsektor aus Erneuerbaren Energien bereitzustellen. Dieses Ziel ist in der Erneuerbaren Energien Richtlinie (RED) definiert, wobei der Fokus derzeit auf Biokraftstoffen liegt und daneben für Strom ein durchschnittlicher Wert angesetzt wird. Für Biomethan und Wasserstoff aus Erneuerbarer Energie steht keine Methodik zur Vefügung. Das Ziel dieser Studie war es daher, die Optionen zur Änderung der RED zu bestimmen, um den gesamten erneuerbar erzeugten Strom, Wasserstoff und Biomethan auf das Ziel des Transportsektors anzurechnen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Developing a methodology for taking into account all electricity, hydrogen and methane from renewable sources in the 10% transport target - Bericht für die Generaldirektion Energie
Ammermüller, Britta et. al. 2011: Cost-benefit assessment within the context of the EC Water Framework Directive. Method for justifying exemptions based on disproportionate costs. [Studies in Infrastructure and Resources Management, Bd. 3]. Berlin: Logos Verlag.
Eine Literaturstudie des Ecologic Instituts befasst sich mit den Auswirkungen ökologischer Steuerreformen auf die Verteilung von Wohlstand zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Die Untersuchung war Teil einer Studie für die Europäische Umweltagentur, die die langfristigen Perspektiven einer umfangreicheren Verlagerung der Besteuerungsgrundlage in Europa von Arbeit und Einkommen auf natürliche Ressourcen untersucht. Die Verteilungswirkungen einer solchen Reform sind Inhalt eines Projektberichtes, während ein anderer sich mit Innovationswirkungen beschäftigt.
Von Juni bis August 2011 befragten Mitglieder des BioFresh-Teams des Ecologic Instituts und der Oxford Universität – Fachbereich Geografie und Umwelt – mittels einer Online-Umfrage verschiedene Stakeholder zu deren Einschätzung zum gegenwärtigen Allgemeinzustand der Süßwasserbiodiversität, deren politischen Stellenwert und zu den verschiedenen Kommunikationswegen zwischen Wissenschaft und Politik. Die Auswertung steht zum Download zur Verfügung.
Genetische Ressourcen und das damit verbundene Wissen kommen überwiegend aus Entwicklungsländern. Geistige Eigentumsrechte (IPRs) an Saatgut und Medikamenten besitzen jedoch vor allem Firmen und Institutionen aus Industriestaaten. Dies bringt für Entwicklungsländer Nachteile mit sich. So können beispielsweise Patente auf Saatgut oder Medikamente den Zugang zu diesen Produkten erschweren und teurer machen; dem stehen kaum positive Effekte von IPRS auf die Armutsbekämpfung gegenüber. Dies ist das Ergebnis einer Studie für das Europäische Parlament, die das Ecologic Institut (Christiane Gerstetter, Christine Lucha, Katriona McGlade und Elizabeth Tedsen) und Vrije Universiteit Brussel verfasst haben. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Ecologic Institut und GHK haben einen umfassenden Überblick zur Ausgestaltung, Implementierung und Kosteneffizienz von Projekten zur Grünen Infrastruktur in der EU erstellt. Die Analysen wurden auf dem Workshop "Erkenntnisse aus Projekten der Grünen Infrastruktur in der EU" am 17. Januar 2012 in Brüssel vorgestellt. Wegen des breiten Ansatzes des Themas und seiner hohen Relevanz nahmen an dem Workshop Vertreter unterschiedlicher Generaldirektionen (u. a. Umwelt, Klima und Regio) teil. Der Abschlussbericht steht zum Download zur Verfügung.
Ein Politik-Mix – bestehend aus regulatorischen und ökonomischen Instrumenten – kann bei der Implementierung und Stärkung der Politik, welche sich an Direkteinleiter richtet, sehr wirkungsvoll sein. Dies zeigte die vom Ecologic Institut im AP3 des FP7 EPI-Water Projekts durchgeführte Fallstudie. Die Publikation steht zum Herunterladen bereit.
Diese Fallstudie zum Thema Grüne Wasserkraft, die das Ecologic Institut durchgeführt hat, zeigt neuartige Anwendungen ökonomischer Politikinstrumente im europäischen Wassermanagement auf. In der Schweiz werden 59 % des Elektrizitätsbedarfs durch Wasserkraft gedeckt. Zwar gilt Wasserkraft an sich schon als umweltfreundliche Art der Energieerzeugung, doch das "grüne" Potenzial des Sektors ist durch die Einführung einer neuen, umfassenden Zertifizierung noch weiter gestiegen. Die Publikation steht zum Herunterladen bereit.
Der Eurostat Monitoringbericht 2011 überprüft den Fortschritt und die Umsetzung der EU -Nachhaltigkeitsstrategie. Der Monitoringbericht 2011 zur europäischen Nachhaltigkeitsstrategie ist auf der Eurostat-Webseite veröffentlicht. Als Partner eines Konsortiums bestehend aus RIMAS, INFRAS und IPPR war das Ecologic Institut maßgeblich an der Erarbeitung dieses Berichtes beteiligt.
Der Bericht analysiert eingehend die zu erwartenden Vorteile einer besseren Um- und Durchsetzung des EU-Abfallgesetzes und der Mittel, mit denen dies erreicht werden kann. Der Bericht steht zum Download bereit.
Das Jahr 2011 hat sich als ein weiteres interessantes und intellektuell anregendes Jahr in die mittlerweile 16-jährige Forschungsgeschichte unseres Instituts eingereiht. Auch in diesem Jahr haben wir mit innovativen Ansätzen zur Fortentwicklung der deutschen und europäischen Umweltpolitik beigetragen und sind gleichzeitig weiter gewachsen – an Mitarbeitern und an Kompetenzen.
Diese Sammlung von Aufsätzen vereint mehr als 20 Experten mit unterschiedlichen beruflichen und geographischen Hintergründen in einer Untersuchung des Mechanismus für nachhaltige Entwicklung (CDM) und seiner Aufgaben für den Zeitraum nach 2012. Mit systematischen Analysen und einer Reihe empirischer Fallstudien identifizieren die Autoren wichtige Herausforderungen und Chancen auf dem Weg zu einer Reform des CDM. Michael Mehling, Präsident des Ecologic Instituts in Washington DC, ist einer der Herausgeber des Buches und trug zu mehreren Kapiteln bei.
Dieser Artikel stellt eine Bestandsaufnahme dar der grundsätzlichen Überlegungen hinter der Verhandlungsposition der Europäischen Union vor der Klimakonferenz in Durban, Südafrika, Ende 2011. Als langjährige Verfechterin eines effektiven globalen Systems zum Klimaschutz im Rahmen der Vereinten Nationen befindet sich die EU in einer schwierigen Lage, da bei der Konferenz in Südafrika über die Zukunft des Kyoto Protokolls entschieden werden könnte. Da viele andere Industrienationen sich von Kyoto verabschiedet haben und an einer Fortsetzung nicht teilhaben wollen, befindet sich die EU zunehmend in einer exponierten Lage, und ist zunehmendem Druck ausgesetzt, doch einer zweiten Verpflichtungsperiode des Protokolls zuzustimmen. Der Beitrag steht als Download zur Verfügung.